Beschlussvorlage BBM - 0717/2006

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Die Bezirksvertretung Haspe fordert den Rat der Stadt Hagen auf, die Verwaltung zu veranlassen, das “Handbuch Bürgerkommunikation” von der           Stadtverwaltung Arnsberg anzufordern. Darüber hinaus möge der Rat der Stadt Hagen die Verwaltung veranlassen, eine entsprechende Entrümpelung der Verwaltungssprache bis zum Ende des Jahres 2007 bei Formularen und Anschreiben vorzunehmen.

 

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Sachverhalt

Verwaltungen haben im Laufe der Jahrzehnte eine eigene Sprache entwickelt, die außerhalb der Amtsräume kaum ein Mensch versteht. Das Ergebnis reicht von Missverständnissen bis hin zum Unverständnis von Bescheiden. Das wie­derum hat nicht nur Nachteile für die Bürger, sondern oft auch unnötige Rück­fragen oder im schlimmsten Fall Ordnungswidrigkeiten zur Folge. Unglückliche und für Nichtjuristen schwer verständliche Texte finden sich des Öfteren auch in den von der Verwaltung erstellten Drucksachen. Sie machen deutlich, dass auch in Hagen eine sprachliche “Entrümpelung” ein Schritt in Richtung Bürger­freundlichkeit darstellen würde.

 

Die Stadt Arnsberg hat dieses Problem zwischenzeitlich erfolgreich aufgegriffen (siehe anliegenden Presseartikel der Westfalenpost vom 16. August 2006). Aus diesen Erfahrungen könnte auch die Stadt Hagen lernen. Deshalb wünschen sich die Antragsteller, dass die Stadtverwaltung Kontakt mit den Kollegen in Arns­berg aufnimmt, um auf diesen Weg das “Handbuch Bürgerkommunikation” zu erhalten.

Als Konsequenz daraus sollen die Verbesserungsvorschläge des Handbuchs aufgegriffen und im praktischen Verwaltungsleben umgesetzt werden.

 

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Auswirkungen

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 Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen.

 

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Beschlüsse

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06.09.2006 - Bezirksvertretung Haspe - geändert beschlossen

Beschluss:

Aufgrund der Stellungnahme der Verwaltung erfolgt keine Beschlussfassung zu diesem Tagesordnungspunkt.