Beschlussvorlage - 0182/2008

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Rat der Stadt Hagen beschließt die Zustimmung gemäß den Ausführungen der Verwaltung.

 

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Sachverhalt

Kurzfassung

 

Die Stadt Herne plant die Ansiedlung eines  Möbelhauses der Firma „Zurbrüggen“.

Der Konsensantrag im Rahmen des Regionalen Einzelhandelskonzeptes liegt vor.

Die Städte des Kooperationsraumes wurden um Stellungnahmen gebeten.

Die Stellungnahme der Stadt Hagen ist Bestandteil dieser Vorlage.

 

 

Begründung

 

Hintergrund

 

Bereits im Jahre 2001 haben 19 Kommunen eine Vereinbarung getroffen, auf Grundlage des gemeinsam erarbeiteten Regionalen Einzelhandelskonzeptes Östliches Ruhrgebiet und angrenzende Bereiche“ (REHK) bei der Einzelhandelsentwicklung interkommunal zusammenzuarbeiten. Die fünfjährige Laufzeit war Anlass eine Fortschreibung vorzunehmen, die zur Zeit in der politischen Beratung ist.

Die Stadt Herne war als neues Mitglied an der Fortschreibung des „Regionalen Einzelhandelskonzeptes Östliches Ruhrgebiet“ beteiligt und hat im Vorgriff auf den offiziellen Ratsbeschluss zur förmlichen Beteiligung an der interkommunalen Vereinbarung im Oktober ein regionales Konsensverfahren eingeleitet. Der Rat der Stadt Herne hat dann am 13.12.07 den Beitritt zum REHK -Arbeitskreis beschlossen.

 

Aufgrund der zunehmenden städtebaulichen Bedeutung der Ansiedlung von großflächigen Einzelhandelsvorhaben wurde nach Vorlage der Stellungnahme von Hagen  (Dez. 2007) im Verwaltungsvorstand beschlossen, zukünftig die Stellungnahmen zu Projekten der Nachbarstädte im STEA und Rat beschließen zu lassen.

 

 

Ansiedlungsvorhaben in Herne

 

Die Firma Zurbrüggen plant in Herne die Errichtung eines Möbelhauses mit einer Verkaufsfläche von ca. 40.000m², davon 7.850m² Randsortimente!

Da der Möbeleinzelhandel in Herne einen Kaufkraftabfluss von ca. 50% verzeichnet, ist die Stadt an diesem Vorhaben interessiert.

Der Planstandort “Westerfeld“ liegt im Stadtbezirk Herne-Mitte auf der östlichen Seite der Anschlussstelle Herne-Eickel / Zentrum, der A 43, knapp 1km vom Hauptzentrum entfernt. Der Standort ist weder einem zentralen Versorgungsbereich der Stadt zugeordnet, noch bisher als regional bedeutsamer Ergänzungsstandort vereinbart, somit ein „Sonstiger Standort“ im Sinne des REHK. Der Anteil der zentrenrelevanten Sortimente überschreitet sowohl 2.500m² Verkaufsfläche als auch den vom Gesetzgeber geforderten max. Anteil von 10% der Gesamtverkaufsfläche. Bereits für sich genommen überschreitet der Zielumsatz des Vorhabens von 76,7 Mio. € die relevante Kaufkraft um ca. 42%.

Damit erfüllt das Projekt nicht die Kriterien, bei deren Einhaltung im Sinne des REHK ein Regionaler Konsens erwartet werden kann.

 

Die im Rahmen des 1. Konsensverfahrens erarbeitete Stellungnahme der Stadt Hagen wurde fristgerecht der Geschäftsführung in Dortmund zugestellt (s. Anlage 1).

Weitere Stellungnahmen sind eingegangen aus Schwerte, IHK Arnsberg, Castrop-Rauxel, Werne, EHV, Hattingen, Lünen, Hamm, BR Arnsberg, Bochum, Bergkamen und Dortmund, die sich in ihrer Kritik im Wesentlichen decken.

 

Im REHK wurden gemeinsame Prüfkriterien für die Ansiedlung von Möbelhäusern vereinbart.

 

·        Danach soll die Umsatz-Kaufkraft-Relation bei Möbeln in der planenden Kommune nach Realisierung des Planvorhabens 100% nicht überschreiten.

·        Der Umsatzanteil mit Kunden von außerhalb der Kommune sollte bei max. 20% liegen.

·        Der Anteil der Randsortimente beträgt max. 10%, dabei höchstens 2.500m² an der gesamten Verkaufsfläche des Vorhabens.

 

Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Situation Hernes und erheblichen Kaufkraftabflüssen im Bereich Möbel wurden im „AK REHK“ Möglichkeiten diskutiert eine Größenordnung für das Planvorhaben zu vereinbaren, für die ein regionaler Konsens  erzielt werden kann. Darüber hinaus verstößt das Projekt mit seinen Ausgangsdaten auch gegen die Ziele der Landesplanung (§24a LEPRo).

 

Die gemeinsame Erörterung unter den beteiligten Kommunen zeigt einen Weg auf, auf dem ein regionaler Konsens erreichbar scheint.

Vereinbart wurde, die Randsortimente auf 2.500m² zu begrenzen, die Flächenproduktivität mit 1.500m² pro m² Verkaufsfläche anzunehmen und die Gesamtverkaufsfläche für Möbel so zu beschränken, dass der Umsatz mit auswärtigen Kunden nicht wesentlich über 20% liegt.

 

Daraufhin wurde der Konsensantrag in abgeänderter Form erneut gestellt:

 

Möbel                                                            31.950m²

Randsortimente (incl. Leuchten)                2.500m²

Teppiche                                                      1.400m²

Verkaufsfläche insgesamt                          35.850m²

 

Nach Diskussion der verschiedenen  Parameter zur Realisierung des Projektes wurde in der letzten Sitzung des AK REHK um eine abschließende Stellungnahme gebeten. Die Stellungnahme liegt als Anlage 2 bei und wurde fristgemäß zum 15.2.08 der Geschäftsstelle in Dortmund zur Verfügung gestellt, vorbehaltlich der Entscheidungen aus den politischen Gremien der Stadt Hagen.

 

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

 

 

 Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen.

 

 Hinweis: Diese und alle weiteren Zeilen in diesem Fall bitte löschen!

 

1. Rechtscharakter

 

 Auftragsangelegenheit

 

 Pflichtaufgabe zur Erfüllung nach Weisung

 

 Pflichtaufgabe der Selbstverwaltung

 

 Freiwillige Selbstverwaltungsaufgabe

 

 Vertragliche Bindung

 

 Fiskalische Bindung

 

 Beschluss RAT, HFA, BV, Ausschuss, sonstige

 

 Dienstvereinbarung mit dem GPR

 

 Ohne Bindung

Erläuterungen:

 

 

2. Allgemeine Angaben

 

 Bereits laufende Maßnahme

 

 

 des Verwaltungshaushaltes

 

 

 des Vermögenshaushaltes

 

 

 eines Wirtschaftsplanes

 

 Neue Maßnahme

 

 

 des Verwaltungshaushaltes

 

 

 des Vermögenshaushaltes

 

 

 eines Wirtschaftsplanes

 

 Ausgaben

 

 

 Es entstehen weder einmalige Ausgaben noch Ausgaben in den Folgejahren

 

 

 Es entstehen Ausgaben

 

 

 

 einmalige Ausgabe(n) im Haushaltsjahr

 

 

 

 

 

 jährlich wiederkehrende Ausgaben

 

 

 

 periodisch wiederkehrende Ausgaben in den Jahren

 

 

 

 

3. Mittelbedarf

 

 Einnahmen

 

 EUR

 

 Sachkosten

 

 EUR

 

 Personalkosten

 

 

 

Die Gesamteinnahmen und Gesamtausgaben verteilen sich auf folgende Haushaltsstellen:

HH-Stelle/ Position

Lfd. HH-Jahr

Folgejahr 1

Folgejahr 2

Folgejahr 3

Folgejahr 4

Einnahmen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausgaben:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eigenanteil:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  4. Finanzierung

 

 Verwaltungshaushalt

 

 

 Einsparung(en) bei der/den Haushaltsstelle(n)

 

 

HH-Stelle/ Position

Lfd. HH-Jahr

Folgejahr 1

Folgejahr 2

Folgejahr 3

Folgejahr 4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesamtbetrag

 

 

 

 

 

 

 

 

 Mehreinnahme(n) bei der/den Haushaltsstelle(n)

 

 

HH-Stelle/Position

Lfd. HH-Jahr

Folgejahr 1

Folgejahr 2

Folgejahr 3

Folgejahr 4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesamtbetrag

 

 

 

 

 

 

 

 

 Kein konkreter Finanzierungsvorschlag

 

 

Wird durch 20 ausgefüllt

 

 

 Die Finanzierung der Maßnahme wird den im Haushaltssicherungskonzept festgesetzten

 

 

 Haushaltsausgleich langfristig nicht gefährden

 

 

 Die Finanzierung der Maßnahme wird den Fehlbedarf im Verwaltungshaushalt in den nächsten

 

 

 Jahren um folgende Beträge erhöhen und damit das Zieljahr für den Haushaltsausgleich gefährden:

 

 

Lfd. HH-Jahr

Folgejahr 1

Folgejahr 2

Folgejahr 3

Folgejahr 4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Vermögenshaushalt

 

 

 Einsparung(en) bei der/den Haushaltsstelle(n)

 

 

HH-Stelle/Position

Lfd. HH-Jahr

Folgejahr 1

Folgejahr 2

Folgejahr 3

Folgejahr 4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesamtbetrag

 

 

 

 

 

 

 

 

 Mehreinnahme(n) bei der/den Haushaltsstelle(n)

 

 

HH-Stelle/Position

Lfd. HH-Jahr

Folgejahr 1

Folgejahr 2

Folgejahr 3

Folgejahr 4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesamtbetrag

 

 

 

 

 

 

 

 

 Kreditaufnahme

 

 

Wird durch 20 ausgefüllt

 

 

 Die Maßnahme kann im Rahmen der mit der Bezirksregierung abgestimmten Kreditlinie

 

 

 zusätzlich finanziert werden

 

 

 Die Maßnahme kann nur finanziert werden, wenn andere im Haushaltsplan/Investitions-

 

 

programm vorgesehene und vom Rat beschlossene Maßnahmen verschoben bzw. gestrichen werden.

 

 

 

 

 Folgekosten bei Durchführung der Maßnahme im Vermögenshaushalt

 

 

 

 Es entstehen keine Folgekosten

 

 

 

 Es entstehen Folgekosten ab dem Jahre

 

 

 

 

 

 Sachkosten

 

 einmalig

in Höhe von EUR

 

 

 

 

 

 

 

 

 Jährlich

in Höhe von EUR

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 bis zum Jahre

 

 

 

 

 

 

 Personalkosten

 

 einmalig

in Höhe von EUR

 

 

 

 

 

 

 

 

 Jährlich

in Höhe von EUR

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 bis zum Jahre

 

 

 

 

 

 Erwartete Zuschüsse bzw. Einnahmen zu den Folgekosten EUR

 

 

 

 

 

 Folgekosten sind nicht eingeplant

 

 

 

 Folgekosten sind bei der/den Haushaltsstelle(n) wie folgt eingeplant:

 

 

 

HH-Stelle/Position

Lfd. HH-Jahr

Folgejahr 1

Folgejahr 2

Folgejahr 3

Folgejahr 4

 

 

 

Einnahmen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausgaben:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eigenanteil:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   5. Personelle Auswirkungen

 

 Es sind folgende personalkostensteigernde Maßnahmen erforderlich:

 

5.1 Zusätzliche Planstellen

 

Anzahl

BVL-Gruppe

unbefristet/befristet ab/bis

Besetzung intern/extern

Kosten EUR *

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5.2 Stellenausweitungen

 

Stellenplan-Nr.

BVL-Gruppe

Kosten EUR *

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5.3 Hebungen

 

Stellenplan-Nr.

BVL-Gruppe bisher

BVL-Gruppe neu

Kosten EUR *

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5.4 Aufhebung kw-Vermerke

 

Stellenplan-Nr.

BVL-Gruppe

Kosten EUR *

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5.5 Stundenausweitung in Teilzeitstellen

 

Stellenplan-Nr.

BVL-Gruppe

Kosten EUR *

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5.6 Überstunden bei Ausgleich durch Freizeit mit entsprechendem Zeitzuschlag

 

Anzahl

BVL-Gruppe

Kosten EUR *

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5.7 Überstunden bei Ausgleich durch vollständige Vergütung

 

Anzahl

BVL-Gruppe

Kosten EUR *

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5.8 Überplanmäßige Einsätze

 

BVL-Gruppe

Zeitdauer

Umfang in Wochenstunden

Kosten EUR *

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Summe Kosten 5.1 bis 5.8

 

 

 

 

 

 Es sind folgende personalkostensenkende Maßnahmen möglich:

 

5.9 Stellenfortfälle

 

Stellenplan-Nr.

BVL-Gruppe

Kosten EUR *

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5.10 Abwertungen

 

Stellenplan-Nr.

BVL-Gruppe bisher

BVL-Gruppe neu

Kosten EUR *

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5.11 kw-Vermerke neu

 

Stellenplan-Nr.

BVL-Gruppe

Kosten EUR *

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5.12 ku-Vermerke neu

 

Stellenplan-Nr.

BVL-Gruppe

Kosten EUR *

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5.13 Stundenkürzung in Teilzeitstellen

 

Stellenplan-Nr.

BVL-Gruppe

Kosten EUR *

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Summe Kosten 5.9 bis 5.13

 

           

* = Kostenermittlung auf der Basis der Durchschnitts-Personalkosten des jeweiligen Jahres (von 18/02) bzw. bei Überstunden auf der Grundlage der jeweiligen Überstundenvergütungen.

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Anlagen

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Beschlüsse

Erweitern

04.03.2008 - Stadtentwicklungsausschuss - ungeändert beschlossen

Erweitern

06.03.2008 - Rat der Stadt Hagen - ungeändert beschlossen