Beschlussvorlage - 0005/2007

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

  1. Der Übergabe von Turn- und Sporthallen in die Verantwortung der Vereine für den Spiel- und Turnierbetrieb wird zugestimmt.

 

  1. Die kostenfreie Nutzung der Sportanlagen für Hagener Sportvereine wird weiterhin gewährleistet.

 

Die Realisierung zu 1. erfolgt zum 01.01.2008

 

 

 

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Sachverhalt

Im Bereich Sport sind unter den Maßnahmen 52 - M 02 – M 06 Einsparpotentiale von 165.000 Euro eingestellt.

 

Diese Maßnahmen sollen nicht weiter verfolgt werden.

 

Als Ersatz wird die Übergabe der Turn- und Sporthallen in die Verantwortung der Vereine für den Spiel- und Turnierbetrieb vorgeschlagen (Maßnahme 52 M 07).

 

Begleitet werden soll dieses durch die Einführung einer entsprechend dimensionierten Rufbereitschaft von je 1 Mitarbeiter für 4 – 5 Objekte.

 

Mit diesem Ersatzvorschlag kann das Einsparziel zu einem großen Teil erreicht werden.

 

Weiterhin soll die kostenfreie Nutzung der Sportanlagen durch die Vereine gewährleistet werden.

 


 
Im Bereich Sport sind im Konsolidierungsmanagement unter den Maßnahmen 52 - M 02 – M 06 bisher Einsparpotentiale von 165.000 Euro vorgesehen.

 

Dies betrifft im wesentlichen folgende Positionen:

 

1. HHSt. 5500 718 0010 4   Zuschüsse für die Unterhaltung

                                                vereinseigener Sportanlagen                      =          71.000 Euro

 

2. HHSt. 5500 718 0030 7   Zuschüsse für Breiten- und

                                                Leistungssport im Jugendbereich               =          76.000 Euro

 

3. HHSt. 5500 988 0000 8   Investitionskostenzuschüsse für

                                                Vereine mit eigenen Anlagen                      =          18.000 Euro

 

 

Die Streichung dieser Finanzmittel würde den Sport direkt treffen. Insbesondere der für die Zukunft enorm wichtige Jugendbereich und die Vereine mit vereinseigenen Anlagen und einem dafür hohen Finanzbedarf würden darunter enorm leiden.

 

In Würdigung der enormen ehrenamtlichen und sozialen Leistungen der Hagener Sportvereine sollen diese Maßnahmen  nicht weiterverfolgt werden.

 

Allerdings kann sich der Sport dem hohen Konsolidierungsdruck nicht gänzlich entziehen.

 

Deshalb soll als Ersatz die Übergabe der Turn- und Sporthallen in die Verantwortung der Vereine für den Spiel- und Turnierbetrieb, mit Ausnahme der Ischelandhalle, eingeführt werden.

 

Eine Erprobung in zwei Sportanlagen für die Dauer von 2 Monaten hat keine größeren Probleme erbracht.

 

Die Erprobungsphase hat allerdings auch gezeigt, dass die Einführung einer Rufbereitschaft für städt. Objektbetreuer angezeigt ist. Die Rufbereitschaft soll so organisiert werden, dass jeweils 1 Mitarbeiter für 4 – 5 Objekte zuständig und jederzeit erreichbar ist, um bei evtl. größeren Problemen behilflich sein zu können.

 

Die einzelnen Veranstalter werden Schlüssel für die Objekte und einen Vertrag hinsichtlich der Rechte und Pflichten erhalten. Zusätzlich wird der Schließdienst am Abend und die Endkontrolle durch städt. Personal erfolgen.  

 

Die Verwaltung geht davon aus, dass mit der großen Erfahrung und funktionierenden Ehrenamtlichkeit der Hagener Sportvereine und den unterstützenden Leistungen der Stadt diese Maßnahme funktionieren wird.

 

Selbstverständlich werden Infoveranstaltungen mit den Vereinen geführt und der Personalrat beteiligt.

 

Zudem stellt der Rat der Stadt und die Verwaltung die kostenfreie Nutzung der Hagener Sportanlagen für die Sportvereine weiterhin sicher.

 

 

Konsolidierungspotential

 

Für den Bereich der Turn- und Sporthallen sind auf der Basis des Jahres 2005 ca. 5.000 Std. als Überstunden für die Betreuung des Spielbetriebes ermittelt worden. Aufgrund der notwendigen Einführung einer Rufbereitschaft geht die Verwaltung derzeit davon aus, dass daher von diesen 5.000 Std. etwa 15% für die Rufbereitschaft aufgewendet werden müssen. Es verbleiben somit ca. 4.250 Std. als Konsolidierungspotential mit einem Gesamtbetrag von ca. 136.000 Euro.

 

Damit ist mit diesem Ersatzvorschlag das bisherige finanzielle Ziel von 165.000 Euro zu einem großen Teil zu erreichen.

 

Der Restbetrag von ca. 29.000 Euro ist nicht zu erwirtschaften und muss daher als wegbrechend angesehen werden.

 

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Auswirkungen

 

 Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen.

 

 Hinweis: Diese und alle weiteren Zeilen in diesem Fall bitte löschen!

 

1. Rechtscharakter

 

 Auftragsangelegenheit

 

 Pflichtaufgabe zur Erfüllung nach Weisung

 

 Pflichtaufgabe der Selbstverwaltung

X

 Freiwillige Selbstverwaltungsaufgabe

 

 Vertragliche Bindung

 

 Fiskalische Bindung

 

 Beschluss RAT, HFA, BV, Ausschuss, sonstige

 

 Dienstvereinbarung mit dem GPR

 

 Ohne Bindung

Erläuterungen:

     

 

2. Allgemeine Angaben

X

 Bereits laufende Maßnahme

 

X

 des Verwaltungshaushaltes

 

 

 des Vermögenshaushaltes

 

 

 eines Wirtschaftsplanes

 

 Neue Maßnahme

 

 

 des Verwaltungshaushaltes

 

 

 des Vermögenshaushaltes

 

 

 eines Wirtschaftsplanes

 

 Ausgaben

 

 

 Es entstehen weder einmalige Ausgaben noch Ausgaben in den Folgejahren

 

 

 Es entstehen Ausgaben

 

 

 

 einmalige Ausgabe(n) im Haushaltsjahr

     

 

 

 

 

 jährlich wiederkehrende Ausgaben

 

 

 

 periodisch wiederkehrende Ausgaben in den Jahren

     

 


 

3. Mittelbedarf

 

 Einnahmen

     

 EUR

 

 Sachkosten

     

 EUR

 

 Personalkosten

     

 EUR

 

Die Gesamteinnahmen und Gesamtausgaben verteilen sich auf folgende Haushaltsstellen:

HH-Stelle/Position

Lfd. HH-Jahr

Folgejahr 1

Folgejahr 2

Folgejahr 3

Folgejahr 4

Einnahmen:

    

    

    

    

    

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

Ausgaben:

    

    

    

    

    

Minderausgabe

136.000 €

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

Eigenanteil:

     

     

     

     

     

 

 

 

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Beschlüsse

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30.01.2007 - Sport- und Freizeitausschuss - ungeändert beschlossen

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31.01.2007 - Bezirksvertretung Hohenlimburg - ungeändert beschlossen

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31.01.2007 - Bezirksvertretung Hagen-Nord - ungeändert beschlossen

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06.02.2007 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte - geändert beschlossen

Beschluss:

1.   Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen folgenden Beschluss zu fassen:

 

a)       Der Übergabe von Turn- und Sporthallen in die Verantwortung der Vereine für den Spiel- und Turnierbetrieb wird zugestimmt.

 

b)       Die kostenfreie Nutzung der Sportanlagen für Hagener Sportvereine wird weiterhin gewährleistet.

 

Die Realisierung zu 1. erfolgt zum 01.01.2008

 

2.  Die Verwaltung wird beauftragt, der Bezirksvertretung Hagen-Mitte ein halbes     Jahr nach Realisierung einen Erfahrungsbericht vorzulegen.

Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 18

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0

 

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07.02.2007 - Bezirksvertretung Haspe - ungeändert beschlossen

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28.02.2007 - Bezirksvertretung Eilpe/Dahl - geändert beschlossen

Beschluss:

 

1.)        Die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen folgenden Beschluss zu fassen:

 

a)     Der Übergabe von Turn- und Sporthallen in die Verantwortung der Vereine für den Spiel- und Turnierbetrieb wird zugestimmt.

 

b)     Die kostenfreie Nutzung der Sportanlagen für Hagener Sportvereine wird weiterhin gewährleistet.

 

Die Realisierung zu 1. erfolgt zum 01.01.2008

 

2.)        Die Verwaltung wird beauftragt, der Bezirksvertretung Eilpe/Dahl ein Jahr nach Realisierung einen Erfahrungsbericht vorzulegen.

 

 

 

Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

 12

Dagegen:

 0

Enthaltungen:

 0

 

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08.03.2007 - Haupt- und Finanzausschuss - ungeändert beschlossen

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22.03.2007 - Rat der Stadt Hagen - ungeändert beschlossen