Beschlussvorlage - 0138/2007

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

1.  Der Rat nimmt den Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnis.

 

2.  Der Personalausschuss stimmt

 

·        der befristeten externen Einstellung von zwei zusätzlichen Vermessungsassessorinnen oder Vermessungsassessoren für die Zeit vom 01.06.07 – 31.05.08,

 

·        der befristeten Vertragsverlängerung eines bereits beschäftigten Vermessungsassessors bis zum 30.09.2008 sowie

 

·        als Ersatz einer vorzeitig ausscheidenden Vermessungsassessorin, der befristeten externen Einstellung einer Vermessungsassessorin bzw. eines Vermessungsassessors für die Zeit vom 01.06.07 – 31.05.08 zu.

 

Die Umsetzung der Vorlage erfolgt bis zum 30.06.2007.

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Sachverhalt

Für die Realisierung einer ziel- und ergebnisorientierten Steuerung hat die Verwaltung zwischenzeitlich auch einen ersten Entwurf eines Budgetierungskonzeptes erstellt.

 

Weiterhin wird zurzeit an dem Entwurf eines Controllingkonzeptes/-systems gearbeitet. Damit soll ein umfassender Ansatz zu einer ziel- und ergebnisorientierten Steuerung aufgebaut werden.

 

Seit Ende Juni 2006 hat die Fa. Steria Mummert Consulting die Beratungen aufgenommen und unterstützt die Einführung der Betriebssoftware in Hagen. Auf Basis des Projektplanes haben die SMC-Beraterinnen und Berater gemeinsam mit der Stadt Hagen und den im Projekt SAP hierfür beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Ämter der 1. Welle folgende Aktivitäten erfolgreich durchgeführt:

 

§         Erarbeitung der für die Ämter der ersten Welle relevanten finanzwirtschaftlichen Geschäftsprozesse

§         Ermittlung und Dokumentation der von der Musterlösung abweichenden Funktionalitäten und organisatorischen Besonderheiten

§         Anpassung dieser Besonderheiten in der GKD-Lösung (Customizing)

§         Durchführung von Integrationstests zur Fehleranalyse und Fehlerbereinigung

§         Durchführung von System-Schulungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die seit dem 02.01.2007 direkt im SAP-System arbeiten.

 

Der Abgabetermin für die Ausfertigung des NKF-Haushaltes 2007 wurde eingehalten. Das erste Ziel, die Ämter der ersten Welle zum 01.01.2007 mit der Anwendung der finanzwirtschaftlichen Software von SAP produktiv zu setzen, konnte erreicht werden.

 

Zeitgleich mit der Produktivunterstützung der Finanzbuchhaltung, der Zahlungsabwicklung und der Anwender (finanzwirtschaftliche Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter) in den Ämtern der ersten Welle, finden unter Beteiligung der Betriebswirtinnen und Betriebswirte der dezentralen Steuerungseinheiten und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kämmerei bereits die vorbereitenden Arbeiten mit den Ämtern der zweiten Welle statt.

 

Das Teilprojekt “Qualifizierung und Informationsmanagement” hat seit Beginn des Prozesses 2004 Führungskräfte, Teilprojektmitglieder und sonstige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt in Fragen des kaufmännischen Rechnungswesen, der Kosten- und Leistungsrechnung, der Bilanzbuchhaltung und der SAP- Anwendung qualifiziert.

 

Das Teilprojekt “Erfassung, Bewertung Bilanz” hat für die Ämter der ersten Welle termingerecht eine Vermögens- und Schuldenübersicht erstellt. Neben der körperlichen Inventur vor Ort und der erfolgreichen Einspielung der erhobenen Daten in die SAP-Software wurden für den weiteren Erfassungs- und Bewertungsaufwand in der Gesamtverwaltung Erfahrungen in den Bereichen der Pensionsrückstellungen (Einsatz einer speziellen Software), der Gebäudebewertung und der Ermittlung von Sonderposten gesammelt.

 

 

 

 

Aufgrund vergaberechtlicher Abstimmungsbedarfe ist die Vergabe der externen Bewertung des Straßenvermögens erst im Januar 2007 erfolgt. Die entsprechenden Erfassungsarbeiten beginnen daher erst jetzt. Trotzdem geht die Fachverwaltung davon aus, dass die entsprechenden Daten rechtzeitig zur Verfügung stehen.

 

Zur Erfassung und Bewertung der bebauten und unbebauten Grundstücke wurde die städtische Bewertungsstelle seit Oktober 2005 aufgrund eines Ratsbeschlusses vom 30.6.2005 um zwei externe Fachkräfte für die Dauer von zwei Jahren verstärkt. Bereits in der damaligen Vorlage ist von der Verwaltung darauf hingewiesen worden, dass für die Bewertung insgesamt ein Bedarf von 9,1  Personenjahren besteht. Trotzdem hat die Verwaltung 2005 vorgeschlagen, zunächst mit 2 Fachkräften zu starten, damit unmittelbar mit den Arbeiten begonnen werden konnte.

 

Die nunmehr vorliegenden Erfahrungen der Bewertungsstelle zeigen allerdings deutlich, dass bei der gegenwärtigen Personalausstattung die für die Erstellung der Eröffnungsbilanz 2008 erforderlichen Bewertungen nicht abschließend erstellt werden können. Hierdurch würden erhebliche Vermögensgegenstände nicht rechtzeitig in die Bilanz aufgenommen werden können.

 

Daher unterbreitet die Verwaltung unter Ziffer 3.1. der Vorlage entsprechende personalwirtschaftliche Vorschläge zur Lösung dieser Frage.

 

 

 

 


 
1. Einleitung

 

Mit Beschluss des Rates vom 30.06.2005 wurde die Verwaltung u.a. damit beauftragt, die erforderlichen Schritte für die Einführung des Neuen kommunalen Finanzmanagements und den Einsatz der SAP – Finanzsoftware kurzfristig umzusetzen, um die termingerechte Einführung des NKF auf der Basis der SAP- Software sicherzustellen.

 

Im Nachfolgenden gibt die Verwaltung einen Bericht über den Fortgang der Einführungsarbeiten sowie über die erforderliche Weiterentwicklung der Projektarbeit.

 

2. Stand der Projektarbeiten

 

2.1. Arbeitskreis Steuerung

Die Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements ist eng verknüpft mit einer Neuausrichtung der Steuerung. Hierzu gibt es einen ersten Verwaltungsentwurf (Hagener Produktbildung und –steuerung im NKF). Die Lenkungsgruppe hat daraufhin den Wunsch geäußert, diesen Entwurf  in einem Arbeitskreis (bestehend aus den Fraktionsgeschäftsführern, OB/A und NKF/SAP-Gesamtprojektleitung) nochmals zu überarbeiten.

 

Für die Realisierung einer ziel- und ergebnisorientierten Steuerung hat die Verwaltung zwischenzeitlich auch einen ersten Entwurf eines Budgetierungskonzeptes erstellt. Unter Budgetierung ist dabei ein Verfahren zur Aufstellung und Bewirtschaftung des Haushaltsplanes zu verstehen, das den Fachämtern / Fachbereichen bestimmte Ressourcen zur eigenverantwortlichen Bewirtschaftung überträgt.

 

Weiterhin wird zurzeit an dem Entwurf eines Controllingkonzeptes/-systems gearbeitet. Damit soll ein umfassender Ansatz zu einer ziel- und ergebnisorientierten Steuerung aufgebaut werden. Nach der Gemeindehaushaltsverordnung sind zukünftig für alle Teilpläne die entsprechenden Ziele und Kennzahlen abzubilden. Der Aufbau eines aussagekräftigen Ziel- und Kennzahlensystems erfordert jedoch eine gründliche und sorgfältige Auseinandersetzung mit den für einen Bereich relevanten Daten und Faktoren.

 

Die Arbeiten für die Umstellung der Ämter der ersten Welle haben gezeigt, dass für diese vertiefende Auseinandersetzung zur Zeit keine Kapazitäten eingeplant werden können, da die begrenzte Anzahl der handelnden Akteure bereits mit den (zusätzlichen) Arbeiten für die Einführung des NKF-Gesetzes, für die Einführung der Betriebssoftware SAP sowie für flächendeckende Einführung der Kosten- und Leistungsrechnung intensiv belastet sind. Parallel dazu sind – von dem überwiegend gleichen Personenkreis – die verwaltungsinternen Leistungsverrechnungen auszugestalten.

 

Aufgrund der intensiven Vorarbeiten ist beabsichtigt, erst für den Haushaltsentwurf 2009 die erforderlichen Ziele und Kennzahlen in den Teilplänen vertiefend zu überarbeiten.

 

 

 

2.2. Kernprojekt

 

Nach der bereits Anfang des Jahres 2006 durchgeführten Überarbeitung der Projektstruktur hat sich das Kernprojekt mit Grundsatzfragen zur NKF- und SAP-Einführung bei den Ämtern der ersten Welle befasst. Dabei standen besonders die Fragen der  externen Begleitung für die SAP-Einführung im Vordergrund. Das entsprechende Vergabeverfahren, das der Dachverband der Kommunalen IT-Dienstleister (KDN) europaweit durchgeführt hat, gewann die Beratungsfirma Steria Mummert Consulting (SMC). Seit Ende Juni 2006 hat die Firma die Beratungen aufgenommen und unterstützt die Einführung der Betriebssoftware in Hagen.

 

Die “Allgemeine Inventurrichtlinie” sowie die “Sonderrichtlinie zur Bewertung des beweglichen Vermögens” bildeten einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit des Kernprojektes. Während die “Allgemeine Richtlinie” die Grundsätze für die Erfassung und Bewertung des Vermögens sowie das grundsätzliche Verfahren für die Inventur festlegt, regelt die “Sonderrichtlinie” die Besonderheiten der Vermögenserfassung und –bewertung des beweglichen Vermögens.

 

Neben den Informationsveranstaltungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für die Politikerinnen und Politiker gehörten personalwirtschaftliche und organisatorische Fragestellungen ebenfalls zum Gegenstand der Beratungen im Kernprojekt.

 

 

2.3. Teilprojekt SAP

 

2.3.1     Sachstand

 

Das Vergabeverfahren zur Beschaffung von Beratungsdienstleistungen zur Einführung der finanzwirtschaftlichen Software von SAP für die Unterstützung des NKF durch die KDN hat im ersten Halbjahr 2006 stattgefunden. Der Zuschlag wurde am 27.06.2006 an die Fa. Steria Mummert Consulting (SMC), einem von sieben von der SAP für die Einführung der Musterlösung zertifizierten Partnern, erteilt. Zeitgleich wurden die Arbeiten durch SMC mit dem Projekt SAP der Stadt Hagen aufgenommen.

 

Nachfolgend wird der Inhalt der Beratungsdienstleistungen seitens der Fa. Steria Mummert Consulting skizziert:

 

Die Einführung der GKD-Lösung als Weiterentwicklung der SAP-Musterlösung und auf Basis der Standardsoftware  mySAP ERP als Unterstützung des Neuen kommunalen Finanzmanagements bei der Stadt Hagen findet auf der Grundlage eines gemeinsam auf Basis des Ende Juni 2006 erhobenen Projektstandes erstellten Projektplanes statt. Darin enthalten sind folgende große Projektschritte

 

§         Anpassung der Software an Hagener Anforderungen für die Bereiche  Haushaltsplanung, Bewirtschaftung und Kasse für einen Teil der Verwaltung (1. Welle)

§         Aufstellung des Haushaltes 2007 ab Herbst 2006 mit einem Teil der Verwaltung (1. Welle)

§         Ab 1.1.2007 Bewirtschaftung der Ämter der 1. Welle

§         Ab Herbst 2007 Aufstellung des Haushaltes 2008 auch für die restlichen Ämter (2. Welle)

§         Ab 1.1.2008 flächendeckender Einsatz

 

Die Beratungsdienstleistung der SMC-Beraterinnen und Berater umfasst auf Basis der im Projektplan festgelegten Aktivitäten gemeinsam mit der Stadt Hagen und den im Projekt SAP hierfür beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die von der Musterlösung abweichenden Funktionalitäten und organisatorischen Besonderheiten zu ermitteln, zu dokumentieren und anschließend gemeinsam in der GKD-Lösung anzupassen (Customizing). In den sich anschließenden umfangreichen Software-Tests werden die Ergebnisse dokumentiert, Fehler analysiert und bereinigt. Ziel ist es, die Vollständigkeit und Funktionalität der IT-Prozesse der Software anhand der Erfordernisse der Geschäftsprozesse zu überprüfen.

 

Während des gesamten Prozesses findet ein ständiger Austausch mit den verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GKD-RSO und ein Abgleich mit dem Siegburger Template statt.

 

Durch den entstandenen Zeitversatz in Folge der europaweiten Ausschreibung musste die ursprünglich geplante Vorgehensweise geändert werden, um das Ziel, mit einem ersten Teil der Verwaltung (1. Welle) zum 01.01.2007 produktiv gehen zu können, zu erreichen. Die ursprüngliche Planung, bereits für die Produktivsetzung der ersten Welle zum 01.01.2007 den Prototypen für die Stadt Hagen fertig gestellt zuhaben, hätte bedeutet, dass alle im Rahmen des Neuen kommunalen Finanzmanagements vorkommenden Geschäftsprozesse auf die Anforderungen der Stadt Hagen überprüft und entsprechend in der SAP-Musterlösung angepasst worden wären.

 

Die mit SMC zu Beginn der Tätigkeit aufgestellte Projektplanung wurde auf das Ziel, mit der 1. Welle zum 01.01.2007 produktiv gehen zu können, ausgerichtet. Dadurch wurden nur die im Rahmen des Neuen kommunalen Finanzmanagements vorkommenden Geschäftsprozesse erarbeitet und angepasst, die für die Ämter der ersten Welle relevant sind. Die übrigen Prozesse werden im Rahmen der Vorbereitung der zweiten Welle aufgenommen, bewertet und angepasst.

 

Die sich an das Customizing für die erste Welle anschließenden Integrationstests fanden in der Zeit von Ende Oktober bis Mitte November statt. Sie hatten die Überprüfung der IT-Geschäftsprozesse durchgängig von der Haushaltsplanung bis hin zur kassentechnischen Abwicklung entsprechend den Vorgaben der Geschäftsprozesse als Ziel. Die sich anschließende Fehleranalyse stellte die Basis für noch erforderliche Änderungen, Ergänzungen und Anpassungen in der Software dar. Es folgte der Test der Schnittstellen und Datenübergabe- und -nahmetechniken, um im Dezember z. B. die erste Datenübernahme für die Anlagenbuchhaltung probeweise durchzuführen. Vorbereitend auf die Produktivsetzung der ersten Welle fanden im Dezember noch die letzten Arbeiten statt. Dafür wurde u. a. eine tagesgenaue Planung der einzelnen Arbeiten um den Jahreswechsel vom 18.12.06 bis einschließlich des ersten Monatsabschlusses Anfang Februar 2007 vorgenommen, um den termingerechten  Ablauf sicher zu stellen. Parallel wurden die letzten System-Schulungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchgeführt, die seit dem 02.01.2007 direkt im SAP-System arbeiten.

 

Zeitgleich wurden die letzten Arbeiten für die Haushaltsplanung ausgeführt. Am 04.01.2007 wurde das erste Druckexemplar des NKF-Haushaltes an die Kämmerei  übergeben, um ggfs. noch Veränderungen vornehmen zu können. Der Abgabetermin für die Ausfertigung des NKF-Haushaltes 2007, der gemeinsam mit dem kameralen Haushalt 2007 als Beratungsgrundlage für die politischen Gremien zum Druck gegeben wird, wurde eingehalten.

 

Damit konnte das erste Ziel, die Ämter der ersten Welle zum 01.01.2007 mit der Anwendung der finanzwirtschaftlichen Software von SAP produktiv zu setzen, erreicht werden.

 

 

 

2.3.2  Ausblick / Weiteres Vorgehen

 

Derzeit findet die Produktivunterstützung der Finanzbuchhaltung, der Zahlungsabwicklung und der Anwender (finanzwirtschaftliche Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter) in den Ämtern der ersten Welle statt. Dabei ergibt sich durch den Arbeitsablauf, dass sukzessive immer häufiger unterschiedliche Buchungsprozesse seitens der Fachämter/ -bereiche anzustoßen und seitens der Finanzbuchhaltung und der Zahlungsabwicklung auszuführen sind.

 

Zeitgleich mit der Produktivstartvorbereitung finden bereits seit November 2006 die vorbereitenden Arbeiten mit den Ämtern der zweiten Welle statt. Unter Beteiligung der Betriebswirtinnen und Betriebswirte der dezentralen Steuerungseinheiten und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtkämmerei sind bereits ein Teil der strukturgebenden Stammdaten für die Software gemeinsam mit den Ämtern erhoben worden. Diese Erarbeitung ist auf alle Ämter der zweiten Welle auszudehnen. Daran schließt sich die Erhebung und Bewertung aller im Rahmen des Neuen kommunalen Finanzmanagements vorkommenden Geschäftsprozesse und der Abgleich mit den  Anforderungen der Stadt Hagen an. Auf Basis dieser Ergebnisse erfolgt entsprechend den Anforderungen wiederum die Anpassung der GKD-Musterlösung.

 

Die sich an das Customizing erneut anschließenden Integrationstests finden im Sommer statt. Sie haben ein zweites Mal die Überprüfung der IT-Geschäftsprozesse durchgängig von der Haushaltsplanung bis hin zur kassentechnischen Abwicklung entsprechend den Vorgaben der Geschäftsprozesse als Ziel, dieses Mal vorrangig der neu aufgenommenen bzw. veränderten Prozesse. Die sich anschließende Fehleranalyse stellt wieder die Basis für noch erforderliche Änderungen, Ergänzungen und Anpassungen in der Software dar.

 

Folgende besondere Herausforderungen sind dieses Jahr für die Zielerreichung von Bedeutung:

 

§         Erheblich höheres Haushaltsvolumen gegenüber der ersten Welle

§         Dreifache Menge der Organisationsbereiche

§         Vielfache Menge der vorkommenden, neuartigen Geschäftsprozesse

§         Vielfache Menge der (Alt-) Daten (z. B. Vermögen) für die Übernahme in die (Anlagen) Buchhaltung

§         SAP-Systemschulungen für einen großen Personenkreis

§         Beginn der Haushaltsplanung voraussichtlich im September d. h., die SAP-Software muss für die Planungsprozesse zu diesem Zeitpunkt produktiv sein.

§         Releasewechsel von SAP R/3 4.72 auf mySAP ERP 2005 im Frühjahr 2007

 

 

2.3.3  Meilensteinplanung

 

Unter Berücksichtigung aller für die Produktivsetzung der zweiten Welle erforderlichen Arbeiten und der oben skizzierten wesentlichen Eckpunkte ergibt sich für das Projekt SAP folgende Meilensteinplanung:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                          2007                                                                                     2008

Aktivitäten

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

1

2

3

Erhebung strukturgebender Daten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Betriebssystemwechsel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erhebung der zusätzlichen Geschäftsprozesse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Deltacustomizing und Deltaentwicklung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Integrationstests

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SAP-Systemschulungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Produktivbetrieb Planung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fehlerbereinigung und Systemoptimierung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorbereitung Produktivbetrieb Bewirtschaftung/ Kasse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Produktivbetrieb und Unterstützung Bewirtschaftung/ Kasse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2.4. Teilprojekt Qualifizierungs- und Informationsmanagement

 

Das Teilprojekt hat im Rahmen des NKF-Prozesses zielgruppenspezifische Qualifizierungsprogramme entwickelt und seit Beginn des Prozesses 2004 Führungskräfte, Teilprojektmitglieder und sonstige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt qualifiziert.

 

Im Verlaufe des Jahres 2006 wurde ein 39 Tage umfassender “Bilanzbuchhalterlehrgang” mit 17 Personen als Inhouse-Veranstaltung durchgeführt. Ein 18 Tage umfassender Lehrgang “Finanzbuchhalter/in NKF” wurde durch 3 Mitarbeiterinnen der Finanzbuchhaltung am Studieninstitut Emscher-Lippe in Dorsten besucht. Im 1. Halbjahr des Jahres 2006 wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ämter der ersten Welle sowohl im kaufmännischen Rechnungswesen als auch in der Kosten- und Leistungsrechnung qualifiziert. Im November 2006 hat die Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ämter der zweiten Welle begonnen. Die betriebswirtschaftlichen Seminare werden voraussichtlich im ersten Halbjahr 2007 zum Abschluss gebracht. Daran werden sich SAP-Schulungen anschließen, deren Durchführung in der Zeit von ca. Juli bis Dezember 2007 geplant ist. Weiterhin ist angedacht, die Rechnungsprüfer des Rechnungsprüfungsamtes an einem speziell für diese Zielgruppe entwickelten Lehrgang teilnehmen zu lassen.

 

Im Rahmen des Informationsmanagements wurden neben der verwaltungsweiten Verteilung eines NKF-Flyers zwei halbtägige Informationsveranstaltungen für alle interessierten städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Juni 2006 angeboten.

 

Im August des vergangenen Jahres hat eine erste Informationsveranstaltung für alle Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker stattgefunden. Die Durchführung einer weiteren Veranstaltung für alle Rats-, Bezirksvertretungs- und Ausschussmitglieder hat am 05.02.07 stattgefunden.

 

 

2.5. Teilprojekt Erfassung Bewertung Bilanz

 

2.5.1 Sachstand

 

Im Teilprojekt Erfassung, Bewertung, Bilanz sind die erforderlichen Arbeiten für die Erstellung der Vermögens- und Schuldenübersicht für die Ämter der ersten Welle zum 1.1.2007 und für die Erstellung der Eröffnungsbilanz für die  Gesamtverwaltung zum 1.1.2008 zu leisten.

 

Die Arbeitsschwerpunkte in 2006 lagen daher

 

  • in der Erfassung der Vermögens- und Schuldensituation in den Ämtern der ersten Welle

 

Die zu erstellende Übersicht orientiert sich an der künftigen Bilanzgliederung. Dabei wurden unter Beachtung des NKF-Einführungsgesetzes den Vermögensgegenständen nur die Finanzierungsmittel gegenübergestellt, die den entsprechenden Aufgabenbereichen zugeordnet werden konnten.

 

Neben der körperlichen Inventur vor Ort und der erfolgreichen Einspielung der erhobenen Daten in die SAP-Software wurden für den weiteren Erfassungs- und Bewertungsaufwand in der Gesamtverwaltung Erfahrungen in den Bereichen der Pensionsrückstellungen (Einsatz einer speziellen Software), der Gebäudebewertung, der Bewertung geringfügiger Wirtschaftsgüter, der Berechnung von Festwerten und der Ermittlung von Sonderposten gesammelt.

 

  • in den weiteren vorbereitenden Arbeiten für die Erstellung der Eröffnungsbilanz zum 1.1.2008

 

In der Vorlage 0198/2006 “Einführung des NKF und Einsatz SAP Software –Zwischenbericht” sind die infrage kommenden Positionen und Vorgehensweisen ausführlich beschrieben worden. Deshalb soll an dieser Stelle nur auf die Bilanzpositionen eingegangen werden, bei denen es aufgrund der Rückmeldung der beteiligten Fachämter gegenwärtig eine Abweichung von der ursprünglichen Zeitplanung gibt:

 

Bewertung des Straßenvermögens

 

Wie in der letztjährigen Informationsvorlage berichtet, kann die NKF- bezogene Erfassung der Straßen, Wege und Plätze aufgrund des Umfangs und der Komplexität nicht mit städtischem Personal erledigt werden.

Daher soll diese Aufgabe durch ein entsprechend qualifiziertes Ingenieurbüro erfolgen. Die ursprüngliche Ausschreibung durch den Habit sollte bis Mitte 2006 zur Vergabe der entsprechenden Arbeiten führen. Aufgrund vergaberechtlicher Abstimmungsbedarfe ist die Vergabe erst im Januar 2007 erfolgt.

 

Die entsprechenden Erfassungsarbeiten beginnen daher erst jetzt. Trotzdem geht die Fachverwaltung davon aus, dass die entsprechenden Daten rechtzeitig zur Verfügung stehen.

 

Bewertung der bebauten und unbebauten Grundstücke

 

Zur Erfassung und Bewertung dieser Positionen wurde die städtische Bewertungsstelle seit Oktober 2005 aufgrund eines Ratsbeschlusses vom 30.6.2005 um zwei externe Fachkräfte für die Dauer von zwei Jahren verstärkt. Die entsprechenden Verträge sind bis zum 30.9.2007 befristet.

 

Bereits in der damaligen Vorlage ist von der Verwaltung darauf hingewiesen worden, dass für die Bewertung insgesamt ein Bedarf von 9,1  Personenjahren besteht.

 

Trotzdem hat die Verwaltung 2005 vorgeschlagen, zunächst mit 2 Fachkräften zu starten, damit unmittelbar mit den Arbeiten begonnen werden konnte.

 

Die nunmehr vorliegenden Erfahrungen der Bewertungsstelle zeigen allerdings deutlich, dass bei der gegenwärtigen Personalausstattung die für die Erstellung der Eröffnungsbilanz 2008 erforderlichen Bewertungen nicht abschließend erstellt werden können. Hierdurch würden erhebliche Vermögensgegenstände nicht rechtzeitig in die Bilanz aufgenommen werden können.

 

Daher unterbreitet die Verwaltung unter Ziffer 3.1. der Vorlage entsprechende personalwirtschaftliche Vorschläge zur Lösung dieser Frage.

 

Besetzung der Teilprojektleiterstelle

 

Vor dem Hintergrund des geplanten Stichtags der Eröffnungsbilanz war es zwingend geboten, die Intensität der Teilprojektarbeit zu erhöhen. Daher wurde entsprechend den politischen Beschlüssen die Teilprojektleiterstelle zum 1.10.2006 hauptberuflich wiederbesetzt.

 

Außerdem wurde aufgrund der Erfahrungen und Notwendigkeiten aus der ersten Welle eine 2/3 Verwaltungskraft seit dem 1.8.2006 zusätzlich in diesen Bereich verlagert.

 

 

 

 

 

2.5.2 Ausblick / Weiteres Vorgehen

 

Im Jahr 2007 werden die weiteren Arbeiten zur Erstellung der Eröffnungsbilanz fortgesetzt. Voraussetzung für die Erstellung ist die vorherige Erfassung und Bewertung des Vermögens und der Schulden im Rahmen einer Inventur.

 

Die Inventurleitung obliegt bis auf weiteres dem Teilprojekt Erfassung, Bewertung, Bilanz. Es ist die koordinierende Stelle und berät die Vorstandsbereiche bei der Erfassung (und Bewertung) der Vermögensgegenstände und Schulden unter verstärkter Einbindung der Dezernatsbetriebswirtinnen und Dezernatsbetriebswirte.

 

Aufgrund der Übergangsregelungen zum NKF ist es zulässig, die Inventur laufend aufzubauen, also nicht erst zum Stichtag der Eröffnungsbilanz. Es ist dabei sicherzustellen, dass zum Stichtag der Eröffnungsbilanz nur Vermögensgegenstände bewertet werden, die zu diesem Zeitpunkt auch noch vorhanden sind.

 

Gegenwärtig wird ein entsprechender Softwareeinsatz geprüft, eine Software soll ab März 2007 einsatzbereit sein.

 

Bereits im Frühjahr 2007 soll in den ersten Inventurfeldern die flächendeckende Datenerhebung erfolgen, damit im Sommer ein entsprechender Test mit der Freigabe durch das Projekt SAP erfolgen kann.

 

Die ermittelten Bestände werden dann bis zum Jahresende fortgeschrieben und zusammen mit den übrigen Beständen in die Eröffnungsbilanz 2008 eingespielt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2.5.3 Meilensteinplanung

 

                                          2007                                                                                     2008

Aktivitäten

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

1

2

3

Vorschläge erarbeiten und abstimmen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inventarisierungssoftware einführen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Datenerfassung in den Ämtern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ermittlung der vorläufigen Werte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einspielung in SAP / Testversion

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freigabe durch SAP

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ermittlung Abschreibungen für Haushaltsplanentwurf 2008

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Finanzrechnung, Sondervermögen, Beteiligungen,…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fortschreibung der Inventarlisten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einspielung aktualisierter Daten in SAP

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3. Personalwirtschaftlicher Handlungsbedarf in der Bewertungsstelle bei 62

 

Wie bereits unter Ziffer 2.5.1 Sachstand erläutert, wurden aufgrund des Ratsbeschlusses vom 30.6.2005 eine Vermessungsassessorin und ein Vermessungsassessor für zwei Jahre befristet eingestellt (1.10.2005 – 30.9.2007). Die Vermessungsassessorin verlässt die Stadt Hagen zum 30.6.2007 (Annahme einer festen Beschäftigung bei einem anderen Arbeitgeber).

 

Nach der Aufwandsabschätzung von Ende 2004 ergab sich ein Personalbedarf von 9,1 Personenjahren. Mitte 2005 wurde entschieden, zunächst 4 Personenjahre für die Bewertungsarbeiten einzusetzen und nach dem bis Anfang 2007 erreichten Arbeitsergebnis zu entscheiden, ob weiteres Personal für die termingerechte Erledigung der Arbeiten benötigt wird.

 

Bis Januar 2007 sind bereits ca. 80% der bebauten Objekte (vorrangig Schulen und Schulkomplexe, Kindergärten, Kindertagesstätten und Verwaltungsgebäude) bewertet worden. Nach dem bis Januar 2007 vorgelegten Arbeitsergebnis ergibt sich, dass die Arbeiten bisher deutlich schneller erledigt worden sind, als in der Aufwandsabschätzung angesetzt.

 

Trotzdem zeigen die bisherigen Erfahrungen, dass mit den gegenwärtig bis zum 30.9.2007 befristeten Verträgen die für die Erstellung der Eröffnungsbilanz 2008 erforderlichen Bewertungen im Bereich der bebauten und unbebauten Grundstücke nicht abschließend erstellt werden können. Damit droht die Gefahr, dass erhebliche Vermögenswerte im zweistelligen Millionenbereich nicht in die Eröffnungsbilanz aufgenommen werden könnten.

 

So müssen immer noch 20 % der bebauten Grundstücke, alle unbebauten Grundstücke der Stadt Hagen sowie alle mit einem Erbbaurecht belegten Grundstücke bewertet werden.

 

Die Bewertungsstelle hat für diese noch anstehenden Bewertungen einen Bedarf von 920 Arbeitstagen kalkuliert. (= ca. 4 Personenjahre)

 

Es wird daher vorgeschlagen,

 

-          2 weitere Kräfte zusätzlich für die Zeit vom 1.6.2007 – 31.5.2008 befristet einzustellen;

-          den Vertrag des bereits tätigen Vermessungsassessors vom 1.10.2007- 30.9.2008 zu verlängern;

-          einen Ersatz für die ausscheidende Kraft für die Zeit vom 1.6.2007 – 31.5.2008 bereitzustellen

 

 

4. Kostenentwicklung 2005 – 2008

 

Die voraussichtlichen Aufwendungen für das Projekt bestehen aus Personalaufwendungen, Softwareaufwendungen, Beratungs- und Schulungsaufwendungen und Vergabeaufwendungen.

 

Die dargestellten Personalaufwendungen beziehen sich auf das für die Projektarbeit freigestellte bzw. eingestellte Personal. Darüber hinaus entstehen weitere Kosten durch die über 50 weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in die Projektarbeit unmittelbar einbezogen sind. Mittelbar sind inzwischen nahezu alle Ämter und Fachbereiche von der Projektarbeit betroffen, wodurch ebenfalls Personalkapazitäten gebunden werden.

 

Durch den unter 3 dargestellten personalwirtschaftlichen Handlungsbedarf ergeben sich im Teilprojekt “Erfassung, Bewertung, Bilanz” zusätzliche Aufwendungen. Aufgrund der vergaberechtlichen Abstimmungsbedarfe bei der externen Bewertung des Straßenvermögens werden für 2006 geplante Software- und Dienstleistungskosten nach 2007 verlagert.

 

 

Die für 2005 dargestellten Projektkosten beruhen auf Durchschnittskosten der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement. Auf dieser Basis waren für 2006 Plankosten von insgesamt 2.698.000 € vorgesehen. Unter Berücksichtigung von Ist- Kosten beläuft sich die Gesamtsumme in 2006 auf 1.764.000 €. Die Planung für 2007 und 2008 erfolgte auf Basis der Ist-Kosten 2006.

 

Die unter 5. dargestellten zukünftigen Funktionsbedarfe entstehen in der Linienorganisation und sind in der Projektkostenplanung nicht berücksichtigt. Nach der aktualisierten Projektplanung werden voraussichtlich folgende Kosten entstehen:

 

 

 

 

 

in TEuro

Voraussichtliche Verteilung der Kosten

2005

2006

2007

2008

Kosten Kernprojekt

 

 

 

 

Projektleitung 50% Stelle

 

 

 

 

Koordinator NKF 1 Stelle

124

81

82

82

Kosten Teilprojekt Bilanz

 

 

 

 

Teilprojektleiter 1 Stelle

 

 

 

 

Verwaltungskräfte 1,1 Stellen

25

65

97

97

2 Vermessungsassessoren

60

101

111

60

2 Vermessungsassessoren NN

0

0

63

41

Wartungskosten

0

0

4

10

Software- und Dienstleistungskosten zur Straßenbewertung

0

0

175

4

Kosten Einführung SAP- Software

 

 

 

 

4 Stellen SAP- Projektorganisation und
9 Anwendungsbetreuer

404

521

524

534

4 Stellen HABIT IT

138

198

213

217

Beratung

0

370

540

360

 

 

329
Tage

350 -450
Tage

300
Tage

IT- SAP- Schulung HABIT

0

0

0

100

Schulung SAP - Projektteam

40

0

50

0

Betriebswirtschaftliche Schulungen

90

62

90

60

Anwenderschulungen SAP- System

0

0

30

30

Lizenzkosten für SAP (einmalig)

948

0

0

0

Datenbanklizenzen (einmalig)

100

0

0

0

IT- Basisbetrieb Siegburg

150

183

192

156

Wartungskosten

183

183

183

183

Gesamt

2262

1764

2354

1934

 

5. Ausblick auf zukünftige Funktionsbedarfe in den Bereichen der Finanzbuchhaltung und der Finanzsteuerung in der Stadtkämmerei

 

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen in den dargestellten Teilprojekten und in der Stadtkämmerei und angesichts der zukünftig zu leistenden Arbeiten ist zum jetzigen Zeitpunkt erkennbar, dass durch die Einführung des NKF und der neuen Software SAP folgende neue Funktionsbedarfe in der Stadtkämmerei entstehen werden:

 

§         Leitung Finanzbuchhaltung

§         Leitung Geschäftsbuchhaltung

§         Leitung Anlagenbuchhaltung

 

Weiterhin wird aufgrund der für die Haushaltsplanung erforderlichen Umsetzung der Kostenrechnungsstrukturen in SAP verstärkt betriebswirtschaftliches know-how in der neu zu organisierenden Kämmerei benötigt werden. Außerdem müssen die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter im Bereich der Anlagenbuchhaltung entsprechend fortgebildet werden.

 

Die Verwaltung wird daher nach der Sommerpause ein Organisations- und Personalkonzept zur Neustrukturierung der Kämmerei vorlegen und die erforderlichen personalwirtschaftlichen Maßnahmen im Einzelfall darstellen und begründen.

 

Hierbei ist insbesondere für die Leitung der Anlagenbuchhaltung zu prüfen, ob der Bedarf intern oder extern abgedeckt werden kann.

 

Es zeichnet sich ab, dass einzelne Funktionen bereits im IV. Quartal 2007 besetzt werden müssen, um einen reibungslosen Übergang zum 1.1.2008 zu erreichen.

 

 

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Auswirkungen

 

 Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen.

 

 Hinweis: Diese und alle weiteren Zeilen in diesem Fall bitte löschen!

 

1. Rechtscharakter

 

 Auftragsangelegenheit

 

 Pflichtaufgabe zur Erfüllung nach Weisung

X

 Pflichtaufgabe der Selbstverwaltung

 

 Freiwillige Selbstverwaltungsaufgabe

 

 Vertragliche Bindung

 

 Fiskalische Bindung

 

 Beschluss RAT, HFA, BV, Ausschuss, sonstige

 

 Dienstvereinbarung mit dem GPR

 

 Ohne Bindung

Erläuterungen:

     

 

2. Allgemeine Angaben

X

 Bereits laufende Maßnahme

 

X

 des Verwaltungshaushaltes

 

 

 des Vermögenshaushaltes

 

 

 eines Wirtschaftsplanes

 

 Neue Maßnahme

 

 

 des Verwaltungshaushaltes

 

 

 des Vermögenshaushaltes

 

 

 eines Wirtschaftsplanes

X

 Ausgaben

 

 

 Es entstehen weder einmalige Ausgaben noch Ausgaben in den Folgejahren

 

X

 Es entstehen Ausgaben

 

 

 

 einmalige Ausgabe(n) im Haushaltsjahr

     

 

 

 

 

 jährlich wiederkehrende Ausgaben

 

 

X

 periodisch wiederkehrende Ausgaben in den Jahren

2007,2008

 


 

3. Mittelbedarf

 

 Einnahmen

     

 EUR

 

 Sachkosten

     

 EUR

X

 Personalkosten

197.000

 EUR

 

Die Gesamteinnahmen und Gesamtausgaben verteilen sich auf folgende Haushaltsstellen:

HH-Stelle/Position

Lfd. HH-Jahr

Folgejahr 1

Folgejahr 2

Folgejahr 3

Folgejahr 4

Einnahmen:

    

    

    

    

    

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

Ausgaben:

    

    

    

    

    

SNA

96.000

101.000

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

Eigenanteil:

96.000

101.000

     

     

     

 

 


 



4. Finanzierung

 

X

 Verwaltungshaushalt

 

 

 

 Einsparung(en) bei der/den Haushaltsstelle(n)

 

 

 

HH-Stelle/Position

Lfd. HH-Jahr

Folgejahr 1

Folgejahr 2

Folgejahr 3

Folgejahr 4

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

Gesamtbetrag

     

     

     

     

     

 



 

 

 

 

 Mehreinnahme(n) bei der/den Haushaltsstelle(n)

 

 

HH-Stelle/Position

Lfd. HH-Jahr

Folgejahr 1

Folgejahr 2

Folgejahr 3

Folgejahr 4

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

Gesamtbetrag

     

     

     

     

     

 



 

 

 

X

 Kein konkreter Finanzierungsvorschlag

 



 

 

 

Wird durch 20 ausgefüllt

 

 

X

 Die Finanzierung der Maßnahme wird den im Haushaltssicherungskonzept festgesetzten

 

 

X

 Haushaltsausgleich langfristig nicht gefährden

 

 

 

 Die Finanzierung der Maßnahme wird den Fehlbedarf im Verwaltungshaushalt in den nächsten

 

 

 

 Jahren um folgende Beträge erhöhen und damit das Zieljahr für den Haushaltsausgleich gefährden:

 

 

 

Lfd. HH-Jahr

Folgejahr 1

Folgejahr 2

Folgejahr 3

Folgejahr 4

 

 

 

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

 

 


 

 

 Vermögenshaushalt

 

 

 Einsparung(en) bei der/den Haushaltsstelle(n)

 

 

HH-Stelle/Position

Lfd. HH-Jahr

Folgejahr 1

Folgejahr 2

Folgejahr 3

Folgejahr 4

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

Gesamtbetrag

     

     

     

     

     



 

 

 

 Mehreinnahme(n) bei der/den Haushaltsstelle(n)

 

 

HH-Stelle/Position

Lfd. HH-Jahr

Folgejahr 1

Folgejahr 2

Folgejahr 3

Folgejahr 4

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

Gesamtbetrag

     

     

     

     

     



 

 

 

 Kreditaufnahme



 

 

Wird durch 20 ausgefüllt

 

 

 Die Maßnahme kann im Rahmen der mit der Bezirksregierung abgestimmten Kreditlinie

 

 

 zusätzlich finanziert werden

 

 

 Die Maßnahme kann nur finanziert werden, wenn andere im Haushaltsplan/Investitionsprogramm

 

 

 vorgesehene und vom Rat beschlossene Maßnahmen verschoben bzw. gestrichen werden.

 


 

 

 Folgekosten bei Durchführung der Maßnahme im Vermögenshaushalt

 

 

 

 Es entstehen keine Folgekosten

 

 

 

 Es entstehen Folgekosten ab dem Jahre

    

 

 

 

 

 Sachkosten

 

 einmalig

in Höhe von EUR

     

 

 

 

 

 

 

 

 Jährlich

in Höhe von EUR

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 bis zum Jahre

    

 

 

 

 

 

 Personalkosten

 

 einmalig

in Höhe von EUR

     

 

 

 

 

 

 

 

 Jährlich

in Höhe von EUR

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 bis zum Jahre

    

 

 

 

 

 Erwartete Zuschüsse bzw. Einnahmen zu den Folgekosten EUR

     

 

 

 

 

 Folgekosten sind nicht eingeplant

 

 

 

 Folgekosten sind bei der/den Haushaltsstelle(n) wie folgt eingeplant:

 

 

 

HH-Stelle/Position

Lfd. HH-Jahr

Folgejahr 1

Folgejahr 2

Folgejahr 3

Folgejahr 4

 

 

 

Einnahmen:

    

    

    

    

    

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

Ausgaben:

    

    

    

    

    

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

     

     

     

     

     

     

 

 

 

Eigenanteil:

    

    

    

    

    

 

 

 


 




5. Personelle Auswirkungen

X

 Es sind folgende personalkostensteigernde Maßnahmen erforderlich:

 

5.1 Zusätzliche Planstellen

 

Anzahl

BVL-Gruppe

unbefristet/befristet ab/bis

Besetzung intern/extern

Kosten EUR *

 

     

     

     

     

     

 

     

     

     

     

     



 

 

5.2 Stellenausweitungen

 

Stellenplan-Nr.

BVL-Gruppe

Kosten EUR *

 

     

     

     



 

 

5.3 Hebungen

 

Stellenplan-Nr.

BVL-Gruppe bisher

BVL-Gruppe neu

Kosten EUR *

 

     

     

     

     

 

     

     

     

     



 

 

5.4 Aufhebung kw-Vermerke

 

Stellenplan-Nr.

BVL-Gruppe

Kosten EUR *

 

     

     

     

 

     

     

     



 

 

5.5 Stundenausweitung in Teilzeitstellen

 

Stellenplan-Nr.

BVL-Gruppe

Kosten EUR *

 

     

     

     

 

     

     

     



 

 

5.6 Überstunden bei Ausgleich durch Freizeit mit entsprechendem Zeitzuschlag

 

Anzahl

BVL-Gruppe

Kosten EUR *

 

     

     

     

 

     

     

     



 

 

5.7 Überstunden bei Ausgleich durch vollständige Vergütung

 

Anzahl

BVL-Gruppe

Kosten EUR *

 

     

     

     

 

     

     

     



 

 

5.8 Überplanmäßige Einsätze

 

BVL-Gruppe

Zeitdauer

Umfang in Wochenstunden

Kosten EUR *

 

EG 13

01.06.07-31.05.08

2x38,5

106.000

 

EG 13

01.10.07-30.09.08

1x38,5

54.000

 

 

EG 13

01.10.07-31.05.08

1x38,5

37.000



 

 

Summe Kosten 5.1 bis 5.8

197.000

 


 

 

 Es sind folgende personalkostensenkende Maßnahmen möglich:

 

5.9 Stellenfortfälle

 

Stellenplan-Nr.

BVL-Gruppe

Kosten EUR *

 

     

     

     

 

     

     

     

 

     

     

     

 

     

     

     



 

 

5.10 Abwertungen

 

Stellenplan-Nr.

BVL-Gruppe bisher

BVL-Gruppe neu

Kosten EUR *

 

     

     

     

     

 

     

     

     

     

 

     

     

     

     

 

     

     

     

     



 

 

5.11 kw-Vermerke neu

 

Stellenplan-Nr.

BVL-Gruppe

Kosten EUR *

 

     

     

     

 

     

     

     

 

     

     

     

 

     

     

     



 

 

5.12 ku-Vermerke neu

 

Stellenplan-Nr.

BVL-Gruppe

Kosten EUR *

 

     

     

     

 

     

     

     

 

     

     

     

 

     

     

     



 

 

5.13 Stundenkürzung in Teilzeitstellen

 

Stellenplan-Nr.

BVL-Gruppe

Kosten EUR *

 

     

     

     

 

     

     

     

 

     

     

     

 

     

     

     



 

 

Summe Kosten 5.9 bis 5.13

     

 

* = Kostenermittlung auf der Basis der Durchschnitts-Personalkosten des jeweiligen Jahres (von 18/02) bzw. bei Überstunden auf der Grundlage der jeweiligen Überstundenvergütungen.

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Beschlüsse

Reduzieren

07.03.2007 - Personalausschuss - geändert beschlossen

Beschluss:

Der Personalausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt folgenden Beschluss zu fassen:

 

1. Der Rat nimmt den Sachstandbericht der Verwaltung zur Kenntnis.

 

2. Der Personalausschuss stimmt

 

  • der befristeten externen Einstellung von zwei zusätzlichen Vermessungsassessorinnen oder Vermessungsassessoren für die Zeit vom 01.06.2007 - 31.05.2008,

 

  • als Ersatz für die vorzeitig ausscheidenden Vermessungsassessoren der befristeten Einstellung

 

    • einer Vermessungsassessorin bzw. eines Vermessungsassessors für die Zeit vom 01.04.2007 – 30.09.2008

 

    • einer Vermessungsassessorin bzw. eines Vermessungsassessors für die Zeit vom 01.06.2007 – 31.05.2008 zu.

 

Die Umsetzung der Vorlage erfolgt bis zum 30.06.2007.

Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 Zur Kenntnis genommen

 

      

 

Dafür:

 16

Dagegen:

      

Enthaltungen:

      

 

Reduzieren

08.03.2007 - Haupt- und Finanzausschuss - geändert beschlossen

Beschluss:

 

1.  Der Rat nimmt den Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnis.

 

2.  Der Personalausschuss stimmt

 

·        der befristeten externen Einstellung von zwei zusätzlichen Vermessungs-assessorinnen oder Vermessungsassessoren für die Zeit vom 01.06.07 – 31.05.08,

 

·        als Ersatz für die vorzeitig ausscheidenden Vermessungsassessoren der befristeten Einstellung

 

- einer Vermessungsassessorin bzw. eines Vermessungsassessors für die

  Zeit vom 01.04.2007 - 30.09.2008

 

- einer Vermessungsassessorin bzw. eines Vermessungsassessors für die

  Zeit vom 01.06.2007 - 31.05.2008

 

zu.

 

Die Umsetzung der Vorlage erfolgt bis zum 30.06.2007.

 

Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 18

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0

 

Reduzieren

22.03.2007 - Rat der Stadt Hagen - geändert beschlossen

Beschluss:

 

1.  Der Rat nimmt den Sachstandsbericht der Verwaltung zur Kenntnis.

 

2.  Der Personalausschuss stimmt

 

·        der befristeten externen Einstellung von zwei zusätzlichen Vermessungs-assessorinnen oder Vermessungsassessoren für die Zeit vom 01.06.07 – 31.05.08,

 

·        als Ersatz für die vorzeitig ausscheidenden Vermessungsassessoren der befristeten Einstellung

 

- einer Vermessungsassessorin bzw. eines Vermessungsassessors für die

  Zeit vom 01.04.2007 - 30.09.2008

 

- einer Vermessungsassessorin bzw. eines Vermessungsassessors für die

  Zeit vom 01.06.2007 - 31.05.2008

 

zu.

 

Die Umsetzung der Vorlage erfolgt bis zum 30.06.2007.

 

 

Abstimmungsergebnis:

 

x

 Einstimmig beschlossen