Beschlussvorlage - 1187/2007
Grunddaten
- Betreff:
-
Ferienfreizeiten und Ferienangebote des Fachbereiches Jugend & Soziales
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Beate Westermann
- Beteiligt:
- FB20 - Finanzen und Controlling
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
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Jugendhilfeausschuss
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Entscheidung
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11.12.2007
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Beschlussvorschlag
1.
Der
Jugendhilfeausschuss stimmt den Vorbereitungen der Ferienfreizeiten 2008 zu.
2.
Der
Jugendhilfeausschuss stimmt gemäß § 6 Abs. 3.7 der Satzung für das Jugendamt
vom 24.2.1994 der Vergabe von Lieferungen und Leistungen für die Abwicklung der
geplanten Ferienmaßnahmen 2008 zu.
Sachverhalt
Kurzfassung
Die Planungen der Ferienfreizeiten
2008 des Fachbereiches werden vorgestellt. Für das Jahr 2008 sind drei
klassische zweiwöchige Ferienfreizeiten mit jeweils 30 Teilnehmern vorgesehen.
Darüber hinaus zwei “Kurzfreizeiten” mit jeweils 15 Teilnehmern und
sechs Workshopangeboten mit jeweils 15 Teilnehmern. Insgesamt stehen in den
Angeboten 210 Plätze zur Verfügung.
Der städtische Zuschuss für die
Ferienfreizeiten beträgt unverändert 19.200 €. Die Mittel stehen im
Rahmen des Kontraktes für die Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung.
Gemäß der Satzung für das Jugendamt
der Stadt Hagen beschließt der Jugendhilfeausschuss über die Vergabe der
Lieferungen und Leistungen für die Ferienfreizeiten.
Begründung
Gesetzliche Grundlage
Gemäß § 11 des Kinder
– und Jugendhilfegesetzes sind jungen Menschen die zur Förderung ihrer
Entwicklung erforderlichen Angebote der Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen.
Der Gesetzgeber nennt in diesem Zusammenhang ausdrücklich Kinder – und
Jugenderholungsmaßnahmen als einen der Schwerpunkte der Jugendarbeit, dem u.a.
die Träger der öffentlichen Jugendhilfe verpflichtet sind.
Mit dem
Programm 2008 legt der Fachbereich Jugend & Soziales der Stadt Hagen zum
61. Mal ein entsprechendes Angebot an Kinder – und Jugendfreizeiten vor.
Veränderungen
in den letzten Jahren hinsichtlich der Bedarfe und Nachfragen haben dazu
geführt, dass 2007 neben den klassischen zweiwöchigen Ferienfreizeiten auch
Kurzfreizeiten und Workshopangebote in den Sommerferien mit in das
Ferienprogramm aufgenommen wurden.
Diese neuen
veränderten Ferienangebote sind seitens der Eltern und Teilnehmer gut
angenommen worden.
Pädagogische Aufgabenstellung
Freizeiten in der Gruppe
der Gleichaltrigen haben einen hohen pädagogischen Wert und sind ein Feld des
sozialen Lernens.
Wichtige Inhalte sind u.a.
·
Integration von
Kindern und Jugendlichen aus unterschiedlichsten Lebensumständen
·
Soziales Lernen
( Leben in der Gemeinschaft )
·
Gruppenerlebnis
mit Gleichaltrigen
·
Erholung als
Ausgleich zu den Belastungen in der Schule
·
Ausgleich bei
angespannten und problembehafteten familiären Situationen
·
Erlebniswert (
Natur, Sport, Abenteuer u.s.w. )
Ehrenamtliches
Engagement
Nach wie vor ist die
Durchführung der Ferienfreizeiten nur durch den Einsatz von gewissenhaften,
verantwortungsbewussten und engagierten ehrenamtlichen Mitarbeitern möglich.
Der Fachbereich Jugend und
Soziales kann zur Durchführung der Maßnahmen auf einen Stamm von ca. 40
ehrenamtlichen MitarbeiterInnen zurückgreifen, die einen erheblichen Teil ihrer
persönlichen Freizeit in die Durchführung der Maßnahmen investieren und teilweise
auf ihren Urlaub verzichten, wenn der Arbeitgeber keinen Sonderurlaub gewährt.
Regelmäßige
Fortbildungsveranstaltungen gewährleisten eine Qualifizierung der Betreuer in
pädagogischen, rechtlichen und organisatorischen Themenstellungen.
2008 werden die
klassischen Fahrten im Durchschnitt aus 30 Kindern bzw. Jugendlichen bestehen.
Die Betreuung der Gruppen wird zumeist von zwei weiblichen und zwei männlichen
Betreuern sicher gestellt.
Pro Tag erhält jeder
Betreuer eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 10 Euro.
Teilnehmerstruktur bei den städtischen
Ferienfreizeiten
Insbesondere der sozialen
Ausrichtung der Freizeiten wird in hohem Maße Rechnung getragen.
Ca. 1/3 der Teilnehmer in
den zweiwöchigen Fahrten stammten 2007 aus wirtschaftlich schwachen Familien.
Diese wurden hinsichtlich der Zahlung des Teilnehmerbeitrages mit einem
einkommensabhängig gewährten individuellen Zuschuss im Rahmen der
wirtschaftlichen Jugendhilfe unterstützt.
Weiterhin kommen viele der
Teilnehmer aus Familien mit mehreren Kindern oder aus Familien in denen ein
Elternteil alleinerziehend ist.
Hinsichtlich der
Teilnehmer aus Kinderheimen wurde 2007 ein massiver Rückgang festgestellt.
Nachfrage und
Bedarfssituation
2007 war nach Abschluss
der Fahrten eine Auslastung von 100 % in den 14-tägigen Ferienfreizeiten zu
verzeichnen. In der Planung und Durchführung für 2007 waren 90 Plätze in
insgesamt drei Freizeiten vorgesehen.
Darüber hinaus wurden in
den neu eingeführten “ Kurzfreizeiten ” und Workshopangeboten
weitere 120 Plätze angeboten.
Diese waren nach Abschluss
der Saison 2007 zu 2/3 ausgelastet.
Die Finanzierung der
städtischen Ferienfreizeiten erfolgt überwiegend aus Teilnehmerbeiträgen.
Der Bedarf und die
Nachfrage zu den Ferienangeboten ist weiterhin vorhanden.
Viele der Eltern haben
aber hinsichtlich der Finanzierung einer 14-tägigen Fahrt nach wie vor große
Probleme. Knapp 1/3 der Zahlungspflichtigen haben einen Zuschuss zu den
Teilnehmerbeiträgen bekommen.
Die Finanzierung der
“Kurzfreizeiten” sowie Workshopangebote ist seitens der Eltern
offensichtlich unproblematischer.
Darüber hinaus sehen die
Eltern diese Angebote in einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Ferien – und
Freizeitangebote 2008
1.
Cuxhaven
/ Nordsee
Altersgruppe: 8 – 11 Jahre
Gruppengröße: 30 Teilnehmer
Zeitraum: 30.06. –
14.07.2008
Unterbringung: Jugendherberge
Teilnehmerbeitrag: 360,00 €
Gesamtkosten: 14.745,00 €
2.
Sylt /
Westerland
Altersgruppe: 12 – 13 Jahre
Gruppengröße: 30 Teilnehmer
Zeitraum: 21.07. –
04.08.2008
Unterbringung: Jugendherberge
Teilnehmerbeitrag: 370,00 €
Gesamtkosten: 15.812,00 €
3.
Wyk auf
Föhr / Nordsee
Altersgruppe: 14 – 16 Jahre
Gruppengröße: 30 Teilnehmer
Zeitraum: 03.07. –
17.07.2008
Unterbringung: Jugendherberge
Teilnehmerbeitrag: 370,00 €
Gesamtkosten: 15.622, 00 €
4.
Rund ums
Pferd
Altersgruppe: 8 – 12 Jahre
Gruppengröße: 15 Teilnehmer
Zeitraum: 07.07. –
11.07.2008
Unterbringung: entfällt, tägliche
Rückkehr nach Hause
Teilnehmerbeitrag: 110,00 €
Gesamtkosten: 2.120,00 €
5.
Kanucamp
Altersgruppe: 12 - 14 Jahre
Gruppengröße: 15 Teilnehmer
Zeitraum: 21.07. –
25.07.2008
Unterbringung: entfällt, tägliche
Rückkehr nach Hause
Teilnehmerbeitrag: 110,00 €
Gesamtkosten: 3.470,00 €
6. Workshopangebote in der Sommerferien
Workshop
I: 30.06.
– 04.07.08 65,00
€
Thema:
Abenteuer Erde
8 - 12
Jahre
Mo –
Fr 8.00 – 16.00 Uhr
Gesamtkosten: 1.806,00 €
Workshop
II: 07.07.
– 11.07.08 65,00
€
Thema: Kanu
8 –
12 Jahre
Mo –
Fr 8.00 – 16.00 Uhr
Gesamtkosten: 1.545,00 €
Workshop
III: 14.07.
– 18.07.08 65,00
€
Thema:
Wikinger
8 –
12 Jahre
Mo –
Fr 8.00 – 16.00 Uhr
Gesamtkosten: 1.426,00 €
Workshop
IV: 21.07. –
25.07.08 65,00
€
Thema:
Malerei
8 –
12 Jahre
Mo –
Fr 8.00 – 16.00 Uhr
Gesamtkosten: 1.400,00 €
Workshop V: 28.07. – 01.08.08 65,00
€
Thema:
Urzeit, Eiszeit, Ritter
8 –
12 Jahre
Mo –
Fr 8.00 – 16.00 Uhr
Gesamtkosten: 1.472,00 €
Workshop
VI: 04.08. –
08.08.08 65,00
€
Thema:
Zirkus
8 –
12 Jahre
Mo –
Fr 8.00 – 16.00 Uhr
Gesamtkosten: 1.932,00
€
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
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Es entstehen keine finanziellen und
personellen Auswirkungen. |
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Hinweis: Diese und alle weiteren Zeilen in
diesem Fall bitte löschen! |
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1. Rechtscharakter |
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Auftragsangelegenheit |
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Pflichtaufgabe zur Erfüllung nach Weisung |
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Pflichtaufgabe der Selbstverwaltung |
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X |
Freiwillige Selbstverwaltungsaufgabe |
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Vertragliche Bindung |
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Fiskalische Bindung |
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Beschluss RAT, HFA, BV, Ausschuss, sonstige |
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Dienstvereinbarung mit dem GPR |
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Ohne Bindung |
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Erläuterungen: |
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2. Allgemeine Angaben |
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X |
Bereits laufende Maßnahme |
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X |
des Verwaltungshaushaltes |
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des Vermögenshaushaltes |
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eines Wirtschaftsplanes |
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Neue Maßnahme |
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des Verwaltungshaushaltes |
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des Vermögenshaushaltes |
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eines Wirtschaftsplanes |
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X |
Ausgaben |
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Es entstehen weder einmalige Ausgaben noch
Ausgaben in den Folgejahren |
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X |
Es entstehen Ausgaben |
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X |
einmalige Ausgabe(n) im Jahr |
2008 |
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jährlich wiederkehrende Ausgaben |
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periodisch wiederkehrende Ausgaben in den
Jahren |
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3. Mittelbedarf |
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X |
Einnahmen |
42.150 |
EUR |
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X |
Sachkosten |
61.350 |
EUR |
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Personalkosten |
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Die Gesamteinnahmen und Gesamtausgaben
verteilen sich auf folgende PSP-Elemente:
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PSP-Element |
Lfd. Jahr |
Folgejahr 1 |
Folgejahr 2 |
Folgejahr 3 |
Folgejahr 4 |
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Einnahmen: |
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1.36.20.01.02 |
42.150 |
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Ausgaben: |
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1.36.20.01.02 |
61.350 |
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Eigenanteil: |
19.200 |
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