Beschlussvorlage - 0006/2007
Grunddaten
- Betreff:
-
Gesamtstädtisches Strategiekonzept zur langfristigen Wiederherstellung der kommunalen Handlungsfähigkeithier: Übergabe von Sportstätten in Schlüsselgewalt -wochentags-; 52 - M 01
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- SZS - Servicezentrum Sport
- Bearbeitung:
- Ursula Schneider
- Beteiligt:
- FB40 - Schule; VB 2/KM Konsolidierungsmanagement; FB20 - Finanzen und Controlling
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Sport- und Freizeitausschuss
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Vorberatung
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30.01.2007
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Hagen-Nord
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Vorberatung
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31.01.2007
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Hohenlimburg
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Vorberatung
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31.01.2007
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Hagen-Mitte
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Vorberatung
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06.02.2007
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Haspe
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Vorberatung
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07.02.2007
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Erledigt
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Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
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Vorberatung
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28.02.2007
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●
Erledigt
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Haupt- und Finanzausschuss
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Vorberatung
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08.03.2007
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●
Erledigt
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Rat der Stadt Hagen
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Entscheidung
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22.03.2007
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Sachverhalt
Unter der Maßnahme 52 – M 01 – sind als Konsolidierungsziel
300.000 Euro eingestellt.
Bisher konnten hiervon 76.000 Euro umgesetzt werden. Da in der
Vergangenheit, vor Einrichtung des Konsolidierungsmanagements, bereits eine
Vielzahl von Sportanlagen in die Verantwortung der Vereine –wochentags-
übergeben worden sind, bestehen hier nur noch wenige Möglichkeiten.
Zusätzliche Sparmöglichkeiten bestehen daher nur noch in der Reduzierung
der Betreuungszeiten durch das städt. Personal. Hieraus ergibt sich noch ein
Potential von ca. 95.000 Euro. Auswirkungen auf die bisherigen Standards der
Aufgabenerfüllung gehen damit einher.
Der restliche Betrag i.H.v. 129.000 Euro ist wegbrechend.
Unter der Maßnahme 52 – M 01 –
sind als Konsolidierungsziel 300.000 Euro eingestellt.
Bisher konnten hiervon 76.000 Euro umgesetzt werden. Da in der
Vergangenheit, vor Einrichtung des Konsolidierungsmanagements, bereits eine
Vielzahl von Sportanlagen in die Verantwortung der Vereine –wochentags-
übergeben worden sind, bestehen hier nur noch wenige Möglichkeiten.
Zusätzliche Sparmöglichkeiten bestehen daher nur noch in der Reduzierung
der Betreuungszeiten durch das städt. Personal. Hieraus ergibt sich noch ein
Potential von ca. 95.000 Euro.
Die Vorschläge sind im Einzelnen wie folgt konzipiert:
- Reduzierung von
Betreuungszeiten von 1 Std. täglich zu Beginn der täglichen Arbeitszeit
von montags – freitags in den Anlagen:
-
Sporthalle
Altenhagen
-
Sporthalle
Mittelstadt
-
Sporthalle
Wehringhausen
-
Sportzentrum
Boele / Helfe
-
Karl-Adam-Halle
-
Otto-Densch-Halle
-
je 5.000 Euro pro Objekt ergibt ein
Einsparpotential
von ca. 30.000 Euro
- Übergabe der
Sporthallen Käthe-Kollwitz und Remberg in die
Schlüsselgewalt der Vereine.
Hierdurch kann eine Vollzeitstelle eingespart
werden.
Einsparpotential von ca. 30.000
Euro
- Umwandlung
einer Hallenwartstelle in eine Hilfskraftstelle
in der Karl-Adam-Halle / Turnhalle Nöhstr.
Einsparpotential von ca. 5.000 Euro
- Reduzierung der
Betreuungszeiten für die Sportanlagen
-
Sport- und
Freizeitanlage Haspe und
-
Sportzentrum
Kirchenberg / Ostfeld
wie
folgt:
- Arbeitszeit 01.04.
– 30.09. = 07.00 –
22.00 Uhr
01.10.
– 31.03. = 14.00 –
22.00 Uhr
Einsparpotential von je 15.000 Euro = 30.000
Euro
Hierdurch sind die Anlagen in den Wintermonaten
jeweils bis 14.00 Uhr nicht geöffnet.
Der Schulsport ist hiervon nicht betroffen, da es sich um Freianlagen handelt.
Natürlich entstehen Qualitätsverluste in der
Aufgabenerledigung vor Ort.
Die ermittelten Einsparpotentiale basieren auf Berechnungen der GWH. Die
Gebäudewirtschaft hat zu den Vorschlägen im Wesentlichen folgende Stellungnahme
abgegeben:
„Bei den Veränderungen des Arbeitsbeginns von 06.00 Uhr auf 07.00
Uhr besteht das Problem, dass die Reinigung in diesen Objekten um 06.00 Uhr
beginnt. Der Schließdienst müsste dann von den Reinigungskräften übernommen
werden und diese wären in der ersten Stunde ohne Betreuung eines Hallenwartes.
Zudem besteht auf Grund der intensiven Nutzung oft nur in diesem Zeitraum die
Möglichkeit, Arbeiten in den ansonsten genutzten Räumlichkeiten
auszuführen.“
Nach Ansicht der Verwaltung ergeben sich aus diesen Einschränkungen keine
gravierenden Schwierigkeiten, zumal der Schulbeginn in der Regel um 08.00 Uhr
ist.
Der Winterdienst ist trotz Veränderung der Betreuungszeiten
sicherzustellen.
Die Verwaltung schlägt daher, trotz Einschränkungen in der
Arbeitserledigung und einem gewissen weiteren Qualitätsverlust, die Umsetzung
der vorgeschlagenen Maßnahmen vor, zumal sonst in diesem Bereich keine weiteren
Einsparmöglichkeiten bestehen.
Auswirkungen
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Es entstehen keine finanziellen und
personellen Auswirkungen. |
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Hinweis: Diese und alle weiteren Zeilen in
diesem Fall bitte löschen! |
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1. Rechtscharakter |
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Auftragsangelegenheit |
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Pflichtaufgabe zur Erfüllung nach Weisung |
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Pflichtaufgabe der Selbstverwaltung |
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X |
Freiwillige Selbstverwaltungsaufgabe |
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Vertragliche Bindung |
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Fiskalische Bindung |
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Beschluss RAT, HFA, BV, Ausschuss, sonstige |
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Dienstvereinbarung mit dem GPR |
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Ohne Bindung |
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Erläuterungen: |
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2. Allgemeine Angaben |
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X |
Bereits laufende Maßnahme |
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X |
des Verwaltungshaushaltes |
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des Vermögenshaushaltes |
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eines Wirtschaftsplanes |
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Neue Maßnahme |
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des Verwaltungshaushaltes |
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des Vermögenshaushaltes |
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eines Wirtschaftsplanes |
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Ausgaben |
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Es entstehen weder einmalige Ausgaben noch
Ausgaben in den Folgejahren |
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Es entstehen Ausgaben |
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einmalige Ausgabe(n) im Haushaltsjahr |
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jährlich wiederkehrende Ausgaben |
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periodisch wiederkehrende Ausgaben in den
Jahren |
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3. Mittelbedarf |
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Einnahmen |
EUR |
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Sachkosten |
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EUR |
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Personalkosten |
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EUR |
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Die Gesamteinnahmen und Gesamtausgaben
verteilen sich auf folgende Haushaltsstellen:
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HH-Stelle/Position
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Lfd.
HH-Jahr |
Folgejahr
1 |
Folgejahr
2 |
Folgejahr
3 |
Folgejahr
4 |
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Einnahmen: |
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Ausgaben: |
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Minderausgaben |
95.000 € |
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Eigenanteil: |
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06.02.2007 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte - geändert beschlossen
Beschluss:
1. Die Bezirksvertretung
Hagen-Mitte empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen folgenden Beschluss zu fassen:
Den vorgeschlagenen
Maßnahmen wird zugestimmt.
Die Realisierung erfolgt
bis zum 31.12.2008
2. Die Verwaltung wird beauftragt, der
Bezirksvertretung Hagen-Mitte ein halbes Jahr nach Realisierung einen
Erfahrungsbericht vorzulegen.
28.02.2007 - Bezirksvertretung Eilpe/Dahl - geändert beschlossen
Beschluss:
1.) Die
Bezirksvertretung Eilpe/Dahl empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen folgenden
Beschluss zu fassen:
Den vorgeschlagenen Maßnahmen wird zugestimmt.
Die Realisierung erfolgt bis zum 31.12.2008
2.) Die Verwaltung wird beauftragt,
der Bezirksvertretung Eilpe/Dahl ein Jahr nach Realisierung einen
Erfahrungsbericht vorzulegen.