Berichtsvorlage - 0799/2024

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Rat der Stadt Hagen nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis

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Sachverhalt

 

Begründung

 

Im Laufe der Zeit sind die Pflasterflächen aufgrund der hohen Verkehrsbelastung abgesackt, wodurch bis zu 10 cm hohe, scharfe Kanten zwischen Pflasterflächen und Betonfahrbahn entstanden sind (z.B. an den Haltestellen Sparkassenkarree und Innenstadt). Zudem haben sich Spurrillen gebildet, sodass die Fahrbahn teilweise einer Wellenbahn ähnelt (Bustrasse Elberfelder Straße). Dies stellt eine Gefahr für Fußgänger und Radfahrer dar. Außerdem beklagt die Hagener Straßenbahn vermehrte Reifenschäden aufgrund der scharfen Kanten.

 

Zur Verkehrssicherung beseitigt der WBH die Höhenunterschiede regelmäßig mit bituminösen Anrampungen, die jedoch aufgrund der hohen Belastung nur eine begrenzte Haltbarkeit aufweisen.

 

Mehrere Begehungen und Begutachtungen der betroffenen Bereiche durch die Bauverwaltung, den WBH und Verkehrsplaner haben ergeben, dass eine Erneuerung der Pflasterfahrbahnen den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht wird. Der WBH weist ausdrücklich darauf hin, dass eine Pflasterbauweise nicht mehr den Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaues von Verkehrsflächen (RStO 12) entspricht. Eine Fahrspur in Pflasterbauweise ist laut RStO 12 nur bis zur Belastungsklasse 3.2 (65-130 Busse/Tag) geeignet. Laut der Hagener Straßenbahn verkehren jedoch täglich insgesamt 2.523 Busse in den betroffenen Bereichen (948 Fahrten auf der Elberfelder Straße, 769 Fahrten auf der Körnerstraße und 806 Fahrten auf der Holzmüllerstraße).

 

Eine Sanierung der Fahrspuren in Pflasterbauweise ist daher nicht mehr zu priorisieren. Stattdessen werden die vorhandenen Pflasterfahrspuren sowie die angrenzenden Oberflächenentwässerungseinrichtungen aufgenommen und durch Betonfahrspuren gemäß RStO 2012 ersetzt. Die Oberflächenentwässerungseinrichtungen werden erneuert. Die Gestaltung der zukünftigen Fahrbahnen könnte entweder texturiert, analog zum ZOB, oder mittels Strukturmatrizen (z.B. einem Pflaster) erfolgen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit die Betonfahrbahn einzufärben.

 

Die Sanierung der zentralen Bushaltestelle Sparkassenkarree im Bereich der Körnerstraße bis zum Kreisverkehr Badstraße ist für das Jahr 2025 vorgesehen, die Mittel sind bereits eingeplant. Für die Sanierung der Busspuren im Bereich der Elberfelder Straße/Karl-Marx-Straße von der Konkordiastraße bis zur Bahnhofstraße im Jahr 2026 und im Bereich der Holzmüllerstraße bis zur Einmündung Rathausstraße im Jahr 2027 müssen die Mittel im Haushalt 2026/2027 investiv eingeplant werden.

 

 

 

 

 

 

Inklusion von Menschen mit Behinderung

 

Belange von Menschen mit Behinderung

(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)

 

x

sind nicht betroffen

 

sind betroffen (hierzu ist eine kurze Erläuterung abzugeben)

 

Kurzerläuterung:

 

 

 

 

 

Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung

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positive Auswirkungen (+)

x

keine Auswirkungen (o)

 

negative Auswirkungen (-)

 

 

 

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)

x

Es entstehen weder finanzielle noch personelle Auswirkungen.

 

Es entstehen folgende Auswirkungen:

 

 

 

 

  1.                Rechtscharakter

 

Auftragsangelegenheit

 

Pflichtaufgabe zur Erfüllung nach Weisung

x

Pflichtaufgabe der Selbstverwaltung

 

Freiwillige Selbstverwaltungsaufgabe

 

Vertragliche Bindung

 

Beschluss RAT, HFA, BV, Ausschuss, sonstiges

 

Ohne Bindung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

gez.

gez.

OB Erik O. Schulz

Martina Soddemann

Beigeordnete

 

 

 

 

 

 

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Beschlüsse

Erweitern

03.09.2024 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte - zur Kenntnis genommen

Erweitern

11.09.2024 - Umweltausschuss - zur Kenntnis genommen

Erweitern

19.09.2024 - Rat der Stadt Hagen - zur Kenntnis genommen