Beschlussvorlage - 0771/2024

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

 

1. Die Verwaltung wird mit der umfassenden Prüfung des ehemaligen Schulstandorts der Förderschule August-Hermann Francke in der Selbecker Straße 185 als zukünftigen Standort der Förderschule Wilhelm Busch beauftragt.

 

2. Das Ergebnis ist anschließend den politischen Gremien zur abschließenden Entscheidung vorzulegen.

 

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Sachverhalt

Kurzfassung

entfällt.

 

Begründung

 

Bekanntermaßen ist die Förderschule Wilhelm Busch in der Obernahmer untergebracht. In der Vergangenheit gab es wiederholt Erörterungen mit der Bezirksregierung bezüglich der Eignung der vom Werkhof e. V. angemieteten Liegenschaft. Im Ergebnis hat sich die Stadt mit der Bezirksregierung darauf verständigt, perspektivisch einen anderen Standort für die Förderschule bereitzustellen.  Da die 20 hrige Mietzeit mit dem Werkhof e. V. 2027 abläuft, soll dieses Zeitfenster nach Möglichkeit für einen Standortwechsel genutzt werden.

 

r die zukünftige Unterbringung der Förderschule war bislang die Nutzung des Standortes der ehemaligen Förderschule Pestalozzi in der Oeger Straße 64 vorgesehen. Neben der Nutzung des Bestandsgebäudes wäre dazu eine bauliche Erweiterung für 12 Klassenräume notwendig, die Kosten dafür würden sich nach grober Schätzung auf 6,4 Mio. € belaufen.

 

Im Rahmen der Vorlage 0610/2024 hat die Verwaltung den Schulausschuss in seiner Sitzung am 20.06.2024 darüber informiert, dass eine Begehung der Liegenschaft mit dem Fachbereich Gebäudewirtschaft einen erheblichen Sanierungsbedarf im Bestandsgebäude sowie verschiedene schwer, beziehungsweise gar nicht lösbare Probleme (z. B. Lage der WC-Anlage im Keller, Denkmalschutz) ergeben hat. Es ist daher die Prüfung alternativer Standorte für die Förderschule Wilhelm Busch erforderlich.

 

Auf Vorschlag der Fraktionen von CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen hat der Rat in seiner Sitzung am 27.06.2024 u. a. folgenden Beschluss gefasst:

 

"Die Stadt errichtet eine mindestens vierzügige Gesamtschule im westlichen Bereich des Areals Im Dünningsbruch".

 

Gegenüber der bisherigen Ausrichtung, wonach vorhandener Schulraum für die neue städtische Gesamtschule genutzt werden sollte, wird mit Realisierung eines Neubaus auf dem Areal Dünningsbruch der dann zur Verfügung stehende Schulraum grundsätzlich vergrößert. Konkret war bisher vorgesehen, für die neue Gesamtschule das Schulzentrum Wehringhausen insgesamt zu nutzen. Entsprechend sollte die dortige Förderschule Friedrich-von-Bodelschwingh perspektivisch in das Gebäude der ehemaligen Förderschule August-Hermann-Francke umziehen, einhergehend mit einer zuvor erfolgten Erweiterung und Sanierung. Aus der Begründung zum Vorschlag geht auch hervor, dass die Förderschule Friedrich-von-Bodelschwingh am jetzigen Standort verbleibt. Damit wird das Gebäude der ehemaligen Förderschule August-Hermann Francke, Selbecker Straße 185 für neue Nutzungsoptionen frei.

 

Angesichts der Notwendigkeit eines neuen Standorts für die Förderschule Wilhelm Busch schlägt die Verwaltung vor, die Unterbringung in das Gebäude an der Selbecker Straße 185 umfassend zu prüfen. Dies umfasst die raumorganisatorischen Optionen, räumlich/bauliche Anpassungsarbeiten und den Sanierungsaufwand einschließlich einer Kostenschätzung sowie eines Zeitplans im Hinblick auf die Umsetzung.

 

Im Rahmen der Vorüberlegungen der Verwaltung fand bereits eine Besichtigung vor Ort mit der Schulleitung statt. Als Ersteinschätzung sieht die Schulleitung das Gebäude für den Betrieb der Förderschule Wilhelm Busch als gut vorstellbar an. Von Vorteil ist die Konzeption und bisherige Vornutzung für Förderschulzwecke. Dazu gehört zum Beispiel auch die klare und übersichtliche Anordnung der Raum- und Flurbereiche. Im Sinne eines umfassenden Sportangebotes verfügt der Schulstandort über eine eigene Turnhalle und einen Sportplatz.

 

Aus Sicht der Verwaltung würde mit der vorgeschlagenen Lösung eine geeignete dauerhafte Unterbringung der Förderschule Wilhelm Busch erreicht. Gegenüber dem bisherigen konzeptionellen Ansatz würden Aufwand und Kosten für Sanierungen und baulicher Erweiterung am Standort Oeger Straße 64 entfallen. Bezogen auf den neuen Standort in der Selbecker Straße 185 würden zwar weiterhin Aufwand und Kosten für Sanierungen zu berücksichtigen sein, die bisher vorgesehene bauliche Erweiterung jedoch entfallen. Schließlich ist diese Lösung ein Baustein des in der Vorlage 0777/2024 generellen Konzepts im Bereich der Förderschulen.

 

 

Inklusion von Menschen mit Behinderung

 

Belange von Menschen mit Behinderung

X

sind betroffen (hierzu ist eine kurze Erläuterung abzugeben)

 

Kurzerläuterung:

Die Schüler*innen der Förderschule Wilhelm Busch werden im Schwerpunkt „soziale und emotionale Entwicklung“ gefördert.

 

Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung

X

keine Auswirkungen (o)

 

Finanzielle Auswirkungen

X

Es entstehen weder finanzielle noch personelle Auswirkungen.

 

 

 

gez. Erik O. Schulz

gez. Martina Soddemann

Oberbürgermeister

Beigeordnete

 

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Auswirkungen

 

 

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Beschlüsse

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12.09.2024 - Schulausschuss - ungeändert beschlossen

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19.09.2024 - Rat der Stadt Hagen - ungeändert beschlossen