Beschlussvorlage - 0187/2008

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

 

Der Betriebsausschuss der GWH nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

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Sachverhalt

Kurzfassung

 

entfällt.

 

Begründung

 

 

Aushilfen bei der GWH

 

Im infrastrukturellen Geschäftsbereich der GWH arbeiten über 500 mehrheitlich teilzeitbeschäftigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gebäudereinigung, als Küchenkraft, als Objektbetreuer („Hausmeister“) oder als Objektaufsichtskraft („Hausmeisterhilfskraft“).

 

Anders als in den Verwaltungsbereichen der Stadtverwaltung ist es bei der GWH erforderlich, ausgefallene Stunden sofort zu ersetzen, weil das Reinigungsrevier auch dann geputzt werden muss, wenn die zuständige Reinigungskraft krank wird oder weil die Sporthalle am Samstag Nachmittag auch dann „heruntergefahren“ und abgeschlossen werden muss, wenn der Hallenwart sich morgens beim Schneeräumen einen Hexenschuss zugezogen hat.

 

Aushilfen werden also im Wesentlichen benötigt als Vertretung für Krankheit, Urlaub, Kur, Reha, in Einzelfällen auch für Sonderurlaub, Fortbildung, Personalratstätigkeit.

 

Um die Aushilfsbedarfe abzudecken, arbeitet die GWH mit einem Aushilfenpool. Die Personen in diesem Pool sind nicht fest angestellt, sondern werden jeweils nach Bedarf mit befristeten Arbeitsverträgen beschäftigt.

 

Dieses Vorgehen ist zwar recht arbeitsintensiv und erfordert große Sorgfalt bei der Gestaltung der befristeten Arbeitsverträge, hat aber den entscheidenden Vorteil, dass so sichergestellt werden kann, dass zu keiner Zeit Aushilfskräfte bezahlt werden müssen, deren Tätigkeit nicht zwingend erforderlich ist.

 

Auch aus einem anderen Grund hat sich dieses Vorgehen bewährt: Die GWH rekrutiert aus diesem Personalpool die zuverlässigsten Aushilfen für die Besetzung freigewordener „Planstellen“ in der Reinigung oder im Hausmeisterbereich.

 

 

 

Gebäudereinigung

 

Die Aushilfengestellung im Reinigungsbereich erfolgt auf Basis der Vertretungsregelung der

 

Dienstvereinbarung zur Durchführung der Reinigung in den

Gebäuden der Stadtverwaltung Hagen.

 

Danach müssen Fehlzeiten der Stammreinigungskräfte unverzüglich durch Aushilfs- oder Mehrarbeitsstunden ersetzt werden.

 

Im Jahr 2007 waren dies allein für den Reinigungsbereich über 1.800 Arbeitsverträge.

 

Über diese befristeten Arbeitsverträge wurden 42.600 Stunden Arbeit geleistet, für die in 2007 Personalkosten i.H.v. 507.600 € aufgewendet werden mussten.

 

 

 

Objektbetreuung

 

Im Bereich der Objektbetreuung sind im Jahr 2007 für Aushilfen 597.800 € an Personalkosten angefallen. Dafür wurden rd. 38.900 Stunden Aushilfsdienste geleistet.

 

Als Besonderheit ist hierbei zu beachten, dass einige Aushilfen die Bedarfe auf freien Stellen abdecken, für die noch keine Genehmigung für eine externe Einstellung vorliegt. Stadtintern ist es GWH nicht gelungen, dafür Mitarbeiter zu rekrutieren.

 

 

Schlussbemerkung

 

Die Betriebsleitung hätte Ihnen an dieser Stelle gern einige Charts dargestellt, die z.B. die Verteilung der Aushilfen und Aushilfsstunden auf Objekttypen oder im Jahresverlauf aufzeigen. Dafür wäre es allerdings erforderlich gewesen, viele tausend Stundennachweise von Hand auszuwerten. Weder das bei der Stadt verwendetet Entgeltprogramm noch die der GWH zur Verfügung stehenden DV-Programme ermöglichen dies derzeit.

 

 

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

 

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 Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen.

 

 

 

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Beschlüsse

Erweitern

26.02.2008 - Fachausschuss Gebäudewirtschaft - ungeändert beschlossen