Beschlussvorlage - 0278/2008

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Die Bezirksvertretung Mitte nimmt den Bericht über die Aktivitäten im Rahmen der Stadtteilentwicklung Altenhagen zur Kenntnis,

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Sachverhalt

Begründung

 

In der Sitzung der BV-Mitte am 12.12.2000 wurde die Verwaltung beauftragt, eine kontinuierliche Berichterstattung über die Prozesse der Stadtteilentwicklung in Altenhagen zu gewährleisten.

 

Dieser vom BÜrgerBÜro Altenhagen (Stadtteilmanagement im Programmgebiet)

zusammengestellte Bericht ist als „vorläufiger Endbericht“ über die Stadtteilarbeit im

Rahmen des Programms Soziale Stadt Altenhagen zu sehen, der aber in der

folgenden Zeit durch weitere Diskussionen im Stadtteil noch um einige Aspekte

ergänzt werden wird. Das Integrierte Handlungskonzept, das im Jahr 1999 vom Rat

der Stadt Hagen beschlossen wurde und in den Jahren 2002 und 2005

fortgeschrieben wurde beinhaltet Maßnahmen, die zum größten Teil im Jahr 2008

auslaufen. Einige werden noch bis zum Jahr 2009 über die Städtebauförderung

ausfinanziert. Im Januar 2008 begann die Phase der Verstetigung der Stadtteilarbeit

mit einem Workshop, bei dem die bisherige Entwicklung reflektiert wurde, Szenarien

für den Stadtteil entwickelt und nächste Schritte formuliert wurden, die nun die

Grundlage für den weiteren Verstetigungsprozess darstellen. Deutlich ist, dass im

Stadtteil eine positive Entwicklung in Gang gesetzt wurde, aber gerade das

Programmgebiet der Sozialen Stadt immer ein Bereich im Gesamtgefüge der Stadt

Hagen sein wird, auf den ein Augenmerk gerichtet werden muss, damit die soziale

Stabilität erhalten bzw. weiter verbessert werden kann.

 

Im Januar 2008 nahm die BV-Mitte einen Bericht über die Stadtteilarbeit zur Kenntnis, der als Grundlage für die Entscheidung über eine mögliche Förderung aus EU-Mitteln des NRW Ziel-2-Programm 2007 – 2013 (EFRE) diente. Seit Januar 2008 können für den Stadtteil Altenhagen nun Fördermittel aus diesem EU-Förderprogramm beantragt werden. Gerade für die weitere Entwicklung des Bereiches Fehrbelliner Straße ist dies eine optimale

Fördermittelchance.

 

Der vorliegende Bericht umfasst:

  1. Einen qualitativen Evaluationsbericht (Anlage 1).
    Er ist ein Baustein eines von Vertreterinnen und Vertretern aus Stadtteilen, Landesministerien und Wissenschaft gemeinsam entwickelten Evaluationskonzepts, das landesweit koordiniert in allen Stadtteilen des Programms „Soziale Stadt NRW“ Schritt für Schritt umgesetzt wurde. Im Mittelpunkt der so genannten „Analyse qualitativer Prozesse“ stehen die Themen Organisations- und Kooperationsstrukturen, integrierte Projektentwicklung, Bewohnerbeteiligung und Stadtteilimage. Grundlage waren verfügbare Veröffentlichungen sowie weitere Unterlagen zu den Gebieten und mehrere Interviews mit Schlüsselpersonen des Stadtteilprogramms. Außerdem wurde im Februar 2005 eine telefonische Befragung der Bewohnerinnen und Bewohner in den 35 untersuchten Programmgebieten durchgeführt. Themen der Befragung waren verschiedene Aspekte der Lebensbedingungen in den Wohngebieten und die Einschätzung ihrer Entwicklung während der letzten Jahre, Aussagen zum Image der Gebiete, zur Partizipation und zur Bekanntheit des Programms bei den Bewohnerinnen und Bewohnern in den Gebieten. Vorgestellt und diskutiert wurde der Bericht im Stadtteil mit Multiplikatoren, Fachverwaltung und Politik.
    Bei der quantitativen Evaluation (Anlage 2), die in Zusammenarbeit mit den Fachleuten aus dem Bereich Statistik durchgeführt wurde, ist die Auswertung über den Stadtteil Altenhagen nur wenig aussagekräftig, da hier nur zu wenigen Bereichen Zahlen zugeliefert werden konnten. Die Gesamtevaluation der Programmgebiete Soziale Stadt NRW wird in Kürze auf einer Veranstaltung des Städtenetzwerkes Soziale Stadt NRW vorgestellt und veröffentlicht.

 

  1. Eine Dokumentation der Ergebnisse des Verstetigungsworkshops (Anlage 3), der im Januar 2008 unter externer Moderation mit Multiplikatoren des Stadtteils, Mitarbeitern der Verwaltung und Mitgliedern der BV-Mitte stattfand. Da das Programm für den Stadtteil zeitlich befristet angelegt ist und von Landesseite davon ausgegangen wird, dass die positive Entwicklung in den geförderten Stadtteilen ohne die Förderung weiter getragen und auch kommunal unterstützt werden sollte ist eine gemeinsame Planung des Verstetigungsprozesses sinnvoll und notwendig. Bei diesem ersten Workshop in Altenhagen wurde deutlich, dass einige Projekte, die im Integrierten Handlungskonzept beschlossen wurden (z. B. Fehrbelliner Straße) noch nicht realisiert sind und noch weiter verfolgt werden sollten, um die Lebensqualität im Stadtteil zu erhöhen.
    Der Prozess der Verstetigung ist mit diesem Workshop eingeleitet, wird im Forum weiter diskutiert werden und folgende Notwendigkeiten für die weitere Arbeit wurden von den TeilnehmerInnen formuliert:
    1. Die Weiterarbeit am Verstetigungsprozess muss finanziell gesichert sein. Hierzu soll ein Verlängerungsantrag zur Förderung des Stadtteilmanagements für das Jahr 2009 - in reduzierter Form (eine Mitarbeiterin) im Rahmen der Städtebaufördermittel gestellt werden.

    2. Eine Absicherung der organisatorischen Geschäftsführung des Stadtteilforums Altenhagen muss dauerhaft gesichert werden (verwaltungsinterne Lösung).

    3. Das Forum muss seine künftigen Aufgaben und Zuständigkeiten definieren.

    4. Das Stadtteilforum erwartet von der Verwaltung aktive, interdisziplinäre Unterstützung.
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Anlagen

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Beschlüsse

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22.04.2008 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte - ungeändert beschlossen