Beschlussvorlage - 0397/2008
Grunddaten
- Betreff:
-
Wilhelm-Busch-Schule (Förderschule mit dem Förderschwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung)- zusätzlicher Raumbedarf am Standort Obernahmer im Bereich der Sekundarstufe I
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB40 - Schule
- Bearbeitung:
- Horst Hermann
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
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Schulausschuss
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Entscheidung
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29.04.2008
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Beschlussvorschlag
Vom Kultur- und Ausbildungszentrum Werkhof e.V. werden durch Erweiterung des bestehenden Mietvertrages zusätzliche Räume in einem Umfang 781,15 qm angemietet. Der Mietpreis (Grundmiete) i.H.v. 64.680 € pro Jahr wird aus Mitteln der Schulpauschale bereitgestellt. Mietbeginn ist der 01.08.2008.
Für die Ausstattung der zusätzlichen 4 Klassen- und Kursräume wird einmalig der Betrag von 20.000 € aus der Schulpauschale zur Verfügung gestellt.
Sachverhalt
Kurzfassung
Der Betrieb der
Wilhelm-Busch-Schule ist auf die Standorte Berchumer Straße (Jahrgangsstufen
1-6) und Obernahmer (Jahrgangsstufen 7-10) aufgeteilt.
Aufgrund steigender Schülerzahlen reichen die
räumlichen Kapazitäten bereits ab dem Schuljahr 2008/2009 nicht mehr aus.
Konkret fehlen dauerhaft 4 Klassen- und
4 Kursräume.
Nach Gesprächen mit dem
Kultur- und Ausbildungszentrum Werkhof e.V.
schlägt die Verwaltung vor,
den benötigten Schulraum in der Obernahmer anzumieten, um dort zukünftig die
gesamte Sekundarstufe I (Jahrgangsstufen 5-10) zu beschulen. Die zusätzlichen
Grundmietkosten von jährlich 64.680 €
sollen aus Mitteln der Schulpauschale
finanziert werden.
Für die Ausstattung der
zusätzlichen Klassen- / Kursräume wird einmalig der Betrag von 20.000 €
benötigt. Die Verwaltung schlägt hierzu ebenfalls vor, diesen Betrag aus der Schulpauschale zu
finanzieren.
Begründung
Mit der im Januar 2006
erfolgten langfristigen Anmietung von Schulräumen auf dem Grundstück der
ehemaligen Betriebskrankenkasse Krupp in der Obernahmer konnten erstmalig
bedarfsgerecht Schulräume für den Bereich der Sekundarstufe I, konkret für die
Jahrgangsstufen 7-10 der
Wilhelm-Busch-Schule vorgehalten werden.
Überdies wurden für den Standort Mittel aus dem IZBB-Programm zum Ausbau
als Ganztagsschule gewonnen. Dies auch für den Standort an der Berchumer Straße.
Nach der Schülerzahlenentwicklung aus 2004 konnte
davon ausgegangen werden, dass die Jahrgänge 1-6 (insgesamt 6 Klassen) dauerhaft
im Gebäude an der Berchumer Straße beschult werden können.
Der Standort in der
Obernahmer wurde daher für die Beschulung der Jahrgangsstufen 7-10 vorgesehen.
Bei der Planungsphase wurde aufgrund der fachlichen Beratung seitens der
Schulaufsicht von insgesamt 40 Schülern für den Standort Obernahmer
ausgegangen. Entsprechend dieser Schülerzahl erfolgte die Raumplanung.
Wegen des überproportionalen Anstiegs der
Schülerzahlen wird am Standort in der
Berchumer Straße dauerhaft nur noch die
Beschulung der Jahrgänge 1-4 (Primarstufe)
möglich sein. Mit den 6 gebildeten Klassen in der Primarstufe ist das
Gebäude in der Berchumer Straße ausgelastet.
Abweichend von der Planung
aus 2004 sollen demnach auch die Jahrgangsstufen 5 und 6 in der Obernahmer
untergebracht werden. Wie in der Primarstufe auch kommt ebenfalls ein überproportionaler Anstieg der
Schülerzahl in der Sek. I hinzu.
Für das Schuljahr 2008/2009
rechnet die Schulleitung mit insgesamt 104 Schülern, im Endausbau mit rund 120
Schülern (50 Primarstufe, 70 Sek. I).
Ausgehend von 70 Schülern in
der Sek. I fehlen der Wilhelm-Busch-Schule 4 Klassenräume und 4 Kursräume.
Den Verlauf der
Schülerzahlenentwicklung im Regierungsbezirk Arnsberg bei den Förderschulen mit dem
Förderschwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung können der beigefügten
Anlage 1 entnommen werden.
Da die Wilhelm-Busch-Schule
ohnehin auf 2 Standorte (Primarstufe an der Berchumer Straße, Sek. I in der
Obernahmer) aufgeteilt ist, gibt es aus Sicht der Verwaltung nur die Möglichkeit am Standort in der Obernahmer eine räumliche
Ausweitung der Sek I. zu realisieren. Dazu gab es bereits Gespräche mit dem
Kultur- und Ausbildungszentrum Werkhof e.V.
Im Grundsatz erklärt sich
das Kultur- und Ausbildungszentrum Werkhof GmbH bereit, die erforderlichen zusätzlichen Räume zur
Verfügung zu stellen. Einzelheiten dazu können der beigefügten Anlage 2
entnommen werden.
Die Verwaltung schlägt daher
vor, zusätzliche Räume vom Kultur- und Ausbildungszentrum Werkhof GmbH
anzumieten, und die zusätzlichen Grundmietkosten von jährlich 64.680 € aus Mitteln der Schulpauschale zu
finanzieren.
Weiterhin ergeben sich Nebenkosten
von jährlich 14.060 €, die aus allgemeinen städtischen Haushaltsmitteln
zu finanzieren sind.
Mietbeginn
ist der 01.08.2008.
Für die Ausstattung der
zusätzlichen Klassen- / Kursräume wird einmalig der Betrag von 20.000 €
benötigt. Die Verwaltung schlägt hierzu ebenfalls vor, diesen Betrag aus der Schulpauschale zu
finanzieren.

29.04.2008 - Schulausschuss - geändert beschlossen
Beschluss:
Vom Kultur- und Ausbildungszentrum Werkhof e.V. werden durch Erweiterung des bestehenden Mietvertrages zusätzliche Räume in einem Umfang von 781,15 qm angemietet. Der Mietpreis (Grundmiete) i.H.v. 64.680 € pro Jahr wird aus Mitteln der Schulpauschale bereitgestellt. Mietbeginn ist der 01.08.2008.
Abweichend von dem bestehenden Mietvertrag wird das Mietverhältnis für diese zusätzlichen Räume auf zunächst 10 Jahre befristet.
Für die Ausstattung der zusätzlichen 4 Klassen- und Kursräume wird einmalig der Betrag von 20.000 € aus der Schulpauschale zur Verfügung gestellt.