Vorschlag zur Tagesordnung - 1192/2007
Grunddaten
- Betreff:
-
Vorschlag der FDP-Fraktionhier: Klärung der Schnittstellenproblematik zwischen den Aufgabengebieten von WFG und SZW
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- OB/A Amt des Oberbürgermeisters
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Rat der Stadt Hagen
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Entscheidung
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13.12.2007
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Beschlussvorschlag
Das SZW fungiert vom 01.01.2008 an als die zentrale Beratungseinheit für die Hagener Wirtschaft mit den Kernaufgabengebieten:
- Bestandspflege (Unternehmen am Standort), Unternehmensservicefunktionen wie z. B.: Klärung von Verwaltungsfragen, Lotzenfunktion, Gewerbeanmeldungen, Existenzgründungen;
- Informationen über Immobilie und Flächen,
- Vermittlung an Anbieter dieser Flächen/Immobilien,
- Standortinformationen (allgemein).
Die selbstständige WFG bleibt mit verringertem Aufgabenspektrum bestehen:
- Investorenakquise,
- Flächenvermarktung,
- Unternehmensnetzwerke,
- Regionale Kooperationen,
- Vermarktung des Standortes,
- Strategieentwicklung,
- Information und Kommunikation,
- Messen,
- Veranstaltungen.
Der jährliche WFG-Zuschussbedarf wird von 2008 an um 50 % gesenkt. Von 2010 an muss die Gesellschaft kostendeckend arbeiten. Weitere Gesellschafter sind zu suchen und werden zukünftig am Gewinn/Verlust beteiligt. Ob die Gesellschaft weiterhin durch zwei Geschäftsführer vertreten werden muss, bleibt der Entscheidung der dortigen Aufsichtsgremien bzw. der Gesellschafterversammlung vorbehalten.
Sachverhalt
Begründung
Bei
der Beratung der Verwaltungsvorlage 0065/2007 mit dem Betreff „Abschlussbericht
Service-Zentrum-Wirtschaft“ wurde im Frühjahr diesen Jahres (Rat am
22.03.2007) die Klärung der Schnittstellenproblematik zwischen den
Aufgabengebieten von WFG und SZW ausgeklammert und auf einen späteren Zeitpunkt
verschoben, da die Thematik auch mit Vertretern der Hagener Wirtschaft
diskutiert werden sollte. In der Folgezeit hat sich eine interdisziplinäre
Arbeitsgruppe im Auftrag des Zukunftsmeetings „Wirtschaft und
Innovation“ in mehreren Workshops „Verantwortung für
Entscheidung“ mit der Schnittstellenproblematik auseinander gesetzt. Im
Spätsommer wurde von der Arbeitsgruppe, in der Wirtschaftsfachleute, Politik
und Verwaltung ergebnisoffen diskutierten, einstimmig eine Konzeptempfehlung
verabschiedet. Dieses Papier wurde dem Oberbürgermeister u. a. vom
Geschäftsführenden Vorstandsmitglied des Stadtmarketingvereins am 27. September
07 überreicht. Laut WP-Berichterstattung vom 28. September 07 kommentierte der
Oberbürgermeister die Übergabe mit einem Johannes-Rau-Zitat: „Auch Ratschläge
sind Schläge“. Diese unpassende, demotivierende Bemerkung wird aber den
mühsam wachsenden Dialogprozess zwischen der Hagener Wirtschaft, Verwaltung und
Politik dennoch nicht beschädigen. Alle an den Arbeitsgruppensitzungen
Beteiligte stimmten darin überein, den Dialog fortzuführen und regelmäßig im
Rahmen eines Beirates für Wirtschaft (Wirtschaftsforum) Politik und Verwaltung
zuzuarbeiten. Dies vorausschickend beantragt die FDP-Fraktion nunmehr
kurzfristig die Schnittstellen zwischen SZW und WFG wie folgt aufzulösen:
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
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24,5 kB
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13.12.2007 - Rat der Stadt Hagen - geändert beschlossen
Beschluss:
1. Die
Verwaltung wird beauftragt, dem Rat bis März 2008 eine Neukonzeption für die Wirtschaftsförderung (WFG) und das
Servicezentrum Wirtschaft (SZW) in Hagen
vorzulegen. Der Rat erwartet hierbei insbesondere Lösungsvorschläge für die Schnittstellenproblematik zwischen den
beiden städtischen Einrichtungen. Die Konzeptempfehlung
aus dem Workshop des Zukunftsmeetings „Wirtschaft und Innovation“ ist bei der
Neukonzeption der Wirtschaftsförderung zu berücksichtigen.
2. Der
Rat befürwortet die Einrichtung eines Beirates für Wirtschaft (Wirtschaftsforum). Die Verwaltung wird
beauftragt, in Gesprächen mit den Beteiligten
einen Besetzungsvorschlag zu erarbeiten und dem Rat bis ebenfalls März 2008 zur Beschlussfassung vorzulegen.
3. Bei
der Neukonzeption WFG/SZW sind insbesondere die Bereiche
- Bestandspflege (Unternehmen am Standort), Unternehmensservicefunktionen wie z. B.: Klärung von Verwaltungsfragen, Lotsenfunktion, Gewerbeanmeldungen, Existenzgründungen;
- Informationen über Immobilie und Flächen,
- Vermittlung an Anbieter dieser Flächen/Immobilien,
- Standortinformationen (allgemein).
- Fördermittelberatung
- Investorenakquise,
- Flächenvermarktung,
- Unternehmensnetzwerke,
- Regionale Kooperationen,
- Vermarktung des Standortes,
- Strategieentwicklung,
- Information und Kommunikation,
- Messen,
- Veranstaltungen
zu prüfen. Dem Rat ist
hierüber zu berichten.
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Abstimmungsergebnis: |
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x |
Einstimmig beschlossen |