Beschlussvorlage - 0642/2008

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Kultur- und Weiterbildungsausschuss nimmt den Bericht zur Förderung der Freien Kulturarbeit in Hagen zur Kenntnis.

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Sachverhalt

 

Begründung

 

 

 

 

1.      Vorbemerkung

 

 

 

Die Stadt Hagen fördert im 17. Jahr die Freie Kulturarbeit nach einem 1990 verabschiedeten Konzept zur Professionalisierung und Sicherung einer breit gefächerten Kulturlandschaft der Kommune. Modifiziert wurde das Konzept 1996 durch einen jeweils dreijährigen Budgetvertrag mit den vier Kulturzentren. 2001 wurde die zweite Verlängerung der Verträge vereinbart, die bis Ende 2004 gültig war. Es folgte eine dritte Verlängerung im Dezember 2004 mit erheblichen Kürzungen als Konsolidierungsbeitrag der Zentren.

Zwei  weitere einschneidende Konsolidierungspakete  wurden 2006 und 2007 mit den vier Kulturzentren im Rahmen der allgemeinen Konsolidierungsbemühungen erarbeitet mit der verwaltungsseitigen Zusicherung, die nunmehr erreichte Fördersumme bei der Ausfertigung von Folgeverträgen nicht weiter anzutasten. Die Ende 2007 geschlossenen Budgetverträge laufen über einen Zeitraum von vier Jahren. Die damit verbundene weitere Einsparung tritt verzögert in 2009 in Kraft, um die Planungssicherheit der jeweiligen langfristig angelegten Kulturprogramme nicht zu gefährden.

 

Im Anhang findet sich neben den Berichten der vier geförderten Kulturzentren auch der  Sachbericht des Schlosses Hohenlimburg, das seit 2006 mit einem Vier-Jahres-Vertrag städtischerseits gefördert wird. Auch hierfür wurden Konsolidierungen für die kommenden Jahre beschlossen.

Umfang und Ergebnisse der Förderung werden im Folgenden kurz skizziert.

 

 

 

2.      Fördersituation

 

Seit Einführung der Budgetverträge wirtschaften die vier Kulturzentren jährlich mit einem vertraglich vereinbarten Etat, der gewisse Planungssicherheit für Personal- und Sachkostenberechnungen bietet. Tariferhöhungen und Kostensteigerungen innerhalb des Budgetzeitraums sind seit 2005 nicht mehr berücksichtigt und sorgen für  jährlich sinkende Reallöhne. Eine Streichung des Anpassungs-Indexes  sorgt für eine weitere jährliche Kürzung in Höhe von 2,5 bis 3 %, die sich in den kommenden Jahren weiter fortschreiben.

Damit entfernt sich die städtische Förderung immer weiter von dem ursprünglichen Ziel, professionelle Arbeit und ihre angemessene Bezahlung in den Zentren zu gewährleisten.

 

 

Die Jahreszuschüsse im Einzelnen:

 

AllerWeltHaus                                    50.718 Euro

Hasper Hammer                                75.960 Euro

Pelmke                                                71.929 Euro

Werkhof Hohenlimburg                     75.960 Euro           

 

Der Fördertopf für Freie Kulturarbeit, der beim Kulturamt angesiedelt worden ist, wurde im Zuge allgemeiner Haushaltseinsparungen um  30 % (2006 um 20%) gekürzt auf nunmehr 9.800.- €!

 

Weitere Ausführungen dazu in der Anlage 1.

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

 

x

 Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen.

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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27.08.2008 - Kultur- und Weiterbildungsausschuss - ungeändert beschlossen