Vorschlag zur Tagesordnung - 1192/2007

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Das SZW fungiert vom 01.01.2008 an als die zentrale Beratungseinheit für die Hagener Wirtschaft mit den Kernaufgabengebieten:

-         Bestandspflege (Unternehmen am Standort), Unternehmensservicefunktionen wie z. B.: Klärung von Verwaltungsfragen, Lotzenfunktion, Gewerbeanmeldungen, Existenzgründungen;

-         Informationen über Immobilie und Flächen,

-         Vermittlung an Anbieter dieser Flächen/Immobilien,

-         Standortinformationen (allgemein).

 

Die selbstständige WFG bleibt mit verringertem Aufgabenspektrum bestehen:

 

-         Investorenakquise,

-         Flächenvermarktung,

-         Unternehmensnetzwerke,

-         Regionale Kooperationen,

-         Vermarktung des Standortes,

-         Strategieentwicklung,

-         Information und Kommunikation,

-         Messen,

-         Veranstaltungen.

 

Der jährliche WFG-Zuschussbedarf wird von 2008 an um 50 % gesenkt. Von 2010 an muss die Gesellschaft kostendeckend arbeiten. Weitere Gesellschafter sind zu suchen und werden zukünftig am Gewinn/Verlust beteiligt. Ob die Gesellschaft weiterhin durch zwei Geschäftsführer vertreten werden muss, bleibt der Entscheidung der dortigen Aufsichtsgremien bzw. der Gesellschafterversammlung vorbehalten.

 

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Sachverhalt

Begründung

 

Bei der Beratung der Verwaltungsvorlage 0065/2007 mit dem Betreff „Abschlussbericht Service-Zentrum-Wirtschaft“ wurde im Frühjahr diesen Jahres (Rat am 22.03.2007) die Klärung der Schnittstellenproblematik zwischen den Aufgabengebieten von WFG und SZW ausgeklammert und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, da die Thematik auch mit Vertretern der Hagener Wirtschaft diskutiert werden sollte. In der Folgezeit hat sich eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe im Auftrag des Zukunftsmeetings „Wirtschaft und Innovation“ in mehreren Workshops „Verantwortung für Entscheidung“ mit der Schnittstellenproblematik auseinander gesetzt. Im Spätsommer wurde von der Arbeitsgruppe, in der Wirtschaftsfachleute, Politik und Verwaltung ergebnisoffen diskutierten, einstimmig eine Konzeptempfehlung verabschiedet. Dieses Papier wurde dem Oberbürgermeister u. a. vom Geschäftsführenden Vorstandsmitglied des Stadtmarketingvereins am 27. September 07 überreicht. Laut WP-Berichterstattung vom 28. September 07 kommentierte der Oberbürgermeister die Übergabe mit einem Johannes-Rau-Zitat: „Auch Ratschläge sind Schläge“. Diese unpassende, demotivierende Bemerkung wird aber den mühsam wachsenden Dialogprozess zwischen der Hagener Wirtschaft, Verwaltung und Politik dennoch nicht beschädigen. Alle an den Arbeitsgruppensitzungen Beteiligte stimmten darin überein, den Dialog fortzuführen und regelmäßig im Rahmen eines Beirates für Wirtschaft (Wirtschaftsforum) Politik und Verwaltung zuzuarbeiten. Dies vorausschickend beantragt die FDP-Fraktion nunmehr kurzfristig die Schnittstellen zwischen SZW und WFG wie folgt aufzulösen:

 

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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13.12.2007 - Rat der Stadt Hagen - geändert beschlossen

Beschluss:

 

1.         Die Verwaltung wird beauftragt, dem Rat bis März 2008 eine Neukonzeption für        die Wirtschaftsförderung (WFG) und das Servicezentrum Wirtschaft (SZW) in       Hagen vorzulegen. Der Rat erwartet hierbei insbesondere Lösungsvorschläge für     die Schnittstellenproblematik zwischen den beiden städtischen Einrichtungen. Die        Konzeptempfehlung aus dem Workshop des Zukunftsmeetings „Wirtschaft und          Innovation“ ist bei der Neukonzeption der Wirtschaftsförderung zu        berücksichtigen.

 

2.         Der Rat befürwortet die Einrichtung eines Beirates für Wirtschaft          (Wirtschaftsforum). Die Verwaltung wird beauftragt, in Gesprächen mit den         Beteiligten einen Besetzungsvorschlag zu erarbeiten und dem Rat bis ebenfalls   März 2008 zur Beschlussfassung vorzulegen.

 

3.         Bei der Neukonzeption WFG/SZW sind insbesondere die Bereiche

 

-         Bestandspflege (Unternehmen am Standort), Unternehmensservicefunktionen wie z. B.: Klärung von Verwaltungsfragen, Lotsenfunktion, Gewerbeanmeldungen, Existenzgründungen;

-         Informationen über Immobilie und Flächen,

-         Vermittlung an Anbieter dieser Flächen/Immobilien,

-         Standortinformationen (allgemein).

-         Fördermittelberatung

-         Investorenakquise,

-         Flächenvermarktung,

-         Unternehmensnetzwerke,

-         Regionale Kooperationen,

-         Vermarktung des Standortes,

-         Strategieentwicklung,

-         Information und Kommunikation,

-         Messen,

-         Veranstaltungen

 

            zu prüfen. Dem Rat ist hierüber zu berichten.

 

Abstimmungsergebnis:

 

x

 Einstimmig beschlossen