Beschlussvorlage - 0031/2008

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

 

 

Der Betriebsausschuss der GWH nimmt den Bericht der GWH über den Krankenstand – differenziert nach Beschäftigungsgruppen – zur Kenntnis.

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Sachverhalt

Kurzfassung

 

In der Sitzung des Betriebsausschusses der GWH am 15.11.2007 wurde die GWH beauftragt, den Krankenstand der GWH differenziert nach Beschäftigungsgruppen darzustellen. Es ergeben sich folgende Ergebnisse für das Jahr 2007:

 

a) Mitarbeiter im Bürogebäude Martin-Luther-Str. 12,
die der Zeiterfassung unterliegen                                                    4,86 %

b) Objektbetreuer                                                                                   9,06 %

c) Reinigungskräfte                                                                              10,48 %

 

Mit Hilfe eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements und einer neuen Dienstvereinbarung für die Unterhaltsreinigung soll künftig eine Verringerung des Krankenstandes erreicht werden.

 

 

Begründung

 

Arbeitsunfähigkeitsfälle und –tage werden in der Bundesrepublik Deutschland nach unterschiedlichen Methoden erfasst. Nach Aussage des Bundesministeriums für Gesundheit wird in der allgemeinen Diskussion am häufigsten mit dem Krankenstand argumentiert. Die Darstellung des stichtagsbezogenen Krankenstandes hat zudem den Vorteil, dass auf diese Weise die Schwankungen innerhalb eines Jahres erfasst werden können.

 

Zu beachten hierbei ist jedoch, dass bei der Erhebung des Krankenstandes durch das Bundesministerium für Gesundheit nur die Fälle erfasst sind, in denen eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung durch einen Arzt ausgestellt wurde. Dies ist jedoch nicht in allen Fällen von krankheitsbedingten Abwesenheitstagen erforderlich. Für die folgenden Daten der Gebäudewirtschaft wurde diese Einschränkung nicht vorgenommen, so dass die unten aufgeführten Arbeitsunfähigkeitsfälle sich zwangsläufig erhöhen.

 

Nach der Erhebung des Bundesministeriums von Mai 2007 wurde für das Jahr 2006 an Hand der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ein bundesweiter Krankenstand von 3,31 % ermittelt. Andere Vergleichszahlen stehen zurzeit nicht zur Verfügung. Im Vergleich der Zahlen der Vorjahre (z. B. 1995 5,08 %) ist hier eine eindeutige Tendenz zur Verringerung des Krankenstandes erkennbar.

 

Der Krankenstand ist eine Stichtagserhebung, die zum jeden ersten eines Monats erfolgt. Aus den Stichtagswerten des Jahres wird als arithmetisches Mittel ein Jahresdurchschnitt errechnet.

 

 

Um durch eine Erhöhung der Anzahl der Stichtagswerte eine höhere Genauigkeit über den durchschnittlichen Krankenstand zu erzielen, werden bei der GWH zusätzlich die jeweils fünfzehnten eines Monats als zusätzliche Stichtage erfasst.

 

 

a) Mitarbeiter im „Bürobereich“

 

Für den Bereich der Beschäftigten der GWH, die der Zeiterfassung unterliegen, da sich ihr Arbeitsplatz im Bürogebäude in der Martin Luther Str. befindet, ergibt sich im Jahr 2007 ein durchschnittlicher Krankenstand von 4,86 %

 

Jan

02.

4,84%

 

Jul

02.

1,45%

 

15.

8,06%

 

 

16.

1,45%

Feb

01.

6,45%

 

Aug

01.

5,71%

 

15.

8,06%

 

 

15.

4,29%

Mrz

01.

9,68%

 

Sep

03.

7,14%

 

15.

6,45%

 

 

17.

4,23%

Apr

02.

3,17%

 

Okt

01.

5,63%

 

16.

6,35%

 

 

15.

2,82%

Mai

02.

3,17%

 

Nov

02.

2,82%

 

15.

4,76%

 

 

15.

7,04%

Jun

02.

2,99%

 

Dez

03.

2,82%

 

15.

2,94%

 

 

17.

4,23%

 

 

 

 

Durchschnitt

4,86%

 

 

 

 

 


 

b) Objektbetreuer/-in

 

Für den Bereich der Objektbetreuer ergibt sich im Jahr 2007 ein durchschnittlicher Krankenstand von 9,06 %

 

 

Jan

02.

5,67 %

 

Jul

02.

4,23 %

 

15.

15,74 %

 

 

16.

5,71 %

Feb

01.

11,18 %

 

Aug

01.

6,23 %

 

15.

10,47 %

 

 

15.

5,25 %

Mrz

01.

16,08 %

 

Sep

03.

8,22 %

 

15.

10,60 %

 

 

17.

6,79 %

Apr

02.

9,65 %

 

Okt

01.

4,72 %

 

16.

7,69 %

 

 

15.

8,34 %

Mai

02.

10,52 %

 

Nov

02.

10,60 %

 

15.

9,37 %

 

 

15.

13,13 %

Jun

02.

7,48 %

 

Dez

03.

11,06 %

 

15.

8,38 %

 

 

17.

10,28 %

 

 

 

 

Durchschnitt

9,06 %

 

 


 

c) Reinigungskräfte

 

Für den Bereich der Reinigung ergibt sich im Jahr 2007 ein durchschnittlicher Krankenstand von 10,48 %

 

Jan

02.

7,57 %

 

Jul

02.

6,56 %

 

15.

9,73 %

 

 

16.

6,82 %

Feb

01.

13,39 %

 

Aug

01.

6,84 %

 

15.

15,85 %

 

 

15.

7,89 %

Mrz

01.

17,08 %

 

Sep

03.

9,26 %

 

15.

13,77 %

 

 

17.

9,81 %

Apr

02.

7,99 %

 

Okt

01.

8,20 %

 

16.

8,82 %

 

 

15.

10,85 %

Mai

02.

8,86 %

 

Nov

02.

11,84 %

 

15.

12,74 %

 

 

15.

13,68 %

Jun

02.

10,00 %

 

Dez

03.

12,37 %

 

15.

11,02 %

 

 

17.

10,55 %

 

 

 

 

Durchschnitt

10,48 %

 

 

Mitte des Jahres 2007 wurde bei der GWH ein Betriebliches Eingliederungsmanagement installiert. Ziel ist es, hierdurch insbesondere im Bereich der Reinigungskräfte und Objektbetreuer durch individuelle Maßnahmen eine Verringerung des Krankenstandes zu erreichen.

 

Zudem ist beabsichtigt, im Rahmen einer neuen Dienstvereinbarung für die Unterhaltsreinigung eine Regelung bezüglich des Leistungsentgeltes gem. § 18 TVöD zu treffen, die an die individuelle Krankenquote gekoppelt ist.

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

 

 

 

 

 

 

 

 

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