Beschlussvorlage - 0012/2004
Grunddaten
- Betreff:
-
Städtebauliches Konzept Bahnhofstraße
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Ulrich Knoche
- Beteiligt:
- 01 Koordinierungsstelle für Innenstadt- und Sonderprojekte
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
|
|
Bezirksvertretung Hagen-Mitte
|
Entscheidung
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17.02.2004
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●
Erledigt
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|
Stadtentwicklungsausschuss
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Vorberatung
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09.03.2004
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Sachverhalt
1. Bericht über Ergebnisse der Arbeit des “Fachgremiums
Skulpturenallee”
Das “Fachgremium Skulpturenallee” hat gemäß der
Beschlüsse der BV Mitte, des KWA und des STEA im März und April 2002 seine Tätigkeiten
in der beschlossenen Zusammensetzung entsprechend der in der Vorlage 100010/02
(23.01.2002) “Skulpturenallee Bahnhofstraße, hier: Zuständigkeiten für
die Weiterentwicklung und Umsetzung des Projektes” beschriebenen Aufgaben und Kompetenzen im Juli
2002 aufgenommen.
In der Vorlage 600055/03 (15.04.2003) “Skulpturenallee
– Bericht über den Sachstand und weitere Arbeiten” werden die
Tätigkeiten des Fachgremiums Skulpturenallee beschrieben, die wesentlichen
Resultate sind folgende:
Ø
Grundlagen
für die Gestaltung der Skulpturenallee sind
·
die
Geschichte und Bedeutung der Bahnhofstraße
·
die
besonderen Anforderungen des jeweiligen, besonderen Aufstellungsortes mit
seinen stadträumlichen Bindungen (Straße, Platz, Bebauung, Pflanzen)
·
die
Beziehung der Skulpturen untereinander.
Auf die denkbare Formulierung eines
abstrakten Mottos wurde verzichtet.
Ø
Es
sollen möglichst alle zwei Jahre zwei Skulpturen errichtet werden. Die
Gestaltung und Aufstellung bzw. Einrichtung der Kunstwerke soll möglichst vor
Ort erlebbar sein und die neugierige Öffentlichkeit mit dem Künstler ins
Gespräch bringen.
Ø
Auf
Basis eines Exposés soll Kontakt zu möglichen Sponsoren aufgenommen werden.
Im Dezember 2003 nimmt das Fachgremium unter der Leitung von
VB 5 den Diskussions- und Arbeitsprozess wieder auf.
Folgende Ergebnisse wurden inzwischen erzielt:
Ø
Das
Planungsamt hat auftragsgemäß ein Exposé “Boulevard Bahnhofstraße –
Skulpturenallee” erstellt, das die Grundzüge für die weitere Entwicklung
der Bahnhofstraße, insbesondere der Skulpturenallee beschreibt und Grundlage
für alle weiterführenden Gespräche mit Sponsoren, Künstlern und Planern sein
soll.
In erster Linie sollen in der
Bahnhofstraße neu entworfene und erstellte Skulpturen errichtet werden, es wird
aber auch darüber nachgedacht, ggf. vorhandene Kunstwerke aufzustellen, sofern
diese dem vereinbarten Anspruch an die Kunst genügen.
Ø
Das
Projekt “Skulpturenallee” soll durch temporäre Aktionen bekannt
gemacht werden.
In einem ersten Schritt werden
Werbetürme als Platzhalter an den vereinbarten
Standorten auf die geplanten Skulpturen hinweisen. Die Plakatständer
werden drei Monate lang im Straßenraum verbleiben, die DSM Deutsche Städte-Medien
stellt diese dankenswerter Weise für diese Aktion zur Verfügung.
Ø
Am
06.02.2004 hat ein Pressegespräch mit
Vertretern der lokalen Presse stattgefunden, im Zuge dessen soll das Projekt
einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird. Zeitgleich sollen die genannten
Werbetürme platziert werden.
Ø
Im
Anschluss an das Pressegespräch wird möglichen Sponsoren die Idee der
Skulpturenallee vorgestellt und ans Herz gelegt, mit dem Ziel, den einen oder
anderen dafür zu begeistern und für die Umsetzung des Projektes zu gewinnen.
2.
Ausführungen zum städtebaulichen Konzept Bahnhofsstraße
Das “Fachgremium
Skulpturenallee Bahnhofstraße” hat einen ausführlichen
Diskussionsprozess über Auswahlverfahren von Künstlern sowie über das Procedere
beim Einwerben von Sponsoren und Errichtung der Skulpturen im Straßenraum
geführt. Grundlage dafür waren Eckpunkte der Geschichte und Bedeutung der
Bahnhofsstraße sowie die besonderen Anforderungen der Aufstellungsorte mit
ihren spezifischen stadträumlichen Bindungen.
Die entsprechende
Beschreibung und das nötige Bildmaterial wurden im einem ersten Teil eines
Exposès vom Planungsamt bearbeitet und mit Beschluss der BV Mitte vom
20.05.2003 zustimmend zur Kenntnis genommen.
Im Februar
2003 fand eine Bürgerinformationsveranstaltung zu städtebaulichen
Planungen im Bahnhofsviertel statt. Von den Bürgern wurde ein städtebauliches
Konzept für das Bahnhofsquartier gewünscht, um zumindest sukzessive
verschiedene Ansatzpunkte wie z.B. Fassaden, Beleuchtung, Einzelhandelsbesatz,
Gastronomie bearbeiten und vorantreiben zu können.
Der
Planungsprozess Bahnhofsstraße wird
weiterhin vom Arbeitskreis “Bahnhofsquartier” begleitet.
Teilnehmer dieses Kreises sind Mitglieder der Politik, SIHK, Stadtmarketing,
Verwaltung sowie Anlieger der Bahnhofstraße.
Unter
Einbeziehung aller diskutierten Planungsinhalte im Skulpturenbeirat, im
Arbeitskreis und in der Bürgeranhörung hat die Verwaltung verschiedene
Handlungsfelder zur städtebaulichen Aufwertung der Bahnhofstraße
weiterentwickelt und konkretisiert. Die beiliegende Broschüre vervollständigt
das für Investoren erstellte Exposè um die städtebaulichen Zielsetzungen und
Gestaltungsgrundsätze.
Das
vorliegende städtebauliche Konzept bietet viele Ansatzmöglichkeiten zur
Verbesserung der Situation in der Bahnhofstraße. Auch wenn zeitnah eine
umfassende Neuordnung des Bereiches aufgrund fehlender finanzieller
Möglichkeiten nicht erreichbar ist, werden in diesem Konzept viele Bausteine
benannt, die aufgegriffen werden können und die für Engagement und Interesse
der Anlieger von großer Bedeutung sind. Dabei sollen auf der Basis von PPP-
Modellen
mit interessierten Anliegern neue Formen des privaten Engagements vorbereitet
werden
(Pflanz- und Baumpatenschaften).
