Beschlussvorlage - 0611/2008
Grunddaten
- Betreff:
-
Übersicht über die Vernetzung der städtischen Dienstgebäude
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- HABIT Hagener Betrieb für Informationstechnologie
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Geplant
|
|
Fachausschuss für Informationstechnologie und Digitalisierung
|
Entscheidung
|
|
|
|
12.08.2008
|
Sachverhalt
Kurzfassung
entfällt
Begründung
1. Vorbemerkungen
Der Betriebsausschuss
2. Übersicht über die Vernetzung
städtischer Dienstgebäude
Die nachstehende
Übersicht enthält die von städtischen Ämtern und Betrieben genutzten
Dienstgebäude, die mit dem zentralen Datennetz verbunden sind. Diverse Einrichtungen, die keine
Netzanbindung haben, sind nicht enthalten. Die Hagener Schulen sind in einer
gesonderten Aufstellung am Ende dieser Vorlage aufgeführt.
Der Tabellenspalte
„Anbindung an das städtische Netz“ der nachstehenden Übersicht ist
zu entnehmen, wie das Gebäude in das Datennetz integriert ist und mit welcher
Geschwindigkeit die Datenübertragung erfolgt (in Kilobit, Megabit oder Gigabit
pro Sekunde). Die Verbindung mit der zentralen Telefonanlage („Kupfer (Tel.)“)
ist nur dann ausgewiesen, wenn diese über ein Kupferkabel und die Anbindung des
Datennetzes über ein Lichtwellenleiter-Kabel (LWL) hergestellt wird. Sind
Telefon- und Datennetz über dasselbe Medium angebunden (Kupfer- bzw. LWL-Kabel),
ist das Telefonnetz nicht explizit aufgeführt.
Die Anbindungen der
Gebäude an das städtische Netz und die Vernetzungen innerhalb der Gebäude sind jeweils
mit LWL- und/oder mit Kupfer-Kabeln ausgeführt. ISDN- und DSL-Anschlüsse basieren dabei auf Kupferleitungen
(Inhouse-Verkabelung z. T. auch in LWL). Maßgebend für die jeweilige Art der
Verkabelung sind die örtlichen Gegebenheiten, die Erfordernisse der zu
berücksichtigenden Einrichtungen für Informations- und
Telekommunikationstechnik, die benötigten Datentransfer-Bandbreiten der
Applikationen sowie die erwartete Dauer der Gebäudenutzung nebst den
Leitungskosten.
Bei dem Primärnetz
(Geländeverkabelung zur Verbindung der Dienstgebäude) handelt es sich um ein
vermaschtes Netz, das alle Teilnehmer miteinander verbindet. Es weist weder
eine durchgängige Stern- noch eine Ringstruktur auf. Zur Erhöhung der
Ausfallsicherheit befindet sich ein Ringschluss für das zentrale Backbone in
Vorbereitung.
Um die jeweils zu
installierenden Leitungswege möglichst kurz zu halten, gibt es keinen zentralen
Knotenpunkt, von dem jedes Gebäude mit separaten Kabeln erreicht werden kann,
sondern es wird von einem Gebäude zum nächsten gesprungen. Somit sind die
Gebäude teilweise wie an einer Perlenkette hintereinander geschaltet. Dies
führt zu erheblich günstigeren Erstellungskosten. Bei der Aufgabe einzelner
Gebäude ist jedoch zu berücksichtigen, dass Maßnahmen ergriffen werden müssen,
um diejenigen Gebäude weiterhin an das Netz anzubinden, die in der Kette hinter
dem freizustellenden Objekt liegen.
in der Tabellenspalte
„Inhouse-Verkabelung“ finden sich die Begriffe
„strukturiert“ und „unstrukturiert“.
„Strukturiert“ ist ein Netz dann, wenn es normgerecht nach
Aufbauplänen einer universellen Gebäudeplanung erstellt wurde. In größeren
städtischen Verwaltungsgebäuden wird ein solches strukturiertes Datennetz
standardmäßig durch eine Glasfaserverkabelung bis zum Arbeitsplatz hergestellt.
Bei den Telefonnetzen, sowie in den meisten Datennetzen der Schulen, kommen
Kupferverkabelungen zum Einsatz. Dies gilt prinzipiell auch für
Kleinst-Standorte mit bis zu zwei PC’s.
Hier wird zwar keine komplette Gebäudevernetzung durchgeführt, jedoch
ist die Kupfer-Anschlusstechnik, oftmals durch lose Patchkabel realisiert,
definitionsgemäß als „strukturiert“ einzustufen.
Gebäudeverkabelungen
minderer Qualität oder in nicht normgerechter Ausführung werden als
„unstrukturiert“ klassifiziert. Es handelt sich dabei zumeist um
ältere Vernetzungen in einfacher Kupferkabel-Technik. Diese wurde bei wenigen
Nutzern oder einer erwarteten geringen Nutzungsdauer beibehalten bzw. neu
installiert.
Das in der letzten
Spalte angegebene „Abschreibungsende“ bezieht sich auf das mit dem
Gebäude fest verbundene passive Netz (Verkabelungen) und nicht auf aktive
Netzkomponenten, die nach Freizug eines Gebäudes zumeist problemlos in anderen
städtischen Gebäuden eingesetzt werden können. Auch nach Abschreibungsende ist
die tatsächliche Nutzung einer Verkabelung i. d. R. noch weitere Jahre möglich.
Dies gilt insbesondere für LWL-Verkabelungen, mit denen die Stadt Hagen seit
mehr als zehn Jahren gute Erfahrungen in Bezug auf Langlebigkeit,
Skalierbarkeit und Unempfindlichkeit gegen elektromagnetische Einflüsse gemacht
hat.
Die
Inhouse-Verkabelungen werden in Abhängigkeit von den jeweils bestehenden
Konditionen mittels Leasing oder Kredit finanziert. In der Aufstellung wird
jedoch nicht zwischen dem Auslaufen von Leasingraten und Abschreibungen unterschieden. Beide Finanzierungsarten
laufen im Bereich der städtischen Netze zumeist über sieben Jahre. Im
Unterschied zur Kreditfinanzierung werden die Netzwerkinstallationen bei
Leasingverträgen nicht sofort, sondern zumeist erst zwei Monate vor Ende der
Vertragslaufzeit käuflich erworben. Der zu zahlende Kaufbetrag, zumeist in Höhe
von zwei Leasingraten, wird in den dann folgenden 12 Monaten abgeschrieben (in
nachstehender Aufstellung als „Restbetrag“ ausgewiesen).
Übersicht städtischer Verwaltungsgebäude
- Stand: 07/2008
(Änderungen gegenüber Stand 12/2007 sind grau unterlegt)
|
Lfd
Nr. |
|
Anbindung
an das städtische Netz |
Inhouse-Verkabelung |
Abschreibung
inhouse bis |
|
1 |
Am Bügel 20 Stadtteilbücherei
Boele |
Kupfer
2 MBit/s |
strukturiert
(Tel.-Netz unstrukturiert) |
06/2010 |
|
2 |
Am Bügel 20 Kindertageseinrichtung Boele |
ab ca. 08/2008: |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
3 |
Am Gosekolk 2 Kindertageseinrichtung Haspe |
ab ca. 08/2008: |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
4 |
Bergischer
Ring 87 Amt
für Brand- und Katastrophenschutz |
LWL 1 GBit/s |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
5 |
Bergstr. 99 Drogenhilfe |
LWL 10/100 MBit/s, Kupfer (Tel.) |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
6 |
Bergstr.
123a Drogentherapeutische
Ambulanz |
ISDN 128 KBit/s |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
7 |
Berliner
Platz 2 Arge,
Haus Deutscher Ring |
ISDN 128 KBit/s (nur zur Zeiterfassung) |
|
Verkabelung
nicht bei |
|
8 |
Berliner
Platz 22 Rathaus
II |
LWL
10 GBit/s |
strukturiert |
01/2010 |
|
9 |
Böhmerstr. 1 Amt
für öffentliche Sicherheit, Verkehr und Personenstandswesen |
LWL 1 GBit/s, Kupfer (Tel.) |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
10 |
Boeler Str.
9 Bürgerbüro
Altenhagen |
ISDN 128 KBit/s |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
11 |
Boeler Str. 39 Kindertageseinrichtung Boeler Straße |
ab ca. 08/2008: |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
12 |
Cunostr. 106 Kindertageseinrichtung Emst |
ab ca. 08/2008: |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
13 |
Dödterstr.10 Max-Reger-Musikschule |
LWL
1 GBit/s, Kupfer (Tel.) |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
14 |
Droste-Hülshoff-Str. 43-45 Kindertageseinrichtung
Droste-Hülshoff-Straße |
ab ca. 08/2008: |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
15 |
Eickertstr.
12 Stadtbildstelle |
Kupfer
2 MBit/s |
unstrukturiert |
abgeschrieben |
|
16 |
Eilper Str. 62 Bürgerservice
Eilpe, Regionaler Sozialer Dienst Eilpe |
Kupfer
2 MBit/s |
strukturiert |
11/2009 |
|
17 |
Eilper Str.
71-75 Historisches
Centrum |
ISDN 128 KBit/s (schnellere Anbindung in
Vorbereitung) |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
18 |
Eilper Str.
111 Quartiermanager |
ISDN 128 KBit/s |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
19 |
Eilper Str.
132-136 Stadtentwässerung,
Fachbereich für Grünanlagen und Straßenbetrieb |
LWL
1 GBit/s |
strukturiert |
12/2013 |
|
20 |
Elberfelder
Str. 65 Stadttheater |
LWL 10 GBit/s, Kupfer (Tel.) |
strukturiert |
12/2010
(Umbau), neue Maßnahmen begonnen |
|
21 |
Elbersstiege 16 Kindertageseinrichtung Remberg |
ab ca. 08/2008: |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
22 |
Elseyer Str.
71 Bauhof
Hohenlimburg |
ISDN 128 KBit/s |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
23 |
Eschenweg 36 Kindertageseinrichtung Helfe |
ab ca. 08/2008: |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
24 |
Eugen-Richter-Str. 75 Kindertageseinrichtung Wehringhausen |
ab ca. 08/2008: |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
25 |
Feithstr.
132 Forstbetrieb
Nord |
ISDN 64 KBit/s |
unstrukturiert |
abgeschrieben |
|
26 |
Florianstr.
2 Amt
für Brand- und Katastrophenschutz |
Richtfunk
100 MBit/s / |
strukturiert |
Verkabelung
nicht bei |
|
27 |
Frankfurter
Str. 28/30 Gebäudewirtschaft |
Kupfer
10 MBit/s (VDSL) |
unstrukturiert |
abgeschrieben |
|
28 |
Franzstr. 51 Kindertageseinrichtung Franzstraße |
ISDN 128 KBit/s |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
29 |
Freiheitsstr.
3 Rathaus Hohenlimburg |
LWL
10 GBit/s |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
30 |
Friedhof
Delstern Krematorium
Am Berghang |
Kupfer
2 MBit/s |
unstrukturiert |
abgeschrieben |
|
|
Weggefallen
|
|
|
|
|
31 |
Grubenstr. 4 Bauhof
Delstern |
ISDN 128 KBit/s |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
32 |
Gutenbergstr.
13 Kindertageseinrichtung
Amalie-Sieveking |
ISDN 128 KBit/s |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
33 |
Hagener Str. 26 g Drogenberatung Gevelsberg |
ISDN 128 KBit/s |
|
Verkabelung nicht bei |
|
34 |
Haßleyer Str. 35 Kindertageseinrichtung Cuno-Villa |
ab ca. 08/2008: |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
35 |
Heigarenweg 9 Kindertageseinrichtung Fley |
ab ca. 08/2008: |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
36 |
Hochstr. 71 Kulturamt,
Karl-Ernst-Osthaus-Museum |
LWL 1 GBit/s, Kupfer (Tel.) |
strukturiert |
10/2008
(Restbetrag) |
|
37 |
Hochstr. 73 Emil-Schumacher-Museum, künftig auch
Karl-Ernst-Osthaus-Museum |
LWL 1 GBit/s, Kupfer (Tel.) |
strukturiert |
noch im Bau |
|
38 |
Hochstr. 74 Sportamt, Umweltamt |
LWL 1 GBit/s, Kupfer (Tel.) |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
39 |
Hovestadtstr. 2 Kindertageseinrichtung Boloh |
ab ca. 08/2008: |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
40 |
Hüttenplatz
67 Bürgeramt
Haspe |
LWL 10/100 MBit/s, Kupfer (Tel.) |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
41 |
Humpertstr. 21 Hausmeisterwohnung |
ISDN 128 KBit/s |
|
Verkabelung nicht bei |
|
42 |
Im
Kettelbach 69 Forstbetrieb
Süd |
ISDN 64 KBit/s |
unstrukturiert |
abgeschrieben |
|
43 |
Jahnstr. 2 Kindertageseinrichtung Jahnstraße |
ab ca. 08/2008: |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
44 |
Johann-Friedrich-Oberlin-Str.
11 Sozialpädagogisches
Zentrum |
ISDN 128 KBit/s |
unstrukturiert |
abgeschrieben |
|
45 |
Jungfernbruch 96 Kindertageseinrichtung Quambusch |
ab ca. 08/2008: |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
46 |
Körnerstr.
41 Pharmazeutisch-Technische Lehranstalt |
ISDN 128 KBit/s |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
47 |
Konkordiastr.
19 Kindertageseinrichtung
Konkordiastr./Villa Laufenberg |
Kupfer
10 MBit/s (VDSL) |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
48 |
Konkordiastr.
23-25 Kultopia |
ISDN 128 KBit/s |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
49 |
Langenkampstr.
14 Amt für
Weiterbildung und Medien, |
LWL 10 GBit/s |
strukturiert |
06/2012
(Bücherei Hohenlimburg) |
|
50 |
Langenkampstr.
33 |
LWL 10 GBit/s |
strukturiert |
abgeschrieben,
Erweiterungen: 01/2012 |
|
51 |
Märkischer
Ring 101 Sozialpädagogisches
Zentrum |
LWL
1 GBit/s |
strukturiert |
07/2011 |
|
52 |
Martin-Luther-Str.
12 Gebäudewirtschaft |
LWL 1 GBit/s, Kupfer (Tel.) |
strukturiert |
05/2012 |
|
53 |
Martinstr. 30 Kindertageseinrichtung Kipper |
ab ca. 08/2008: |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
54 |
Natorpstr.
40 Tierheim |
ISDN 64 KBit/s |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
55 |
Ölmühler Str. 11 Kindertageseinrichtung Rummenohl |
ab ca. 08/2008: |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
56 |
Pappelstr. 1 Chemisches
Untersuchungsamt |
ISDN 128 KBit/s, |
unstrukturiert |
abgeschrieben |
|
57 |
Poststr. 26 Kindertageseinrichtung Kabel |
ab ca. 08/2008: |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
58 |
Preußerstr.
33 Bauhof
Haspe |
ISDN 128 KBit/s |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
59 |
Preußerstr.
35-37 a Bezirksverwaltungs-stelle
Haspe, Regionaler Sozialer Dienst Haspe |
LWL
1 GBit/s |
strukturiert |
08/2009 |
|
60 |
Rathausstr.
11 Rathaus
I |
LWL 10 GBit/s |
strukturiert |
04/2012
(Erwei-terungsbau / Hist. Rathaus) |
|
61 |
Schlachthofstr.
2 Veterinäramt |
Kupfer
2 MBit/s |
unstrukturiert |
abgeschrieben |
|
62 |
Schwanenstr.
6-10 Amt für
Weiterbildung und Medien |
LWL
1 GBit/s |
strukturiert |
12/2008 |
|
63 |
Schwerter
Str. 168 Bezirksverwaltungs-stelle
Boele |
LWL
1 GBit/s |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
64 |
Schwerter
Str. 171 a Regionaler
Sozialer Dienst Nord |
LWL 10/100 MBit/s, Kupfer (Tel.) |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
65 |
Selbecker Str. 236 Kindertageseinrichtung Selbecke |
ab ca. 08/2008: |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
66 |
Springe 1 Amt für
Weiterbildung und Medien |
LWL
1 GBit/s, Kupfer (Tel.) |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
67 |
Stadionstr. 22 Kartenvorverkauf Theater am Ischeland |
ISDN 64 KBit/s |
|
Verkabelung nicht bei |
|
68 |
Stephanstr. 8 Kindertageseinrichtung Stephanstraße |
ab ca. 08/2008: |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
69 |
Sudetenstr. 14 Kindertageseinrichtung Sudetenstraße |
ab ca. 08/2008: |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
70 |
Tondernstr. 24 Kindertageseinrichtung Tondernstraße |
ab ca. 08/2008: |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
71 |
Tuchmacherstr.
6 a Hochbauamt |
ISDN 128 KBit/s |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
72 |
Untere Lindenstr. 4 a Kindertageseinrichtung Vorhalle |
ab ca. 08/2008: |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
73 |
Volksparkpavillon Kinder- und
Jugendbüro |
LWL
1 GBit/s |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
74 |
Vollbrinkstr.
30 Stadtteilbücherei
Haspe |
LWL 10 MBit/s |
strukturiert |
06/2010 |
|
75 |
Vorhaller
Str. 36 Bürgerservice
Vorhalle |
Kupfer
2 MBit/s |
strukturiert |
10/2010 |
|
76 |
Vorhaller
Str. 42 Gemeindenahe
Therapie |
ISDN 64 KBit/s |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
77 |
Wehringhauser
Str. 38/ Villa Post Amt
für Weiterbildung und Medien |
LWL 10/100 MBit/s, Kupfer (Tel.) |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
78 |
Werdringen 1 Wasserschloss
Werdringen |
ISDN 128 KBit/s |
|
Verkabelung
nicht bei |
|
79 |
Wiesenstr. 7 a Kindertageseinrichtung Wiesenstraße |
ab ca. 08/2008: |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
80 |
Wilhelmstr. 12-14 Kindertageseinrichtung Katernberg |
ab ca. 08/2008: |
strukturiert |
abgeschrieben |
|
81 |
Zwischen den
Brücken 5 Bürgerservice
Dahl |
Kupfer
2 MBit/s |
strukturiert |
abgeschrieben |
3. Auswirkungen von
Gebäudefreistellungen
Das städtische Netz ist
historisch gewachsen. Jedes Gebäude wurde möglichst kostengünstig in das zuvor
vorhandene Netz integriert. Dadurch sind Außenstandorte in der Regel jeweils
mit dem nächstgelegenen vernetzten Gebäude verbunden und nicht unmittelbar mit
einem zentralen Netzknoten. Dies hat die Investitionskosten gering gehalten. Von
Nachteil ist jedoch hier die Tatsache, dass - anders als bei einer
sternförmigen Vernetzung - bei der Aufgabe eines Gebäudes die in der
Netztopologie dahinter liegenden Gebäude neu an das Gesamtnetz anzubinden sind.
Eine Weiternutzung der im freizustellenden Gebäude vorhandenen Einrichtungen
des passiven und aktiven Netzes ist nach Beendigung der Gebäudenutzung zumeist nicht
möglich oder zumindest problematisch in Bezug auf den Betrieb des Netzes und
die Vermarktung des Objektes.
In den letzten Jahren
wurde vielfach ein Freizug des Gebäudes Böhmerstr. 1 diskutiert (s.
Drucksachennr. RAT 100185/00, 0909/2007, 0028/2008 und 0450/2008). Im Folgenden
wird deshalb erläutert, welche Auswirkungen eine Aufgabe dieses Standortes auf
das städtische Netz haben würde. Die nachstehende Darstellung soll zunächst die
derzeitige Netzstruktur verdeutlichen:
Schematische
Darstellung der Einbindung des Standortes Böhmerstraße in das städtische Netz

Wie der Darstellung unschwer
zu entnehmen ist, müssten bei einer Aufgabe des Standortes Böhmerstr. 1 das
Medienzentrum und damit gleichzeitig die daran angebundenen Gebäude Dödterstr.
10, Frankfurter Str. 28-30 und Eilper Str. 132-136 in anderer Weise mit dem
städtischen Netz verbunden werden.
Für eine solche Anbindung
der genannten Gebäude ohne weitere Nutzung der im Gebäude Böhmerstr. 1
vorhandenen Einrichtungen bieten sich folgende Alternativen an:
A) es werden neue Kabel
(Kupfer und Glasfaser) vom Museum Hochstr. 71 zum Medienzentrum Springe verlegt
B) die Hauseinführung in
die Böhmerstr. 1 wird beseitigt, die vorhandenen Kabel werden vor dem Gebäude
Böhmerstr. 1 miteinander verbunden
C) vorhandene Kabel (vom
Medienzentrum Springe 1 und/oder vom Museum Hochstraße 71 abgehend) werden an
einer bzw. zwei noch festzulegenden Stellen mit neu einzuziehenden Kabeln
verbunden
Die Variante A) hat den
Vorteil, dass die Spleißarbeiten in den betreffenden Gebäuden bereits
durchgeführt werden können, während zeitgleich zu den Installationsarbeiten die
bisherige Verkabelung noch nutzbar ist. Die notwendige Betriebsunterbrechung
für die städtischen Einrichtungen bzw. den Betrieb SEH ließe sich auf einen
kleinen Zeitraum begrenzen. Die Kosten der vollständigen Neuverlegung von
Glasfaser- und Kupferkabeln sowie deren Hauseinführungen mit entsprechenden Gebäudeverkabelungen
und Brandschottungen wären jedoch voraussichtlich höher als bei den Varianten
B) und C). Dies gilt insbesondere dann, wenn nicht ausreichend Leerrohre in den
Straßen vorhanden sind.
Die Variante B) ist
voraussichtlich die kostengünstigste. Sie lässt sich jedoch nur dann
realisieren, wenn im Bürgersteigbereich vor der Hauseinführung Böhmerstr. 1
genügend Platz für das Einbringen eines oder zweier Kabelschächte (die Anzahl
hängt von den örtlichen Gegebenheiten, Biegeradien der Kabel etc. ab) zur Verfügung steht. U. U. ist dies
aufgrund vorhandener Leitungen, Abwasserkanäle, Wasser- oder Gasrohre nicht der
Fall.
Variante C) käme dann in
Betracht, wenn sich die Varianten A) und B) aus technischen oder
wirtschaftlichen Gründen verbieten.
Die entstehenden Kosten
dieser Alternativen lassen sich zur Zeit leider nicht verlässlich schätzen, da vorab
die örtlichen Gegebenheiten für die Verlegewege und durchzuführenden
Tiefbauarbeiten überprüft werden müssten. Die planerischen Arbeiten sind u. a.
deshalb zeitaufwendig, weil zunächst Anfragen an diverse Versorger gestellt
(T-Com, SEWAG, SEH, Amt 66, …), die Antworten ausgewertet und die
Umsetzung der Kabelverlegung in Bezug auf Tiefbauarbeiten und Netztechnik detailliert
erarbeitet werden müssten. Im Falle einer beabsichtigten Freistellung des
Gebäudes Böhmerstr. 1 wird
Für die zu treffenden
Grundsatzentscheidungen hat
Bei einer kurzfristigen
Freistellung des Gebäudes Böhmerstraße sind den Kosten für die Kabelverlegungen
die entstehenden Aufwendungen für eine Erweiterung der TK-Anlage im Museum
Hochstr. 71 hinzu zu rechnen. Diese würden deshalb anfallen, weil die TK-Anlage
in der Böhmerstraße auch das Medienzentrum, die Max-Reger-Musikschule und die
Gerätewerkstatt GWH bedient. Eine Verlagerung dieser ca. 20 Jahre alten Anlage scheidet
aus technischen und wirtschaftlichen Gründen aus. Je nach Art und Anzahl der für
die künftigen Anforderungen zu installierenden Anschlüsse würden für die Erweiterung
der TK-Anlage im Museum voraussichtliche Kosten in Höhe von bis zu 40.000 Euro entstehen.
Die Kostenschätzung ist
unverbindlich, da die konkreten Realisierungsmöglichkeiten noch nicht bekannt
sind. U. U. sind die Aufwende auch höher. Es handelt sich ausschließlich um
kassenwirksame Beträge, die an externe Firmen zu zahlen wären. Die Aufwende
städtischer Ämter und Betriebe (23, 66, GWH,
Hinzuzufügen ist, dass für
die geplanten Freistellungen anderer städtischer Dienstgebäude keine finanziellen
Aufwende im vorstehend genannten Ausmaß entstehen. Die übrigen in Bezug auf eine Abmietung bzw.
Veräußerung in Rede stehenden Objekte sind jeweils einzeln, bzw. am Ende einer
Kette, angebunden. Es werden keine Leitungen zu anderen Gebäuden weitergeführt.
Aufgrund der vorstehend
dargestellten Kostensituation erscheint es sinnvoll, eine Aufgabe des
Ergänzungsstandorts Böhmerstraße erst dann zu erwägen, wenn andere Gebäude bereits
frei gezogen sind und durch weitere Maßnahmen erreicht wurde, dass die Hauptstandorte
zur Unterbringung der Verwaltung ausreichen. Die veraltete TK-Anlage in der
Böhmerstraße dürfte voraussichtlich zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr im
Einsatz sein, so dass die o. g. Kosten in Höhe von 40.000 Euro nicht vorzeitig
aufzubringen wären.
4. Übersicht über die Vernetzung
städtischer Schulen
Die hausinterne
Vernetzung der Hagener Schulen ist höchst unterschiedlich gelöst. Die
Datenübertragung erfolgt über Kupfer- und LWL-Leitungen, über Funk- (WLAN) und
Stromnetze, häufig auch gemischt. Für die Telefonie werden separate
Kupferkabel, z. T. auch Kupferadern der Datenleitungen genutzt.
Da heutzutage
Kupferkabel verfügbar ist, das z. T. vergleichbar hohe Übertragungsbandbreiten wie
LWL-Kabel ermöglicht, und da Kupferanschlusstechnik bei aktiven Komponenten und
Netzwerkkarten kostengünstiger ist als LWL-Ausführungen, kommen
LWL-Verkabelungen in Hagener Schulen seit Jahren nur noch da zum Einsatz, wo
sie aus baulichen oder technischen Gründen geboten sind (z. B. bei Kabellängen
über 90 m).
Auf Basis der
vorstehend genannten Netzphysik existieren logisch oder physikalisch getrennte
Netze für Schulverwaltung und Schüler, jeweils mit Zugang zum Internet. Eine direkte
Verbindung zum städtischen Datennetz besteht nicht. Die Schulsekretariate
können jedoch über das Internet auf das städtische Intranet zugreifen. Zudem führen
die Schuladministratoren beim
Die
Inhouse-Verkabelungen der Schulen wurden vielfach im Zusammenhang mit
Sanierungsarbeiten durch die GWH nach Vorgaben und unter Mitwirkung des
Übersicht städtischer Schulen - Stand:
07/2008
|
Lfd
Nr. |
|
|
|
1 |
nur
Verwaltung (Kupfer strukturiert) |
|
|
2 |
ja
(Kupfer strukturiert) |
|
|
3 |
ja
(Kupfer strukturiert) |
|
|
4 |
nur
Verwaltung (Kupfer strukturiert) |
|
|
5 |
nur
Verwaltung (Kupfer strukturiert) |
|
|
6 |
ja
(Kupfer strukturiert) |
|
|
7 |
ja
(Kupfer strukturiert) |
|
|
8 |
nur
Verwaltung (Kupfer strukturiert) |
|
|
9 |
Gem.
Grundschule Franzstraße |
nur
Verwaltung und ein Computerraum über das Stromnetz an DSL angebunden |
|
10 |
ja
(Kupfer strukturiert) |
|
|
11 |
Gem.
Grundschule Friedrich Harkort Westerbauer |
ja
(Kupfer strukturiert) |
|
12 |
nur
Verwaltung und ein Computerraum (Kupfer strukturiert) |
|
|
13 |
nur
Verwaltung (Kupfer strukturiert) |
|
|
14 |
ja
(Kupfer strukturiert) |
|
|
15 |
ja
(Kupfer strukturiert) |
|
|
16 |
ja
(Kupfer strukturiert) |
|
|
17 |
Gem.
Grundschule Heideschule Hohenlimburg |
nur
Verwaltung (Kupfer strukturiert) |
|
18 |
ja
in Eigenleistung (Kupfer nicht strukturiert) |
|
|
19 |
ja
(Kupfer strukturiert, eine LWL-Leitung) |
|
|
20 |
ja
(Kupfer strukturiert) |
|
|
21 |
ja
(Kupfer strukturiert |
|
|
22 |
Gem.
Grundschule Im Kley |
ja
in Eigenleistung (Vernetzung über das Stromnetz) |
|
23 |
nur
Verwaltung und ein Computerraum (Kupfer strukturiert) |
|
|
24 |
nur
Verwaltung (Kupfer strukturiert) |
|
|
25 |
ja
in Eigenleistung (Kupfer strukturiert) |
|
|
26 |
nur
Verwaltung und ein Computerraum (Kupfer strukturiert) |
|
|
27 |
ja
(Kupfer strukturiert) |
|
|
28 |
ja
(Kupfer strukturiert) |
|
|
29 |
ja
(Kupfer strukturiert, eine LWL-Leitung) |
|
|
30 |
ja
in Eigenleistung (Kupfer strukturiert) |
|
|
31 |
ja
(Kupfer strukturiert) |
|
|
32 |
nur
Verwaltung und ein Computerraum (Kupfer strukturiert) |
|
|
33 |
nur
Verwaltung (Kupfer strukturiert) |
|
|
34 |
ja
in Eigenleistung (Vernetzung über das Stromnetz) |
|
|
35 |
ja
(Kupfer strukturiert) |
|
|
36 |
ja
(Kupfer strukturiert) |
|
|
37 |
nur
Verwaltung und ein Computerraum (Kupfer strukturiert) |
|
|
38 |
nur
Neubau und Verwaltung (Kupfer und LWL strukturiert) |
|
|
39 |
nur
Verwaltung und ein Computerraum (Kupfer strukturiert) |
|
|
40 |
ja
(Kupfer strukturiert) |
|
|
41 |
nur
Verwaltung und ein Computerraum (Kupfer strukturiert) |
|
|
42 |
in
Arbeit (Kupfer und LWL strukturiert) |
|
|
43 |
ja
drei Gebäude (Kupfer und LWL strukturiert) |
|
|
44 |
in
Arbeit (Kupfer und LWL strukturiert) |
|
|
45 |
Förderschule
August-Hermann-Francke-Schule |
ja
(Kupfer strukturiert) |
|
46 |
Förderschule
Erich-Kästner-Schule |
ja
(Kupfer strukturiert) |
|
47 |
nur
Verwaltung und ein Computerraum (Kupfer strukturiert) |
|
|
48 |
Förderschule
Fritz-Reuter-Schule |
ja
(Kupfer und LWL strukturiert) |
|
49 |
Förderschule
Gustav-Heinemann-Schule |
ja
Teile der Schule in Eigenleistung (Vernetzung über das Stromnetz) |
|
50 |
Förderschule
Pestalozzi-Schule |
ja
(Kupfer strukturiert) |
|
51 |
Förderschule
Wilhelm-Busch-Schule |
ja
in Eigenleistung (Vernetzung über das Stromnetz) |
|
52 |
nur
Verwaltung und ein Computerraum (Kupfer strukturiert), zweiter Computerraum
in Eigenleistung (Kupfer nicht strukturiert), Anbindung Neubau mit LWL
vorbereitet |
|
|
53 |
Altbau
nur Verwaltung (Kupfer strukturiert) und Neubau (LWL strukturiert) |
|
|
54 |
ja
(Kupfer strukturiert) |
|
|
55 |
ja
(Kupfer strukturiert) |
|
|
56 |
ja
(Kupfer und LWL strukturiert) |
|
|
57 |
ja
(Kupfer strukturiert) |
|
|
58 |
Verwaltung
und drei Computerräume (LWL strukturiert) |
|
|
59 |
Verwaltung
(Kupfer strukturiert) und Schule in Eigenleistung (Kupfer nicht strukturiert) |
|
|
60 |
Neubau
(LWL strukturiert), Altbau in Eigenleistung (Kupfer nicht strukturiert) |
|
|
61 |
Hauptgebäude
und Postgebäude (LWL und WLAN strukturiert), Zwischentrakt fehlt, dadurch
kein Zugriff auf das Postgebäude (LWL für Zwischentrakt vorbereitet),
Telefone an der städtischen TK-Anlage angeschlossen |
|
|
62 |
ja
(Kupfer und LWL strukturiert) |
|
|
63 |
Neubau
und ein Computerraum (Kupfer und LWL strukturiert) |
|
|
64 |
in
Arbeit (Kupfer und LWL strukturiert) |
|
|
65 |
ja
(Kupfer und LWL strukturiert) |
|
|
66 |
Vernetzung
ist dem Habit nicht bekannt |
|
|
67 |
ja
in Eigenleistung (Kupfer und WLAN) |
|
|
68 |
ja
in Eigenleistung (Kupfer und LWL) |
|
|
69 |
ja
in Eigenleistung (Kupfer und LWL) |
|
|
70 |
Berufskolleg
der Stadt Hagen, Kaufmannsschule
I |
ja
(Kupfer und LWL strukturiert) |
|
71 |
Berufskolleg
der Stadt Hagen, Kaufmannsschule II |
ja
Hauptgebäude Letmather Straße (Kupfer und LWL strukturiert), Nebengebäude
Gasstraße in Arbeit (Kupfer strukturiert), Verbindung des Verwaltungsnetzes
beider Gebäude über VPN in Planung |
|
72 |
ja
(Kupfer und LWL strukturiert) |
