Beschlussvorlage - 0367/2007
Grunddaten
- Betreff:
-
Hagener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbHZahlung einer städtischen LiquiditätshilfeBereitstellung über die Veränderungsliste für den Haushaltsplan 2007
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- OB/BC Beteiligungscontrolling
- Bearbeitung:
- Jürgen Reiß
- Beteiligt:
- FB20 - Finanzen und Controlling
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Haupt- und Finanzausschuss
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Entscheidung
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26.04.2007
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Erledigt
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Rat der Stadt Hagen
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Entscheidung
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10.05.2007
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Beschlussvorschlag
Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt dem Rat
der Stadt Hagen, eine Liquiditätshilfe in Höhe von 20 Mio. € für die
Hagener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH über die Veränderungsliste in
den Haushaltsplan 2007 einzustellen.
Die Umsetzung der Vorlage erfolgt bis zum
27.04.2007.
Sachverhalt
Kurzfassung entfällt.
Mit den Erlösen aus
der Veräußerung der Anteile an den Stadtwerken Hagen AG durch die Hagener Versorgungs-
und Verkehrsgesellschaft mbH (HVG) an die Mark-E AG sollte die laufende
Liquidität für die Bereiche ÖPNV (Hagener Straßenbahn AG) und Bäder (HAGENBAD
GmbH) sichergestellt werden. Die Anlage in Wertpapierfonds erbrachte jedoch
nicht die erforderliche Rendite. Die Liquiditätssicherung erfolgte daher durch
Aufnahme von Krediten. Nach dem Lagebericht für den Jahrsabschluss 2005 standen
dem damaligen Fondsvolumen in Höhe von rd. 195,7 Mio. € (Stand zum
31.12.2006: rd. 201,7 Mio. €) zum 31.12.2005 Verbindlichkeiten in Höhe
von rd. 116,5 Mio. € gegenüber.
Die HVG stellt die Versorgung der Konzerngesellschaften
mit Liquidität sicher. Die Tochtergesellschaften Hagener Straßenbahn AG und
HAGENBAD GmbH sind Dauerverlustbetriebe und erwirtschaften keinerlei Cash Flow.
Die in der HVG generierten Beteiligungs- und Fondserträge reichen nicht aus,
den jährlich erforderlichen Mittelbedarf im Konzern zu decken.
Für das laufende Jahr 2007 soll der HVG von der
Stadt Hagen ein Betrag in Höhe von 20 Mio. € als Liquiditätshilfe gezahlt
werden. Weitere Informationen werden in nicht-öffentlicher Sitzung gegeben.
