Beschlussvorlage - 0920/2007
Grunddaten
- Betreff:
-
Fußgängerüberweg Herrenstraße - Bahnstraße
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Hans-Dieter Schumacher
- Beteiligt:
- 66 Fachbereich Planen und Bauen für Grün, Straßen und Brücken
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Hohenlimburg
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Entscheidung
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17.10.2007
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Sachverhalt
Kurzfassung
Die Querung der Bahnstraße
soll nach Schließung des Bahnübergangs Herrenstraße fußgängerfreundlich und
verkehrssicher gestaltet werden. Hierzu gibt es drei Varianten-Vorschläge.
Begründung
Fußgängerüberweg
Herrenstraße nach Abschluss der Baumaßnahme Langenkampbrücke und Schließung des
beschrankten Bahnübergangs Herrenstraße
Rahmenbedingungen
Nach
Abschluss der Baumaßnahme „Schließung des Bahnübergangs
Herrenstraße“ und Bau der „Langenkampbrücke“ wird die direkte
Fußgängerverbindung aus dem Wesselbachtal zur Innenstadt Hohenlimburg und in
die Fußgängerzone Herrenstraße ausschließlich über den Fußgängeltunnel am
heutigen Bahnübergang möglich sein. Im Zuge und als Bestandteil der
Baumaßnahmen wird dieser Fußgängertunnel auf 3,60 m verbreitert, instandgesetzt
und mit neuen Treppen- sowie an beiden Ausgängen mit barrierefreien
Aufzugsanlagen versehen. Auf der Seite der Unteren Isenbergstraße mündet der
Fußgängertunnel auf einer Platzfläche, von der aus die gegenüberliegende
Straßenseite – gesichert durch einen „Zebrastreifen“ –
und ein neu geschaffener begrünter Stadtplatz erreicht wird.
Die
Bahnstraße wird nach Fertigstellung der „Langenkampbrücke“
in ihrer Verkehrsbedeutung gegenüber heute zurückgehen, weil die
Hauptverbindung zum Nahmertal und Wesselbachtal zukünftig über die
Mühlenbergstraße zur „Langenkampbrücke“ bestehen wird. Andererseits
wird sie weiter ihre Erschließungsfunktion für den Standort Bahnhof und
Parkhaus behalten, im Falle einer Neuorganisation des Buslinienverkehrs in der
Hohenlimburger Innenstadt wird sie u. U.
als ÖPNV-Strecke aufgewertet.
In
Ergänzung der Ausbauplanungen im Zuge der Schließung des Bahnübergangs ist
nunmehr zu entscheiden, wie die Fußgänger am Tunnelausgang über die Bahnstraße
in die gegenüberliegende Fußgängerzone Herrenstraße sicher und komfortabel
geführt werden können. Zugleich sind weitere Anforderungen (Parken, ÖPNV) an
die Verkehrsfunktion und die Ausgestaltung der Bahnstraße zu berücksichtigen.
Varianten
Es
werden drei Varianten für eine Umgestaltung des Straßenabschnitts Bahnstraße im
Übergang zum Fußgängertunnel Herrenstraße vorgeschlagen. Gemeinsam ist allen
Varianten die Reduzierung auf einen Straßenquerschnitt (7 m), wie er für zwei
Fahrbahnen benötigt wird sowie eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30
km/h.
Variante
I
Wiederherstellung
der inzwischen beseitigten Verkehrsinsel mit Sperrflächen; Überschreiungshilfe
am Tunnel Ein-/Ausgang als Mittelinsel und zweigeteiltem
„Zebrastreifen“.
Variante
II
Einrichtung
von ca. 13 Senkrechtparkplätzen auf der südlichen Seite der Bahnstraße; ein
durchgehender „Zebrastreifen“ Fußgängertunnel – Herrenstraße.
Variante
III
Für
den Fall, dass die Bahnstraße vom ÖPNV in beiden Richtungen befahren wird und
eine Gegenhaltestelle zur bestehenden Haltestelle „Markt“
eingerichtet werden soll, wird zu Lasten von ca. 5 Parkplätzen (Variante II)
eine Fahrbahnrandhaltestelle eingerichtet und ein Fußgängerüberweg
(„Zebrastreifen“) zur Lohmannstraße markiert.
Nach
einer Entscheidung über die bevorzugte Variante sind die Detailplanungen
(Ausbauplanung) zu erstellen, die Kosten der Baumaßnahme sind zu ermitteln
sowie deren Finanzierung ist zu sichern. Eine Realisierung der Planung ist als
Abschluss der laufenden Baumaßnahme „Herrenstraße/Langenkampbrücke“
für Ende 2009 vorzusehen.

17.10.2007 - Bezirksvertretung Hohenlimburg - geändert beschlossen
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, die Detailplanung für die
Vorzugs-Variante 2 auszuarbeiten, die Kosten zu ermitteln und die Finanzierung
sicherzustellen. Die Ergebnisse sind der Bezirksvertretung im März 2008
vorzulegen.
Die Variante ist mit der Option vorbehaltlich erforderlich werdender
verkehrlicher Veränderungen offen zu halten.
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Abstimmungsergebnis: |
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X |
Einstimmig beschlossen |