Beschlussvorlage - 0187/2008
Grunddaten
- Betreff:
-
Aushilfen bei der GWH
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB65 - Gebäudewirtschaft
- Bearbeitung:
- Ellen Janssen
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
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Fachausschuss Gebäudewirtschaft
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Entscheidung
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26.02.2008
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Sachverhalt
Kurzfassung
entfällt.
Begründung
Aushilfen bei der GWH
Im
infrastrukturellen Geschäftsbereich der GWH arbeiten über 500 mehrheitlich
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gebäudereinigung,
als Küchenkraft, als Objektbetreuer („Hausmeister“) oder als
Objektaufsichtskraft („Hausmeisterhilfskraft“).
Anders
als in den Verwaltungsbereichen der Stadtverwaltung ist es bei der GWH
erforderlich, ausgefallene Stunden sofort zu ersetzen, weil das
Reinigungsrevier auch dann geputzt werden muss, wenn die zuständige
Reinigungskraft krank wird oder weil die Sporthalle am Samstag Nachmittag auch
dann „heruntergefahren“ und abgeschlossen werden muss, wenn der
Hallenwart sich morgens beim Schneeräumen einen Hexenschuss zugezogen hat.
Aushilfen
werden also im Wesentlichen benötigt als Vertretung für Krankheit, Urlaub, Kur,
Reha, in Einzelfällen auch für Sonderurlaub, Fortbildung,
Personalratstätigkeit.
Um
die Aushilfsbedarfe abzudecken, arbeitet die GWH mit einem Aushilfenpool. Die
Personen in diesem Pool sind nicht fest angestellt, sondern werden jeweils nach
Bedarf mit befristeten Arbeitsverträgen beschäftigt.
Dieses
Vorgehen ist zwar recht arbeitsintensiv und erfordert große Sorgfalt bei der
Gestaltung der befristeten Arbeitsverträge, hat aber den entscheidenden
Vorteil, dass so sichergestellt werden kann, dass zu keiner Zeit Aushilfskräfte
bezahlt werden müssen, deren Tätigkeit nicht zwingend erforderlich ist.
Auch
aus einem anderen Grund hat sich dieses Vorgehen bewährt: Die GWH rekrutiert
aus diesem Personalpool die zuverlässigsten Aushilfen für die Besetzung
freigewordener „Planstellen“ in der Reinigung oder im
Hausmeisterbereich.
Gebäudereinigung
Die Aushilfengestellung im Reinigungsbereich
erfolgt auf Basis der Vertretungsregelung der
Dienstvereinbarung zur Durchführung der Reinigung in den
Gebäuden der Stadtverwaltung Hagen.
Danach müssen Fehlzeiten der Stammreinigungskräfte
unverzüglich durch Aushilfs- oder Mehrarbeitsstunden ersetzt werden.
Im Jahr 2007 waren dies allein für den
Reinigungsbereich über 1.800 Arbeitsverträge.
Über diese befristeten Arbeitsverträge wurden
42.600 Stunden Arbeit geleistet, für die in 2007 Personalkosten i.H.v. 507.600
€ aufgewendet werden mussten.
Objektbetreuung
Im
Bereich der Objektbetreuung sind im Jahr 2007 für Aushilfen 597.800 € an
Personalkosten angefallen. Dafür wurden rd. 38.900 Stunden Aushilfsdienste
geleistet.
Als Besonderheit ist hierbei zu beachten, dass
einige Aushilfen die Bedarfe auf freien Stellen abdecken, für die noch keine
Genehmigung für eine externe Einstellung vorliegt. Stadtintern ist es GWH nicht
gelungen, dafür Mitarbeiter zu rekrutieren.
Schlussbemerkung
Die Betriebsleitung hätte Ihnen an dieser Stelle
gern einige Charts dargestellt, die z.B. die Verteilung der Aushilfen und
Aushilfsstunden auf Objekttypen oder im Jahresverlauf aufzeigen. Dafür wäre es
allerdings erforderlich gewesen, viele tausend Stundennachweise von Hand
auszuwerten. Weder das bei der Stadt verwendetet Entgeltprogramm noch die der
GWH zur Verfügung stehenden DV-Programme ermöglichen dies derzeit.
