Beschlussvorlage - 0633/2007

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Zwischenbericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

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Sachverhalt

Die Verwaltung berichtet über die bisherigen Gespräche mit den beteiligten Wohnungsunternehmen. Danach sollen zunächst für drei Stadtquartiere (Wehringhausen, Eilpe/Oberhagen und Mozartstraße) kleinräumige Untersuchungen erfolgen und konkrete Maßnahmen entwickelt werden. Die dabei gewonnenen Erfahrungen sollen sodann bei der Betrachtung der weiteren Gebiete zugrunde gelegt werden.

 

Der Bericht geht ferner auf verschiedene im Hinblick auf die demografischen Veränderungen konzipierte Wohnungsbauvorhaben ein.


 
Dem Ratsbeschluss vom 14.12.2006 entsprechend hat die Verwaltung nach der Präsentation des Gutachtens mit den Geschäftsführern der beteiligten Hagener Wohnungsunternehmen (Eisenbahner Wohnungsgenossenschaft, Gemeinnützige Wohnstätten-Genossenschaft, ha.ge.we, Hohenlimburger Bauverein und Wohnungsverein) verschiedene Gespräche über die weiteren Schritte geführt. Es bestand Einvernehmen, zunächst drei Bereiche einer kleinräumigen Betrachtung zu unterziehen und die dabei gewonnenen Erfahrungen sodann bei der Betrachtung der weiteren Gebiete bzw. Quartiere zugrunde zu legen. Unter Berücksichtigung des Wohnungsbestands der Unternehmen und der parallel laufenden städtebaulichen Untersuchungen und Planungen sollen dies zunächst die Stadtteile Wehringhausen und Eilpe/Oberhagen sowie das Wohnquartier rund um die Mozartstraße in Hohenlimburg sein. Danach sollen die Quartiere im Hagener Norden in den Fokus gerückt werden.

 

Die Beteiligten einigten sich ferner darauf, die Handlungsmöglichkeiten zu den aufgezeigten  Problemfeldern in einer kleinen Arbeitsgruppe mit je drei Vertretern der Unternehmen sowie der Verwaltung zu erörtern und zu entwickeln, wobei je nach Bedarf weitere Stellen und Personen hinzu gezogen werden sollten. Diese Arbeitsgruppe verständigte sich sodann darauf, mit dem Stadtteil Wehringhausen zu beginnen. Es haben mehrere Besprechungen statt gefunden, in denen das vorhandene Datenmaterial ausgewertet wurde, so z.B. die Informationen aus der parallel durchgeführten Bewohnerumfrage und die Grundlagenerhebungen aus der verwaltungsinternen Arbeitsgruppe Wehringhausen. Hinzu kamen noch interne Informationen aus der Arbeitsgruppe. Daneben fand eine Begehung des Stadtteils statt, um sich auch vor Ort ein Bild über den Stadtteil zu machen.

 

Die Arbeitsgruppe kam nach Würdigung der Daten und Eindrücke sodann zu dem Ergebnis, dass in erster Linie Image des Stadtteils und Wohnwert für die Bewohner verbessert werden müssen. Zur Erreichung dieser Ziele wurde ein Maßnahmenkatalog erarbeitet, der prioritär die zusätzliche Schaffung von Parkraum, verstärkte Maßnahmen zur Sauberkeit im Stadtteil, die Schaffung von Grünanlagen, Maßnahmen für eine höhere Sicherheit und Möglichkeiten der Freizeitgestaltung für Jugendliche im Stadtteil vorsieht.

 

Auch die ämterübergreifende Arbeitsgruppe zur Rahmenplanung Wehringhausen hat die Erarbeitung und Erfassung der Grundlagendaten inzwischen abgeschlossen. Derzeit wird auf der Grundlage aller dieser Ergebnisse die Auftragsvergabe für ein „Integriertes Handlungskonzept“ vorbereitet, das wiederum Grundlage für den vorgesehenen Antrag zum Förderprogramm „Soziale Stadt“ sein soll.

 

In der kleinen Arbeitsgruppe mit der Arbeitsgemeinschaft der beteiligten Hagener Wohnungsunternehmen werden die Gespräche jetzt mit der Ausrichtung auf das Stadtumbaugebiet Oberhagen/Eilpe fortgeführt. Dabei sollen die in Wehringhausen gewonnenen Erfahrungen exemplarisch zugrunde gelegt werden. Dabei hat man sich in den ersten beiden Gesprächen unter Beteiligung des Quartiersmanagers darauf verständigt, zunächst wie in Wehringhausen verschiedene statistische Grundlagendaten zu erarbeiten, um dann in weiteren Gesprächen konkrete Strategien abstimmen zu können.

 

An konkreten Wohnungsbauvorhaben konnten zwischenzeitlich verschiedene insbesondere für ältere Menschen konzipierte Projekte angestoßen bzw. mit Landesmitteln gefördert werden, die den Verbleib in der eigenen Wohnung und im Quartier ermöglichen sollen - allesamt barrierefrei, zum Teil rollstuhlgerecht und mit einem niederschwelligen Grundangebot von Betreuungs- bzw. Serviceleistungen verbunden. Zu nennen sind hier z.B. die Wohnprojekte

 

  • in der Lange Straße in Wehringhausen mit 39 Wohnungen, von denen 11  rollstuhlgerecht ausgelegt sind;
  • am Hilgenland unmittelbar im Bereich des Boeler Marktplatzes mit insgesamt 26 öffentlich geförderten als auch frei finanzierten Wohnungen in zwei benachbarten Gebäuden, z.T. als neue Wohnform des nachbarschaftlich organisierten Wohnens im Alter zusammen mit dem Herdecker Verein „Achat“;
  • am Marktplatz in Altenhagen, Hermannstraße, mit 43 Wohnungen für ältere und behinderte Menschen zuzüglich einer Gruppenwohnung mit 7 Einzelappartements und einem zusätzlichen Gruppenraum mit Gemeinschaftsküche;
  • der Umbau des Amelie-Sieveking-Hauses in der Gutenberg-/Ecke Siemensstraße in Wehringhausen zu 12 Altenwohnungen im Rahmen des neuen Förderprogramms für Investitionen zum Abbau von Barrieren im vorhandenen Wohnungsbestand.

 

In konkreter Planung sind gegenwärtig u.a. folgende Projekte:

 

  • an der Feithstraße sollen in Kooperation mit dem DRK 30 barrierefreie und zum Teil rollstuhlgerechte Wohnungen mit einem Betreuungsangebot entstehen;
  • an der Nordstraße in Haspe ist auf dem Gelände der ehemaligen Firma Gummi Becker der Neubau von 40 barrierefreien Wohnungen für ältere Menschen und auch (junge) Familien geplant;
  • in Hohenlimburg-Elsey soll in zentraler Lage auf dem ehemaligen EGA-Gelände eine Neubebauung mit einem Einkaufsmarkt und zwei Wohnhäusern für barrierefreies Wohnen älterer Menschen entstehen und
  • am Rande des Hasper Ortskerns ist in guter zentraler Lage ein Projekt mit rd. 50 Wohnungen für ältere Menschen vorgesehen.

 

Daneben wurden für Menschen mit Behinderungen in jüngster Zeit drei Wohnungs- bzw. Wohnheim-Projekte gefördert, die inzwischen fertig gestellt sind bzw. unmittelbar vor dem Baubeginn stehen und ein Miteinander im Stadtteil ermöglichen sollen, und zwar in Innenstadtnähe an der Schulstraße mit der Evang. Stiftung Volmarstein sowie an der Kirchbergstraße in Boele und auf dem ehemaligen Büchereigelände an der Grünrockstraße in Hohenlimburg mit der Stiftung Bethel vor Ort.

 

 

 

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Auswirkungen

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 Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen.

 

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Beschlüsse

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08.08.2007 - Bezirksvertretung Hohenlimburg - ungeändert beschlossen

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09.08.2007 - Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie - ungeändert beschlossen

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14.08.2007 - Bezirksvertretung Eilpe/Dahl - ungeändert beschlossen

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15.08.2007 - Bezirksvertretung Haspe - ungeändert beschlossen

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21.08.2007 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte - ungeändert beschlossen

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22.08.2007 - Bezirksvertretung Hagen-Nord - ungeändert beschlossen

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28.08.2007 - Stadtentwicklungsausschuss - ungeändert beschlossen

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30.08.2007 - Rat der Stadt Hagen - ungeändert beschlossen