Vorschlag zur Tagesordnung - 0769/2007
Grunddaten
- Betreff:
-
Gemeinsamer Vorschlag der SPD und CDU Fraktionhier: Fuhrpark- bzw. Flottenmanagement
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- OB/A Amt des Oberbürgermeisters
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Rat der Stadt Hagen
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Entscheidung
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30.08.2007
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Beschlussvorschlag
1. Die Verwaltung wird beauftragt zu berichten, wie sich in den vergangenen vier Jahren die Kosten für die Unterhaltung des gesamten städtischen Fuhrparks (Konzern Stadt) auf Basis einer Vollkostenrechnung entwickelt haben. Dabei sind die Kostenarten aufzuschlüsseln (Beschaffung, Wartung, Bewirtschaftung, Kraftstoffe, etc.)
2. Die Verwaltung wird beauftragt zu berichten, welche Überlegungen angestellt bzw. welche Maßnahmen ggf. bereits ergriffen wurden, um die Kosten des städtischen Fuhrparks künftig deutlich zu reduzieren.
3. Die Verwaltung wird beauftragt, dem Rat verschiedene Angebote Dritter vorzustellen, die sich auf das Flottenmanagement von öffentlichen Einrichtungen und Kommunen spezialisiert haben. Als namhaftes Beispiel sei hier das BW-Fuhrparkmanagement genannt.
4. Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, inwieweit die in Hagen geltenden Standards bei der Fahrzeugbeschaffung mit denen anderer Kommunen vergleichbar sind oder ob in Hagen bei der Beschaffung besondere Ansprüche formuliert werden.
5. Die Verwaltung wird beauftragt, bis November 2007 den Rat entsprechend zu informieren.
Sachverhalt
Immer mehr Unternehmen greifen bei der Bewirtschaftung ihres Fahrzeugparks auf externe Dienstleister zurück, die mit dem entsprechenden technischen und wirtschaftlichen Fachwissen die Bewirtschaftungskosten der Fahrzeugflotte senken helfen. Solche Bewirtschaftungsmodelle sind von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich, greifen aber in der Regel bereits im Vorfeld einer Ausschreibung. Der eigentlichen Beschaffung geht eine exakte Bedarfsanalyse und eine daraus abgeleitete Spezifizierung der zu beschaffenden Fahrzeuge voran.
Hier sind die meisten Ratsmitglieder nicht in der Lage, bis hinein in die technischen Einzelheiten und die späteren Betriebsabläufe die Notwendigkeit von einzelnen Beschaffungsvorschlägen verschiedener städtischer Einrichtungen hinlänglich zu beurteilen. Es ist in der Vergangenheit bei einigen Beschaffungen der Eindruck entstanden, als ob bei der Ausschreibung nicht unbedingt die wirtschaftlichsten Ausstattungen angefordert wurden.
Da sich der Rat nicht in der Lage sieht, zu beurteilen, ob städtische Fahrzeuge mit dem ausgeschriebenen technischen Standard immer zwingend vorgeschrieben sind, könnte hier ein Dritter mit seinen Erfahrungen und interkommunalen Vergleichsmöglichkeiten sinnvolle und wirtschaftliche Standards bei der Beschaffung etablieren.
Das Fuhrparkmanagement kümmert sich außerdem um einen möglichst wirtschaftlichen Einsatz einer möglichst universell einsetzbaren und kleinen Fahrzeugflotte. Dies ist auf Dauer nur erreichbar, wenn es zu Standardisierungen bei der Beschaffung und einer zeitlichen Abstimmung bei der Nutzung kommt. Auch hier könnte externe Beratung die Kosten wirksam senken.
Die Zusammenlegung der Betriebshöfe in der Eilper Straße eröffnet hier sicherlich noch nicht in Betracht gezogene Potenziale bei der gemeinsamen Nutzung von Fahrzeugen durch verschiedene städtische Einrichtungen und Betriebe.
Ziel muss es sein, die Kosten für den gesamten Fuhrpark der Stadt unter Einrechnung externer Dienstleistungen insgesamt deutlich zu senken.
erreichbar, wenn es zu Standardisierungen bei der Beschaffung und einer zeitlichen Abstimmung bei der Nutzung kommt. Auch hier könnte externe Beratung die Kosten wirksam senken.
Die Zusammenlegung der Betriebshöfe in der Eilper Straße eröffnet hier sicherlich noch nicht in Betracht gezogene Potenziale bei der gemeinsamen Nutzung von Fahrzeugen durch verschiedene städtische Einrichtungen und Betriebe.
Ziel muss es sein, die Kosten für den gesamten Fuhrpark der Stadt unter Einrechnung externer Dienstleistungen insgesamt deutlich zu senken.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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55,9 kB
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30.08.2007 - Rat der Stadt Hagen - geändert beschlossen
Beschluss:
1. Die Verwaltung wird beauftragt zu berichten, wie sich in den vergangenen vier Jahren die Kosten für die Unterhaltung des gesamten städtischen Fuhrparks (Konzern Stadt) auf Basis einer Vollkostenrechnung entwickelt haben. Dabei sind die Kostenarten aufzuschlüsseln (Beschaffung, Wartung, Bewirtschaftung, Kraftstoffe, etc.)
2. Die Verwaltung wird beauftragt zu berichten, welche Überlegungen angestellt bzw. welche Maßnahmen ggf. bereits ergriffen wurden, um die Kosten des städtischen Fuhrparks künftig deutlich zu reduzieren.
3. Die Verwaltung wird beauftragt, dem Rat verschiedene Angebote Dritter vorzustellen, die sich auf das Flottenmanagement von öffentlichen Einrichtungen und Kommunen spezialisiert haben. Als namhaftes Beispiel sei hier das BW-Fuhrparkmanagement genannt.
4. Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, inwieweit die in Hagen geltenden Standards bei der Fahrzeugbeschaffung mit denen anderer Kommunen vergleichbar sind oder ob in Hagen bei der Beschaffung besondere Ansprüche formuliert werden.
5. Die Verwaltung wird beauftragt, bis November 2007 den Rat entsprechend zu informieren.
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Abstimmungsergebnis: |
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x |
Mit Mehrheit beschlossen |
Der den kommunalen Fuhrpark betreffende Prüfauftrag aus dem im März vom
Rat verabschiedeten Klimaschutzkonzept wird im Zuge des heutigen Beschlusses
ebenfalls mit abgearbeitet.
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Abstimmungsergebnis: |
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x |
Mit Mehrheit beschlossen |