Beschlussvorlage - 0114/2008

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Dem Vorschlag zur Verbesserung der Radverkehrsquerung in der Voerder Straße / Im Kettelbach wird zugestimmt. Die Verwaltung wird beauftragt, zur Finanzierung der Maßnahme die erforderlichen Haushaltsmittel zu beantragen.

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Sachverhalt

Kurzfassung

 

Weil die straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften nicht eingehalten werden können, soll in der Voerder Straße statt eines durchgehenden Fahrradstreifens die Straßenquerung „Im Kettelbach“ für den Radverkehr verbessert werden.

 

Begründung

 

Die Bezirksvertretung Haspe hat in ihrer Sitzung am 21.11.2007 und auf Anregung des „Fachforums Radverkehr der Zukunftsschmiede Gevelsberg e. V.“ die Markierung eines Fahrradstreifens entlang der Voerder Straße zwischen der Einmündung „Im Lonscheid“ und dem Übergang auf die ehemalige Straßenbahntrasse oberhalb der Einmündung „Im Kettelbach“ beschlossen.

 

Der Arbeitskreis Rad, bestehend aus Vertretern aller beteiligten Fachbereiche und Ämter der Verwaltung sowie der Polizei, hat sich eingehend mit dem Vorschlag eines Radfahrschutzstreifens auf der Voerder Straße befasst und dazu auch einen Vertreter des ADFC hinzugezogen. Der Arbeitskreis beurteilt danach den Vorschlag wie folgt:

 

  • Die laut VwV-StVO (Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung) erforderlichen Mindestbreiten werden unterschritten, insbesondere können die Sicherheitsabstände zum ruhenden Verkehr nicht eingehalten werden. Die Fahrbahnbreite beträgt etwa 7,00 – 7,50 m, die Parkstreifen sind 1,75 m bzw. 2,0 m breit.
  • Schutzstreifen sollen laut Erfahrung ADFC nicht nur das Mindestmaß von 1,25 m sondern die empfohlenen 1,60 m Breite aufweisen. Ansonsten wird eine nur scheinbare Sicherheit für den Radfahrer suggeriert.
  • Durch „Mindestmaß“ - Schutzstreifen (1,25 m) kommt es oft zu Konflikten im Überholverhalten mit Lkw.
  • Ein sinnvoller Netzschluss des Hagener Radwegenetzes könnte nur erreicht werden, indem auch auf dem unteren Teil der Voerder Straße ein Schutzstreifen markiert würde. Dort ist der Straßenquerschnitt allerdings noch schmaler (teilweise nur etwa 6,50 m) und entspricht somit nicht den Anforderungen der VwV-StVO.

 

Der Arbeitskreis schlägt allerdings eine aus seiner Sicht hilfreiche Maßnahme zur Verbesserung und Erleichterung des Radverkehrs in der Voerder Straße vor:

 

Durch eine Abbiegehilfe an der Einmündung „Im Kettelbach“ in Fahrtrichtung Ennepetal könnte das Linksabbiegen in Richtung Talsperrenweg erleichtert bzw. sicherer gestaltet werden. Dies wäre bei Nutzung der vorhandenen Querungshilfen möglich. Dazu müsste der Bordstein entsprechend abgesenkt und der Gehweg für Radfahrer frei gegeben werden. Der Gehweg ist in diesem Abschnitt 2 m breit und sollte nur Richtung stadtauswärts für den Radverkehr frei gegeben werden. Die Kosten für diese Maßnahme (Bordsteinabsenkung und Beschilderung) werden auf € 2.000,00 geschätzt.

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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19.02.2008 - Bezirksvertretung Haspe