Beschlussvorlage - 0109/2007

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

 

Der Bericht wird zur Kenntnis genommen.

Die Verwaltung wird beauftragt, für das kooperative Workshopverfahren zur Entwicklung der Fläche des ehemaligen Schlachthofes in Hagen Wehringhausen Eigenmittel in Höhe von voraussichtlich 8.000,- €, aus der HHST 61006000020x Stadtteilkonzeptplanung / Wohnumfeld, zur Verfügung zu stellen.

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Sachverhalt

 

In einem kooperativen Workshopverfahren, nach dem positiven Vorbild des Landeswettbewerbs Stadt macht Platz – NRW macht Plätze - Bodelschwinghplatz Wehringhausen - , ist in den nächsten Wochen die Qualifizierung des Konzeptes zur Entwicklung des Schlachthofs Wehringhausen mit Bürgerbeteiligung vorgesehen.

 

Für die Durchführung des Verfahrens entstehen Kosten in Höhe von voraussichtlich 8.000,- €, die über die Haushaltsstelle des Fachbereichs Stadtentwicklung und Stadtplanung getragen werden

 


 
 

Die Stadt Hagen, Fachbereich Stadtentwicklung und Stadtplanung, plant für den Bereich des ehemaligen städtischen Schlachthofs in Wehringhausen ein kooperatives Workshopverfahren, um ein städtebauliches Konzept für die Fläche des ehemaligen Schlachthofes zu erhalten. Dabei sollen bürgernahe und ökonomisch sinnvolle Nachnutzungen des unterhaltungs- und betriebskostenintensiven Geländes gefunden werden, wobei die bestehenden Nutzungen (Zerlegebetriebe, Lagernutzungen, Büros) mit neuen Ideen vernetzt werden. Als neue Nutzungen sind Freizeit, Sport und stadtteilnahe Funktionen vorstellbar

 

Im 19. Jahrhundert war der städtische Schlachthof das lebendige Herzstück des unteren Wehringhausens und der geschäftige Umschlagplatz der fleischverarbeitenden Betriebe aus Hagen und aus den angrenzenden Nachbarkommunen. Nach der Aufgabe des Schlachthofes verkommt der ehemalig betriebsame Platz als isolierte Brachfläche zwischen den Bahndämmen. Gerade noch als Parkplatz und für einige Kleinbetriebe ist die Fläche mit den dazugehörigen alten Gebäuden interessant.

 

Durch die geplante Umgehungsstrasse (Bahnhofshinterfahrung) ergeben sich für den Bereich des unteren Wehringhausens neue Entwicklungsmöglichkeiten.

Der vorhandene S-Bahnhaltepunkt sichert eine gute öffentliche Erreichbarkeit.

Das Workshopverfahren ist somit von Bedeutung, um dem Stadtteil Wehringhausen und dem geplanten neuen Stadtquartier an der Ennepe Raum für Entwicklung, Innovationen und Investitionen zu bieten.

 

Die gewählte Aufgabenstellung erscheint exemplarisch für viele Quartiere im Revier. Der Handlungsbedarf ist deutlich erkennbar. Die eklatanten Nutzungsdefizite für Alt und Jung werden in den Planungen berücksichtigt und ausgeglichen. Ein besonderer Belang ist, dass im Verfahren auch die Bewohnerschaft mit Migrationshintergrund in die Konzeptplanung mit einbezogen wird. Dieser Ansatz soll konsequent verfolgt und vertieft werden. Gleichzeitig muss eine gute städtebauliche Gestaltung und ökonomische Nutzung in dem Konzept zur Entwicklung der Flächen und Hallen gefunden werden.

 

Für die Durchführung des Qualifizierungsprozesses strebt die Stadt Hagen ein Werkstattverfahren mit drei konkurrierenden Planungsbüros unter Beteiligung der Bürger an. Die im Workshop entstandenen Entwürfe werden abschließend von einer Jury, besetzt aus Stadtplanern / Architekten, Politik und Verwaltung, beurteilt. Die Gesamtkosten des kooperativen Workshopverfahrens betragen voraussichtlich 8.000,- €.

 

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Beschlüsse

Erweitern

21.02.2007 - Stadtentwicklungsausschuss - ungeändert beschlossen

Erweitern

13.03.2007 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte - ungeändert beschlossen