Vorschlag zur Tagesordnung - 0032/2009

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Die CDU-Ratsfraktion bittet die Verwaltung um Berichterstattung darüber,

 

1. unter welchen Bedingungen diese zusätzlichen Mittel aus dem 2. Konjunkturprogramm der Bundesregierung für nachhaltige Investitionen in Hagen nutzbar gemacht werden können.

 

2. bis zu welcher Höhe diese Mittel durch die Stadt Hagen abgerufen werden können.

 

3. wie sichergestellt werden kann, dass die Verwendung der Mittel aus dem Konjunkturprogramm im Einklang mit den Anstrengungen zur Haushaltskonsolidierung stehen.

 

4. nach welchen Kriterien mögliche Investitionsprojekte ausgewählt werden können, für die Mittel aus dem Konjunkturprogramm genutzt werden sollen.

 

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Sachverhalt

Kurzfassung

 

entfällt

 

Begründung

 

siehe Anlage

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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29.01.2009 - Haupt- und Finanzausschuss - geändert beschlossen

Beschluss:

 

Der Haupt- und Finanzausschuss beschließt:

 

I. Nutzung Konjunkturprogramm II der Bundesregierung

 

Die Verwaltung wird beauftragt, den zuständigen Gremien ein Konzept zur Nutzbarmachung und Verwendung der im Rahmen des Konjunkturpaketes II der Bundesregierung absehbar zur Verfügung stehenden Mittel zur abschließenden Beschlussfassung in der Ratssitzung am 26.03.2009 vorzulegen.

 

Schwerpunkte der Mittelverwendung in der Stadt Hagen sind die Bereiche

 

A)    Bildung: insbesondere der Ausbau der Ganztagsangebote der Sekundarstufen I und II sowie die Gebäudesanierung insbesondere unter energetischen Gesichtspunkten

 

B)    Ausbau der Infrastruktur: Die Projekte Tierheim, Ischeland-Halle, Stadtumbau West und Soziale Stadt Wehringhausen werden vordringlich auf eine mögliche Finanzierung im Rahmen des Konjunkturpaketes II hin überprüft.

 

II. Ischeland-Halle

 

Die Verwaltung prüft, wie die Realisierung der Sanierung und Modernisierung der Ischeland-Halle anhand der vorliegenden, konkreten Planungen im Bestand im Rahmen des Konjunkturpaketes II (siehe Beschlusspunkt I.A) + B)) umgesetzt werden kann.

 

Zentrale Aspekte der Sanierung und Erweiterung der Ischeland-Halle sind:

 

  1. Optimierung und Erweiterung der Schulsportmöglichkeiten
  2. Erweiterung auf eine Zuschauerkapazität von mindestens 3.000 Plätzen sowie Erfüllung der sonstigen Anforderungen an Spielstätten der 1. Basketball- und der Handball-Bundesliga
  3. Sanierung zur dauerhaften Erfüllung der Anforderungen an die Betriebssicherheit
  4. energetische Optimierung und Nutzung erneuerbarer Energien (bspw. Nutzung der Dachflächen)
  5. Planerische Entwicklung der Aula des Theodor-Heuss-Gymnasiums als mögliche Alternative zum Standort Stadthalle zu einem dauerhaft nutzbaren Probenraum für das Philharmonie-Orchester der Stadt Hagen

 

Hierzu legt die Verwaltung ein Finanzierungskonzept vor, das darüber hinaus belastbare Aussagen zum städtischen Anteil und den zu erwartenden laufenden Kosten und deren Deckung enthält.

 

Die Finanzierung der Investition soll vorrangig durch Mittel aus dem Konjunkturprogramm II erfolgen. Darüber hinaus werden die zugesagten Mittel von Phoenix Hagen und ggf. weiterer privater Dritter in Anspruch genommen.

 

Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 19

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0