Beschlussvorlage - 0268/2008

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

 

Der SOA nimmt den Bericht über die Stadtteilentwicklung im Rahmen des Programms Soziale Stadt Altenhagen zur Kenntnis.

 

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Sachverhalt

Begründung

 

Im Jahr 2007 bat der SOA um eine Berichterstattung über die Projekte und die Ergebnisse der Stadtteilarbeit im Rahmen des Programms „Soziale Stadt in Altenhagen“.

 

Dieser vom BÜrgerBÜro Altenhagen (Stadtteilmanagement im Programmgebiet) zusammengestellte Bericht ist als „vorläufiger Endbericht“ über die Stadtteilarbeit im Rahmen des Programms Soziale Stadt Altenhagen zu sehen, der aber in der folgenden Zeit durch weitere Diskussionen im Stadtteil noch um einige Aspekte ergänzt werden wird. Das Integrierte Handlungskonzept, das im Jahr 1999 vom Rat der Stadt Hagen beschlossen wurde und in den Jahren 2002 und 2005 fortgeschrieben wurde beinhaltet Maßnahmen, die zum größten Teil im Jahr 2008 auslaufen. Einige werden noch bis zum Jahr 2009 über die Städtebauförderung ausfinanziert. Im Januar 2008 begann die Phase der Verstetigung der Stadtteilarbeit mit einem Workshop, bei dem die bisherige Entwicklung reflektiert wurde, Szenarien für den Stadtteil entwickelt und nächste Schritte formuliert wurden, die nun die Grundlage für den weiteren Verstetigungsprozess darstellen. Deutlich ist, dass im Stadtteil eine positive Entwicklung in Gang gesetzt wurde, aber gerade das Programmgebiet der Sozialen Stadt  immer ein Bereich im Gesamtgefüge der Stadt Hagen sein wird, auf den ein Augenmerk gerichtet werden muss, damit die soziale Stabilität erhalten bzw. weiter verbessert werden kann.

Der vorliegende Bericht umfasst:

  1. Einen Statusbericht über  Stadtteilentwicklung in den Jahren 2000 – 2008 (Anlage 1).
    Ausgehend von der Problembeschreibung im Jahr 1998 werden in diesem Bericht die sozialen und baulichen Projekte skizziert, die im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes und durch Sonderfördermittel, die aufgrund der Zugehörigkeit zum Landesprogramm akquiriert werden konnten,  durchgeführt wurden.
    Teile dieses Berichtes entstanden auf Anforderung der Bezirksregierung als Statusbericht, der Grundlage für die Entscheidung über eine mögliche Förderung aus EU-Mitteln des NRW Ziel-2-Programm 2007 – 2013 (EFRE) war. Seit Januar 2008 können für den Stadtteil Altenhagen Fördermittel aus diesem EU-Förderprogramm beantragt werden. Gerade für die weitere Entwicklung des Bereiches Fehrbelliner Straße ist dies eine optimale Fördermittelchance.

           

  1. Einen qualitativen Evaluationsbericht (Anlage 2).
    Er ist ein Baustein eines von Vertreterinnen und Vertretern aus Stadtteilen, Landesministerien und Wissenschaft gemeinsam entwickelten Evaluationskonzepts, das landesweit koordiniert in allen Stadtteilen des Programms „Soziale Stadt NRW“ Schritt für Schritt umgesetzt wurde. Im Mittelpunkt der so genannten „Analyse qualitativer Prozesse“ stehen die Themen Organisations- und Kooperationsstrukturen, integrierte Projektentwicklung, Bewohnerbeteiligung und Stadtteilimage. 
    Grundlage waren verfügbare Veröffentlichungen sowie weitere Unterlagen zu den Gebieten und mehrere Interviews mit Schlüsselpersonen des Stadtteilprogramms. Außerdem wurde im Februar 2005 eine telefonische Befragung der Bewohnerinnen und Bewohner in den 35 untersuchten Programmgebieten durchgeführt. Themen der Befragung waren verschiedene Aspekte der Lebensbedingungen in den Wohngebieten und die Einschätzung ihrer Entwicklung während der letzten Jahre, Aussagen zum Image der Gebiete, zur Partizipation und zur Bekanntheit des Programms bei den Bewohnerinnen und Bewohnern in den Gebieten. Vorgestellt und diskutiert wurde der Bericht im Stadtteil mit Multiplikatoren, Fachverwaltung und Politik.
    Bei der quantitativen Evaluation (Anlage 3), die in Zusammenarbeit mit den Fachleuten aus dem Bereich Statistik durchgeführt wurde, ist die Auswertung über den Stadtteil Altenhagen nur wenig aussagekräftig, da hier nur zu wenigen Bereichen Zahlen zugeliefert werden konnten. 
    Die Gesamtevaluation der Programmgebiete Soziale Stadt NRW wird in Kürze auf einer Veranstaltung des Städtenetzwerkes Soziale Stadt NRW vorgestellt und veröffentlicht.

  2. Eine Dokumentation der Ergebnisse des Verstetigungsworkshops (Anlage 4), der im Januar 2008 unter externer Moderation mit Multiplikatoren des Stadtteils, Mitarbeitern der Verwaltung und Mitgliedern der BV-Mitte stattfand. Da das Programm für den Stadtteil  zeitlich befristet angelegt ist und von Landesseite davon ausgegangen wird, dass die positive Entwicklung in den geförderten Stadtteilen ohne die Förderung weiter getragen und auch kommunal unterstützt werden sollte ist eine gemeinsame Planung des Verstetigungsprozesses sinnvoll und notwendig. Bei diesem ersten Workshop in Altenhagen wurde deutlich, dass einige Projekte, die im Integrierten Handlungskonzept  beschlossen wurden (z. B. Fehrbelliner Straße) noch nicht realisiert sind und noch weiter verfolgt werden sollten, um die Lebensqualität im Stadtteil zu erhöhen.
    Der Prozess der Verstetigung ist mit diesem Workshop eingeleitet, wird im Forum weiter diskutiert werden und folgende Notwendigkeiten für die weitere Arbeit wurden von den TeilnehmerInnen formuliert:

    1. Die Weiterarbeit am Verstetigungsprozess muss finanziell gesichert sein. Hierzu soll ein Verlängerungsantrag zur Förderung des Stadtteilmanagements für das Jahr 2009  - in reduzierter Form  (eine Mitarbeiterin) im Rahmen der Städtebaufördermittel gestellt werden.

    2. Eine Absicherung der organisatorischen Geschäftsführung des Stadtteilforums Altenhagen muss dauerhaft gesichert werden (verwaltungsinterne Lösung).

    3. Das Forum muss seine künftigen Aufgaben und Zuständigkeiten definieren.

    4. Das Stadtteilforum erwartet von der Verwaltung aktive, interdisziplinäre Unterstützung
    .

 

 

 

 

 

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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10.04.2008 - Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie - ungeändert beschlossen