Beschlussvorlage - 0577/2006
Grunddaten
- Betreff:
-
- Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzeptes Hagen-Altenhagen- Kenntnisnahme des Standes der Beantragung des Stadtteils Wehringhausen in das Landesprogramm "Soziale Stadt"
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Beate Westermann
- Beteiligt:
- FB20 - Finanzen und Controlling; FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Hagen-Mitte
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Vorberatung
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22.08.2006
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●
Erledigt
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Stadtentwicklungsausschuss
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Vorberatung
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29.08.2006
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●
Erledigt
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Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie
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Vorberatung
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30.08.2006
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●
Erledigt
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Jugendhilfeausschuss
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Vorberatung
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05.09.2006
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●
Geplant
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Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
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Vorberatung
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06.09.2006
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●
Erledigt
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Haupt- und Finanzausschuss
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Vorberatung
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14.09.2006
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●
Erledigt
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Rat der Stadt Hagen
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Entscheidung
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28.09.2006
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Beschlussvorschlag
- Der Rat der Stadt beschließt die Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzeptes für den Stadtteil Altenhagen für die Jahre 2006 - 2008 im Rahmen des Landesförderprogrammes “Soziale Stadt”
- Der
Rat der Stadt Hagen beauftragt die Verwaltung, den Stadtteil Wehringhausen
für das Landesprogramm “Soziale Stadt” anzumelden und den
Prozess der Erarbeitung eines “Integrierten
Handlungskonzeptes” unter Beteiligung der QuartiersbewohnerInnen und
der Multiplikatoren vor Ort zu initiieren.
Hierzu soll in Abstimmung mit dem Ministerium für Bauen und Verkehr bereits in den Jahren 2007 bis 2008 ein schrittweiser Übergang vom Stadtteil Altenhagen zum Stadtteil Wehringhausen erfolgen. - Die
Verwaltung wird beauftragt, die veränderten Maßnahmen für den Stadtteil
Altenhagen dem Land zu melden und die entsprechenden Förderanträge zu
stellen.
- Über
die Umsetzung der Beschlüsse wird zum 30.04.2007 ein Zwischenbericht
erstellt.
Sachverhalt
Das Integrierte Handlungskonzept für den Stadtteil Altenhagen wird für
den Zeitraum 2006 – 2008 fortgeschrieben. Die noch erforderlichen
Maßnahmen sowie die hieraus resultierenden finanziellen Auswirkungen werden
dargestellt.
Innerhalb des verbleibenden Zeitraums soll zur nachhaltigen Sicherung der
eingeleiteten Stadtentwicklungsmaßnahmen geeignete Strukturen herausgebildet
werden, um das bürgerschaftliche Engagement zu stärken und zu verstetigen.
Ein schrittweiser Übergang vom Stadtteil Altenhagen zum Stadtteil
Wehringhausen soll nach Abstimmung mit dem Ministerium in den Jahren 2007 /
2008 erfolgen.
Zur Erarbeitung einer fundierten Stadtteilanalyse und der Entwicklung
eines Integrierten Handlungskonzeptes werden für externe Unterstützungen Mittel
eingeplant.
Seit 1998 ist der Stadtteil Altenhagen Fördergebiet des
Landesprogrammes “Soziale Stadt”. Zuvor fand ein schrittweiser
Übergang der Aktivitäten vom Stadtteil Vorhalle zum Stadtteil Altenhagen statt.
Der Rat der Stadt Hagen hat am 19.08.1999 das Integrierte
Handlungskonzept für den Stadtteil Altenhagen sowie am 8.10.2002 die
Fortschreibung für die Jahre 2002 bis 2005 beschlossen. Der Bericht über die
bisherigen Aktivitäten und Maßnahmen im Stadtteil Altenhagen ist als Anlage 1 beigefügt.
In seiner Sitzung am
25.05.2005 fasste der Rat folgenden Beschluss:
1. Die Verwaltung wird beauftragt, das Integrierte Handlungskonzept für den
Stadtteil Altenhagen fortzuschreiben und für den Stadtteilprozess einen
Verlängerungsantrag zur befristeten Fortführung des Bürgerbüros zu stellen. Bei
der Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzeptes sollen die für den
Stadtteil noch notwendigen Maßnahmen abschließend berücksichtigt werden.
2. Gleichzeitig wird die Verwaltung beauftragt, eine umfassende Stadtteilanalyse für den Stadtteil Wehringhausen als Grundlage für die Aufnahme in das Förderprogramm “Soziale Stadt” zu erarbeiten und der Bezirksvertretung Hagen-Mitte und dem Rat der Stadt zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen.
3. Mit dem Ministerium
für Stadtentwicklung sollen frühzeitig Gespräche geführt werden mit dem Ziel,
den Schwerpunkt “Soziale Stadt” und das Bürgerbüro schrittweise von
Altenhagen nach Wehringhausen zu verlagern.
Angesichts einer
durchschnittlichen Förderdauer von 10 Jahren durch das Programm “Soziale
Stadt” sieht diese Fortschreibung den Abschluss noch laufender Maßnahmen
sowie die Durchführung noch notwendiger neuer Maßnahmen vor. Der Stadtteil
Altenhagen befindet sich damit in der Phase der Ausfinanzierung. Es ist deshalb
unbedingt erforderlich, die eingeleitete positive Entwicklung nachhaltig zu
sichern. Innerhalb des verbleibenden
Zeitraums sollen deshalb geeignete Strukturen herausgebildet werden, um das
bürgerschaftliche Engagement zu stärken und zu verstetigen.
Ein schrittweiser Übergang vom Stadtteil Altenhagen zum Stadtteil
Wehringhausen soll nach Abstimmung mit dem Ministerium in den Jahren 2007 /
2008 erfolgen.
Zur Erarbeitung einer fundierten Stadtteilanalyse und der Entwicklung eines Integrierten Handlungskonzeptes werden für externe Unterstützungen Mittel eingeplant. Ein Maßnahmeplan inklusive Kosten-, Zeit- und Finanzierungsrahmen für die Jahre 2000 bis 2009 ist als Anlage 2 beigefügt.
Drei Schwerpunkte kennzeichnen die letztmalige Fortschreibung für den Stadtteil Altenhagen:
1. Realisierung noch erforderlicher, der Stadtteilentwicklung förderlicher Maßnahmen
2. Verstetigung der Stadtteilentwicklung und der begonnenen sozialflankierenden Maßnahmen
3.
Erste Schritte des Übergangsszenario von
Altenhagen nach Wehringhausen
1. Realisierung
noch erforderlicher, der Stadtteilentwicklung förderlicher Maßnahmen
1.1. Fortführung des Stadtteilmanagements -
BÜrgerBÜro Altenhagen
vorgesehen für die Jahre 2006-2008
Kosten - 723.000 Euro; Fördersatz
90%
Zurzeit ist das BÜrgerBÜro Altenhagen für die Jahre 2000 – 2005 mit
2,5 Stellen durch das Landesprogramm gefördert.
Im Hinblick auf die Durchführung der noch erforderlichen Maßnahmen, die
Initiierung und Begleitung des Prozesses des “Einstiegs in den
Ausstieg” und die Verstetigung der Stadtteilentwicklung ist die
Fortführung des BÜrgerBÜros in Altenhagen zwingend notwendig. Die Beantragung
einer Verlängerung beim Land wurde am 25.05.2005 vom Rat beschlossen und
entsprechend für das Landesprogramm angemeldet..
Für die vom Rat am 25.05.2005 beschlossene schrittweise Überleitung des
Stadtteilmanagement nach Wehringhausen und den Aufbau von
Beteiligungsstrukturen, aber auch für die Bereiche lokale Ökonomie und
Integration im Stadtteil Altenhagen wurde die befristete Aufstockung um eine
Stelle beantragt, sodass der Förderantrag für 3,5 Personalstellen gestellt
wurde.
1.2. Seniorenmanager
vorgesehen für die Jahre 2006
– 2008
Kosten 182.338 Euro; Fördersatz
90%
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist das Projekt
Seniorenmanager entwickelt worden. Während der Anteil der Senioren (60+) im
Stadtteil “Soziale Stadt” mit 21% niedriger liegt als im gesamten
Stadtgebiet (27.4% Stand 31.12.04), ist hier ein besonderes Charakteristikum
der höhere Anteil der Migranten unter den Senioren, 11,8% gegenüber 9% im Stadtgebiet.
Ziel des Projektes ist die “Verbesserung der Lebenssituation älterer
Menschen und deren Angehörigen in
Altenhagen durch eine zugehende Information und Beratung der Senioren
und einer Vernetzung und Kooperation der
Hilfeanbieter im Stadtteil”. Die Kosten teilen sich auf in Personalkosten
und Sachkosten. Das Projekt soll bei den Seniorenberatungsstellen angesiedelt
werden. Eine Förderung dieser Maßnahme wird aus dem Sonderprogramm des Bundes
für Programmgebiete der Sozialen Stadt angestrebt.
1.3. Pauschalmittel – ein Stadtteilbudget für den Stadtteil
vorgesehen für die Jahre 2006 und
2007
Kosten 50.000 Euro;
Fördersatz 90%
Die Pauschalmittel stellen ein Stadtteilbudget für kurzfristig zu
realisierende Projekte im und aus dem Stadtteil dar. Eine Bewertung der
Projekte sowie die Vorschläge zu Förderung erfolgen durch das Stadtteilforum.
Die abschließende Beschlussfassung erfolgt durch die Bezirksvertretung Mitte.
1.4. Lokale Ökonomie
vorgesehen für die Jahre 2006-2008
Kosten: Bei der Förderung des
Bürgerbüros berücksichtigt,
ggf. Finanzierungen durch andere
Förderprogramme
Dieses im Integrierten Handlungskonzept formulierte Aufgabenfeld soll in
den letzten Jahren noch einmal verstärkt
bearbeitet werden. Die Schwerpunkte werden hierbei im Bereich der
Migrantenökonomie aber auch im Bereich des Ladenleerstandsmanagements liegen.
Ein Konzept wird mit den zuständigen Fachbereichen und den Multiplikatoren vor
Ort entwickelt.
1.5. Fehrbelliner Straße
Kosten 150.000 Eigenmittel, private
Drittmittel sowie Fördermittel des
Programms Soziale Stadt
2. Verstetigung
der Stadtteilentwicklung und der begonnenen sozialflankierenden Maßnahmen
Es wird die Zielsetzung verfolgt, dass ohne die derzeitige Sonderförderung
durch das Landesprogramm “Soziale Stadt” die Stadtteilentwicklung
bewohnergetragen fortgesetzt wird. Neben der Fortführung vorhandener
Beteiligungsstrukturen sollen positive Entwicklungen künftig durch den
zielgerichteten Einsatz kommunaler Regelprogramme gesichert werden. Die
sozialflankierenden Ansätze sollen daher in geeigneter Form z.B. im Rahmen der
Jugendhilfeplanung gesichert werden. Hierzu sind die vorhandenen Ressourcen und
Regelprogramme zu nutzen.
2.1. Integrierte Sprachförderung für Kinder und Mütter mit
Migrationshintergrund im Stadtteil Altenhagen
vorgesehen für die Jahre 2006
– 2007
Kosten 104.000 Euro; Fördersatz 90
%
Aufgrund der Erfolge des in den Jahren 2004 und 2005 durchgeführten
Projektes wurde von den beteiligten Tageseinrichtungen für Kinder eine
Verlängerung gewünscht. Das Stadtteilforum Altenhagen unterstützte diese
Forderung und bat die Verwaltung eine Finanzierung für die Fortführung
zu finden.
Für den Zeitraum ab 2007 sind die Maßnahmen durch die Regelangebote im Bereich
der Kindertageseinrichtungen sowie der durch die RAA initiierten Projekte
weiterhin zu sichern.
2.2. Angebote Jugendzentrum
vorgesehen für die Jahre 2005 -
2009
Kosten 617.000 Euro; Fördersatz
90%
Die weitere Förderung ist derzeit für die Jahre 2005 bis 2007 bewilligt.
Für die Jahre 2008/2009 wird ein weiterer Förderantrag gestellt. Danach wird
die Finanzierung in die kommunale Regelförderung übergehen.
3. Erste Schritte des Übergangsszenarios vom
Programmgebiet “Soziale Stadt – Altenhagen” zum
Programmgebiet “ Soziale Stadt – Wehringhausen”
Der gelungene Übergang von Vorhalle nach Altenhagen soll auf den Übergang
von Altenhagen nach Wehringhausen übertragen werden. Die Anlage 3 gibt einen Überblick über die
Zeitleiste der Förderung “Soziale Stadt in Hagen”.
3.1 Entwicklung eines Integrierten Handlungskonzeptes unter Beteiligung von
Bürgern und Multiplikatoren
vorgesehen für die Jahre 2007 - 2008
Kosten 30.000 Euro; Refinanzierungsmöglichkeit bei Aufnahme in das
Landesprogramm: 50%
Für die Aufnahme des Stadtteils Wehringhausen in das Förderprogramm Soziale
Stadt ist eine umfassende Analyse des Stadtteils und ein mit den Bürgern
entwickeltes Integriertes Handlungskonzept erforderlich. Die Arbeitsschritte
und die Systematik für die Antragstellung sind bei den Förderprogrammen
“Soziale Stadt” und “Stadtumbau West” identisch. Auf
Grund der mit dem Ministerium geführten Gespräche sind die Förderaussichten bei
dem Programm “Soziale Stadt” grundsätzlich positiv.
In der Protokollnotiz des Ministeriums für Bauen und Verkehr vom 04.05.2006
wird hierzu ausgeführt:
“Da die Indikatoren zur Einkommensarmut, zum Migrantenanteil sowie den
Zu- und Fortzügen auf sich verschärfende Segregationsprozesse in Wehringhausen
hinweisen, liegt ein Ansatz mit dem Programm “Soziale Stadt” nahe.
Analog zu der Übertragung bewährter Strategien und stufenweisen Übergang der
Fördermittel der “Sozialen Stadt” von Vorhalle auf Altenhagen vor
einigen Jahren wird ein vergleichbares systematisches Vorgehen für einen
Übergang von Altenhagen nach Wehringhausen empfohlen.”
Erforderlich ist nunmehr der Aufbau von Beteiligungsstrukturen im Stadtteil
Wehringhausen und die Durchführung von moderierten Prozessen zur Entwicklung
eines Integrierten Handlungskonzeptes für den Stadtteil Wehringhausen als
Grundlage für die Förderung über das Landesprogramm “Soziale
Stadt”.
Wesentliche Vorarbeiten werden derzeit bereits durch eine ämterübergreifende
Arbeitsgruppe durchgeführt. Für die Erarbeitung eines aussichtsreichen
Gesamtkonzeptes ist auch bei anderen Kommunen die Beteiligung eines externen
Planungsbüros zur Unterstützung der Verwaltung üblich und empfehlenswert.
Die Kosten sind zunächst Eigenmittel der Stadt Hagen und können bei der
Aufnahme in das Landesprogramm zu 50 % refinanziert werden.
4. Finanzielle
Auswirkungen
Für die in dieser Vorlage dargestellten Maßnahmen ( bis auf die Maßnahme
3.1) ist ein Zuschuss von 90 % Landesförderung zu erwarten.
4.1. Kosten
Die Gesamtkosten der noch durchzuführenden Maßnahmen beträgt 1.749.699,53 Euro
4.2. Zuschussfinanzierung
Die zu beantragende Landesförderung für vorgeschlagenen Maßnahmen beträgt
1.547.729,58 Euro
4.3. Die kommunalen Eigenmittel betragen 201.969,95 Euro.
Die Kosten für die Erarbeitung des Integrierten Handlungskonzeptes in Höhe
von 30.000 Euro können bei Aufnahme des Stadtteils Wehringhausen in das
Landesprogramm mit 50%igem Landeszuschuss abgerechnet werden. Alternativ ist zu
prüfen, ob die bereits beantragten aber bisher nicht bewilligten Fördermittel
für die Erstellung eines Stadtteilentwicklungskonzepts durch das Förderprogramm
“Stadtumbau West” in Anspruch genommen werden können.
4.4. Aufteilung nach Haushaltsjahren
Die in dieser Vorlage zum Beschluss vorgelegten Maßnahmen inklusive der
Beteiligungskosten für die Erarbeitung des Integrierten Handlungskonzeptes für
den Stadtteil Wehringhausen haben im Verwaltungshaushalt in den Haushaltsjahren
2005 bis 2009 die im folgenden dargestellten Auswirkungen:
|
HHJ 2005 |
HHJ 2006 |
HHJ 2007 |
HHJ 2008 |
HHJ 2009 |
HHJ 2005-2009 |
|
|
Integrierte
Sprachförderung für Kinder und Mütter mit Migrationshintergrund |
0,00 € |
52.000,00 € |
52.000,00 € |
|
|
104.000,00 € |
|
Seniorenmanager |
0,00 € |
62.196,00 € |
59.452,00 € |
60.690,00 € |
|
182.338,00 € |
|
Pauschalmittel für
kleine Projekte/ Stadtteilbudget |
0,00 € |
* 63.361,53 € |
30.000,00 € |
|
|
93.361,53 € |
|
Stadtteilmanagement
Altenhagen |
0,00 € |
236.000,00 € |
241.000,00 € |
246.000,00 € |
|
723.000,00 € |
|
Sozialflankierende
Maßnahme Angebote Jugendzentrum |
85.000,00 € |
133.000,00 € |
133.000,00 € |
133.000,00 € |
133.000,00 € |
617.000,00 € |
|
Erarbeitung IHK
Wehringhausen |
0,00 € |
|
15.000,00 € |
15.000,00 € |
|
|
|
Gesamtkosten
Projekte Altenhagen |
85.000,00 € |
546.557,53 € |
515.452,00 € |
439.690,00 € |
133.000,00 € |
1.719.699,53 € |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Landesförderung |
76.500,00 € |
491.901,78 € |
463.906,80 € |
395.721,00 € |
119.700,00 € |
1.547.729,58 € |
|
Eigenmittel VW HH
Projekte Altenhagen |
8.500,00 € |
54.655,75 € |
51.545,20 € |
43.969,00 € |
13.300,00 € |
171.969,95 € |
|
Planungskosten
Wehringhausen |
0,00 € |
0,00 € |
15.000,00 € |
15.000,00 € |
|
30.000,00 € |
|
Eigenmittel VW HH Wehringhausen und
Altenhagen |
8.500,00 € |
54.655,75 € |
66.545,20 € |
58.969,00 € |
13.300,00 € |
201.969,95 € |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Gesamtkosten
Altenhagen und Wehringhausen |
85.000,00 € |
546.557,53 € |
530.452,00 € |
454.690,00 € |
133.000,00 € |
1.749.699,53 € |
·
Der Betrag setzt sich aus Haushaltsresten und Neubeantragungen zusammen.
Im Vermögenshaushalt sind für die Jahre 2008 / 2009 150.000 €
Eigenmittel für die Maßnahme Fehrbellinerstraße erforderlich. Ein Mittelansatz
ist im Investitionsprogramm veranschlagt.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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2
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3
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05.09.2006 - Jugendhilfeausschuss - geändert beschlossen
Beschluss:
- Der Rat der Stadt beschließt die Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzeptes für den Stadtteil Altenhagen für die Jahre 2006 - 2008 im Rahmen des Landesförderprogrammes “Soziale Stadt”
- Der
Rat der Stadt Hagen beauftragt die Verwaltung, den Stadtteil Wehringhausen
für das Landesprogramm “Soziale Stadt” anzumelden und den
Prozess der Erarbeitung eines “Integrierten
Handlungskonzeptes” unter Beteiligung der QuartiersbewohnerInnen und
der Multiplikatoren vor Ort zu initiieren.
Hierzu soll in Abstimmung mit dem Ministerium für Bauen und Verkehr bereits in den Jahren 2007 bis 2008 ein schrittweiser Übergang vom Stadtteil Altenhagen zum Stadtteil Wehringhausen erfolgen. Hierbei sind auch bedarfsgerechte Angebote für Kinder und Jugendliche im Stadtteil Wehringhausen zu berücksichtigen. - Die
Verwaltung wird beauftragt, die veränderten Maßnahmen für den Stadtteil
Altenhagen dem Land zu melden und die entsprechenden Förderanträge zu
stellen.
- Über
die Umsetzung der Beschlüsse wird zum 30.04.2007 ein Zwischenbericht
erstellt.
14.09.2006 - Haupt- und Finanzausschuss - geändert beschlossen
Beschluss:
- Der Rat der Stadt beschließt die Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzeptes für den Stadtteil Altenhagen für die Jahre 2006 - 2008 im Rahmen des Landesförderprogrammes “Soziale Stadt”
- Der Rat der Stadt Hagen beauftragt die Verwaltung,
den Stadtteil Wehringhausen für das Landesprogramm “Soziale
Stadt” anzumelden und den Prozess der Erarbeitung eines
“Integrierten Handlungskonzeptes” unter Beteiligung der
QuartiersbewohnerInnen und der Multiplikatoren vor Ort zu initiieren.
Hierzu soll in Abstimmung mit dem Ministerium für Bauen und Verkehr bereits in den Jahren 2007 bis 2008 ein schrittweiser Übergang vom Stadtteil Altenhagen zum Stadtteil Wehringhausen erfolgen. - Die Verwaltung wird beauftragt, die veränderten
Maßnahmen für den Stadtteil Altenhagen dem Land zu melden und die
entsprechenden Förderanträge zu stellen. Hierbei sind auch
bedarfsgerechte Angebote für Kinder und Jugendliche im Stadtteil
Wehringhausen zu berücksichtigen.
- Über die Umsetzung der Beschlüsse wird zum
30.04.2007 ein Zwischenbericht erstellt.
28.09.2006 - Rat der Stadt Hagen - geändert beschlossen
Beschluss:
- Der Rat der Stadt beschließt die Fortschreibung des Integrierten Handlungs-konzeptes für den Stadtteil Altenhagen für die Jahre 2006 - 2008 im Rahmen des Landesförderprogrammes “Soziale Stadt”
- Der Rat der Stadt Hagen beauftragt die Verwaltung, den Stadtteil Wehringhausen für das Landesprogramm “Soziale Stadt” anzumelden und den Prozess der Erarbeitung eines “Integrierten Handlungskonzeptes” unter Beteiligung der QuartiersbewohnerInnen und der Multiplikatoren vor Ort zu initiieren. Hierzu soll in Abstimmung mit dem Ministerium für Bauen und Verkehr bereits in den Jahren 2007 bis 2008 ein schrittweiser Übergang vom Stadtteil Altenhagen zum Stadtteil Wehringhausen erfolgen.
- Die Verwaltung wird beauftragt, die veränderten Maßnahmen für den Stadtteil Altenhagen dem Land zu melden und die entsprechenden Förderanträge zu stellen. Hierbei sind auch bedarfsgerechte Angebote für Kinder und Jugendliche im Stadtteil Wehringhausen zu berücksichtigen.
- Über die Umsetzung der Beschlüsse wird zum
30.04.2007 ein Zwischenbericht erstellt.
|
Abstimmungsergebnis: |
|
x |
Einstimmig beschlossen |