Beschlussvorlage - 0723/2007

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Die Bezirksvertretung Mitte nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und beschließt die Aufstellung des Fußgängerleitsystems durch die Deutsche Städte Medien / Ströer.

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Sachverhalt

 

Wie bereits den Sitzungen der Bezirksvertretung Mitte im Dezember 2005 und Dezember 2006 vorgestellt, hat die Verwaltung das Projekt „Zu Fuß in der Hagener City – Bessere Orientierung durch ein Fußgängerleitsystem“ erarbeitet.

Das Fußgängerleitsystem soll die Fußgänger zu markanten und wichtigen Punkten im Bereich der Hagener Innenstadt (z.B. Stadttheater, Museen) führen.

Das Projekt wurde durch das Verkehrsplanungsbüro AB Stadtverkehr GbR begleitet.

Zum Abschluss des Projektes wurde ein Gestaltungsvorschlag zum Layout des Systems von der Firma DSM / Ströer vorgelegt.

 


 
Der kooperative Arbeitskreis ‚Fußgängerleitsystem‘ aus Vertretern der Politik, Wirtschaft und Verwaltung hat wie bereits berichtet, über die allgemeinen Anforderungen an ein Leit- und Informationssystem, die Zielgruppen, die Ziel- und Wegeprioritäten, das Design und die Farbgestaltung in mehreren Sitzungen beraten. Das Fußgängerleitsystem soll ein einheitliches Design bekommen, so dass eine Wiedererkennung gegeben ist. Die Wegweiser sollen sich harmonisch in den Stadtraum einfügen und dennoch gleichzeitig prägnant ins Auge fallen.

  • Im ersten Arbeitsschritt wurden Vereinbarungen zum generellen Systemaufbau getroffen.
  • Im zweiten Schritt wurden genauere Vorgaben erarbeitet, die inhaltliche und formale Aspekte zum Aufbau der Beschilderung und dessen Anforderungen für eine gute Erkennbarkeit umfassen.

·         Im dritten Schritt wurden die Ziele vor Ort überprüft, eine Zieloptimierung vorgenommen, Standorte festgelegt und fotodokumentarisch aufgenommen. Die Firma Deutschen Städtemedien (DSM / Ströer) erhielt den Auftrag ein Layout für das ausgewählte „Hamburger-Modell“ für das "Hagener System" zu entwerfen.

Für das Fußgängerleitsystem (Pfosten/Pfeilwegweiser und Stele) wird mit dem „Hamburger-Modell“ eine klare Lösung mit einem ansprechenden Design umgesetzt, das den zahlreichen funktionalen und gestalterischen Anforderungen gerecht wird. Bei der Festlegung von Schriftart, Schriftgröße, Piktogrammen und Anordnung der Schilderinhalte sind Aspekte der Wahrnehmung, Erkennbarkeit und Lesbarkeit maßgebend. Dies gilt im Besonderen im Hinblick auf sehbehinderte und / oder alte Menschen. Zahlreiche Studien zu diesem Thema belegen, dass bei dieser Bevölkerungsgruppe eine dunkle, kontrastreiche Schrift auf hellem Grund beste Erkennbarkeit und Lesbarkeit ergibt. Um das ‚Cooperate Identity’ der Stadt Hagen als ‚Emil–Schumacher-Stadt’ weiter zu festigen, wird bei der Schrift- und Sockelfarbe u.a. das „Schumacher-Blau“ vorgeschlagen.

Das Fußgängerleitsystem kann nach Beschluss der Gremien installiert werden – Bauvorbereitung und Bauzeit bedürfen ca. 3 Monate. Die Sondernutzungsflächen - Werbeflächen der Garten- / Landschaftsbauer („Hagen blüht auf“) die zu Kollisionen mit den Standorten des Fußgängerleitsystems führen – werden gemäß Sondernutzungssatzung widerrufen oder entsprechend verschoben.

Parallel zur Installation des Fußgängerleitsystems wird die Sondernutzungssatzung der Stadt Hagen u.a. dahingehend geändert, dass Klappständer (Kundenstopper) und andere mobile Werbeträger für die Geschäfte der abzweigenden Straßen der Fußgängerzone über eine, durch die DSM / Ströer organisierte, Hinweisbeschilderung (s. Beschlussvorlage 1012/2006) übernommen werden.

Systempflege und Unterhaltungskosten des Fußgängerleitsystems und der kommerziellen Hinweistafeln werden von DSM / Ströer übernommen.

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Beschlüsse

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21.08.2007 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte - ungeändert beschlossen