Beschlussvorlage - 0869/2006
Grunddaten
- Betreff:
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Fällung von Straßen- und Parkbäumen, sowie Bäumen auf Sportanlagen, Liegenschaften und Friedhöfen der Stadt Hagen im Jahr 2006/2007
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 67 Fachbereich Grünanlagen-Straßenbetrieb
- Beteiligt:
- 24 Forstamt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Bezirksvertretung Hohenlimburg
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Entscheidung
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08.11.2006
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Erledigt
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Bezirksvertretung Hagen-Nord
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Entscheidung
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15.11.2006
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Erledigt
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Bezirksvertretung Haspe
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Entscheidung
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22.11.2006
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Erledigt
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Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
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Entscheidung
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29.11.2006
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Erledigt
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Bezirksvertretung Hagen-Mitte
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Entscheidung
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05.12.2006
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Erledigt
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Umweltausschuss
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Entscheidung
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06.12.2006
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Sachverhalt
Im Winterhalbjahr 2006/2007 müssen aus Gründen der Verkehrssicherheit insgesamt 82 städtische, durch die Baumschutzsatzung geschützte Bäume, gefällt werden. Bis dato erfolgten 2006 210 Nach- bzw. Neupflanzungen von Bäumen im Stadtgebiet. Des weiteren sind, ebenfalls aus Verkehrssicherungsgründen, Rückschnittmaßnahmen an diversen, geschützten Bäumen sowie die Entfernung einiger, nicht unter die Baumschutzsatzung fallenden Bäume, notwendig.
Die ganzjährige Überprüfung der Bäume im Rahmen der
Verkehrssicherheit in den Park-, Grün- und Freiflächen sowie an öffentlichen
Strassen, in den Sportanlagen, auf den städtischen Liegenschaften und
städtischen Friedhöfen hat ergeben, dass insgesamt 82 Bäume, die aufgrund der
Stammumfänge durch die Baumschutzsatzung der Stadt Hagen geschützt sind,
gefällt werden müssen.
Die Bäume wurden sowohl im belaubten als auch im unbelaubten Zustand kontrolliert.
Gründe für die Baumfällungen sind in der Hauptsache die mangelnde Standsicherheit, Trockenheit, Krankheitsbefall, nicht sanierungsfähige Faulstellen sowie Beschädigungen an Bauwerken.
Die Verteilung der zu fällenden Bäume auf die
Stadtteile bezogen stellt sich folgendermaßen dar:
BV Mitte 26 Bäume
BV Nord 17 Bäume
BV Hohenlimburg 10 Bäume
BV Eilpe/Dahl 13 Bäume
BV Haspe 16 Bäume
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Gesamtsumme : 82 Bäume
Im Vorjahr betrug die Anzahl 73 Bäume.
Unterteilt nach den Baumstandorten ergibt sich
folgendes Bild :
Straßenbäume 16 Bäume
Grünflächen 30 Bäume
Schul- u.a. öffentliche Gebäude 5 Bäume
Sportanlagen u. Kinderspielplätze 6 Bäume
Begleitgrün u. Flächen mit waldartigem Charakter 1 Baum
Liegenschaften 13 Bäume
Friedhöfe 11 Bäume
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Gesamtsumme : 82 Bäume
Anteile der einzelnen Baumarten :
Bergahorn, Acer pseudoplatanus 1 Stück
Birke, Betula pendula 12 Stück
Eiche, Quercus robur 4 Stück
Esche, Fraxinus excelsior 1 Stück
Faulbaum, Rhamnus frangula 1 Stück
Feldahorn, Acer campestre 2 Stück
Kastanie, Aesculus hippocastanum 10 Stück
Linde, Tilia cordata, intermedia bzw. Hybr. 7 Stück
Platane, Platanus acerifolia 2 Stück
Robinie, Robinia pseudoacacia 5 Stück
Rotbuche, Fagus sylvatica 4 Stück
Rotdorn, Crataegus laevigata 2 Stück
Säulenpappel, Populus nigra `Italica` 1 Stück
Silberpappel, Populus alba `Nivea` 1 Stück
Spitzahorn, Acer platanoides 10 Stück
Traubenkirsche, Prunus pardus 1 Stück
Traueresche, Fraxinus excelsior “Pendula” 2 Stück
Trompetenbaum, Catalpa bignonioides 5 Stück
Ulme, Ulmus glabra 1 Stück
Walnuß, Juglans regia 1 Stück
Weide, Salix caprea 4 Stück
Wildkirsche, Prunus avium 3 Stück
Zuckerahorn, Acer saccarinum 2 Stück
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Gesamtsumme : 82 Stück
Die Verwaltung hat in jedem Fall die Möglichkeit einer Ersatzpflanzung überprüft. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen allerdings, dass nur bei geeigneten Standorten eine Neupflanzung den gewünschten Erfolg bringt. Bei den positiv zu beurteilenden Standorten ist eine Neupflanzung möglich, sofern die entstehenden Kosten aus der Haushaltsstelle Ersatzpflanzungen nach Baumschutzsatzung gedeckt werden können. Die Ausführung der praktischen Arbeiten kann durch die Ausbildungsgruppe Garten- und Landschaftsbau des Fachbereiches Grünanlagen und Straßenbetrieb erfolgen.
Detaillierte Angaben zu den vorgesehenen Maßnahmen sind der Anlage I zu entnehmen.
In der Fällliste sind zudem umfangreiche Rückschnittmaßnahmen an geschützten Bäumen, notwendig durch Bruch- oder Umsturzgefahr, aufgeführt. Weiterhin sind zu fällende Bäume, die nicht durch die Baumschutzsatzung geschützt sind, allerdings an exponierten Standorten stehen, aufgelistet. Diese Maßnahmen sind grau unterlegt.
Im Jahr 2006 wurden insgesamt 210 Bäume neu angepflanzt.
Arten und Standorte der Neupflanzungen sind der Anlage II zu entnehmen.

22.11.2006 - Bezirksvertretung Haspe - geändert beschlossen
Beschluss:
Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
Die Bezirksvertretung Haspe fordert die
Verwaltung auf, bei den laufenden Nummern 1,2 und 3 der Liste für Haspe Ersatzpflanzungen
in Form von Kastanien an der Büddinghardt vorzunehmen.
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Abstimmungsergebnis: |
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x |
Einstimmig beschlossen |
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Dafür: |
13 |
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Dagegen: |
0 |
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Enthaltungen: |
1 |
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Es folgt eine
Sitzungsunterbrechung in der Zeit von 18.00 Uhr bis 18.05 Uhr.