Vorschlag zur Tagesordnung - 0825/2024
Grunddaten
- Betreff:
-
Vorschlag der Fraktion Bündnis 90/Die GrünenHier: Stand der Verbesserungen im ÖPNV und deren geplante Umsetzung
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Stefan Schirmer
- Beteiligt:
- FB60 - Verkehr, Immobilien, Bauverwaltung und Wohnen
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
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Umweltausschuss
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Entscheidung
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11.09.2024
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Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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75,3 kB
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11.09.2024 - Umweltausschuss - geändert beschlossen
Beschluss:
Der UKM beauftragt die Verwaltung, folgende Aufträge bis zur kommenden Sitzung hinsichtlich Ihrer Machbarkeit für den Fahrplanwechsel im Juni 2025 zu prüfen:
1. Die Verwaltung prüft wie von der Hagener Straßenbahn AG eine ca. viertelstündlich versetzte Bedienung der Haltestelle Hartmannstraße zu realisieren ist.
2. Die Verwaltung prüft, wie von der Hagener Straßenbahn AG an Samstagen, Sonn- und Feiertagen eine gesicherte Anschlussverbindung von der gegenwärtig um 2:04 Uhr am Hagener Hbf ankommenden S-Bahnlinie S5 zu allen nach 2 Uhr am Hbf abfahrenden NE-Linien realisiert werden kann bei gesicherten Anschlüssen von diesen NE-Linien zur S-Bahnlinie S8 in Richtung Gevelsberg, Schwelm, Wuppertal und Düsseldorf um gegenwärtig 2:16 Uhr und zur RB40 nach Witten, Bochum und Essen um gegenwärtig 2:17 Uhr.
3. Die Verwaltung prüft, wie die täglich letzte in Hohenlimburg ankommende Linie NE12 weiter als Linie NE11 bis zur Haltestelle Alter Reher Weg geführt werden kann (montags bis freitags Abfahrt 0:32 Uhr; samstags, sonn- und feiertags Abfahrt 2:32 Uhr).
4. Die Verwaltung prüft, wie bei der Linie 511 an der Haltestelle Volkshochschule ganztägig in beiden Richtungen ein Halt eingerichtet werden kann. Die Verwaltung prüft außerdem wie von der Hagener Straßenbahn AG eine Verkürzung der planmäßigen täglichen Fahrplanlücken von ca. 90 Minuten zwischen Tagesverkehr und Spätnetz auf den Relationen Haspe – Kuhlerkamp – Stadtmitte – Hohenlimburg (Linien 517/NE2) sowie der Lücke an Sonn- und Feiertagen auf der Relation Hagen Hbf – Eilpe – Rummenohl/Sterbecke (Linien 510/NE3) zu realisieren ist.
Weiterhin ist zu prüfen, inwieweit Übergangszeiten von über 70 Minuten zwischen Tages- und Spätverkehr verhindert werden können.
5. Die Verwaltung prüft, inwieweit die beschlossenen Leistungen im Rahmen der vereinbarten Defizitabdeckung umgesetzt werden können und macht ggf. einen Vorschlag wie auftretende Mehrkosten innerhalb des Angebotes kompensiert werden können, beispielsweise aus Anpassungen bei der Linie 510 zwischen Hagen Hbf und Boele Markt in Randlagen der Bedienung.
6. Die Verwaltung beauftragt die Hagener Straßenbahn AG, mit Marketing- und Werbemaßnahmen auf den in vielen Relationen deutlich verbesserten Spätverkehr intensiv und deutlich wahrnehmbarer als bisher hinzuweisen und diese Leistung unter Benennung der politischen Beschlüsse wesentlich besser zu vermarkten. Dabei ist neben dem besseren Angebot mit ca. halbstündlich versetzten Fahrten in gleiche Richtungen insbesondere auch auf die deutlich verbesserten Übergänge vom/zum Regionalverkehr der Eisenbahnen am Hagener Hbf auch außerhalb des RE4 hinzuweisen.
7. Die Verwaltung prüft, ob im Spätverkehr bei den Linien NE1 und NE6 durch Dienstfahrten zwischen den Endpunkten Bissingheim und Herbeck in beiden Richtungen der Stadtteil Emst (bezogen auf die Haltestelle Karl-Ernst-Osthaus-Straße) ca. halbstündlich versetzt an die Innenstadt/Hbf angebunden werden kann, ohne zwei zusätzliche Busse einzusetzen.
8. Die Verwaltung prüft, inwieweit folgende Verbesserungen im Spätverkehr durch eine Neuordnung der Linien NE1, NE2 und NE6 im Hagener Norden umsetzbar sind:
a) Eine Umsteigemöglichkeit am Loxbaum zwischen einer Linie aus der Boeler Straße und einer Linie aus der Fleyer Straße zu prüfen und ggf. zu realisieren,
b) im Spätverkehr den Ortsteil Helfe um die Haltestellen Helfe-Mitte/Fröbelstraße in beiden Fahrtrichtungen ca. halbstündlich versetzt anzubinden wie das Stadtteilzentrum Boele Markt.
9. Die Verwaltung prüft, ob und wie man die Situation der Linie 527 aufgrund der stets sehr hohen Auslastung verbessern kann.
Bei den Maßnahmen ist die Möglichkeit der Kostenneutralität darzustellen.
Abstimmungsergebnis:
| Ja | Nein | Enthaltung |
CDU | 4 |
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SPD | 4 |
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Bündnis 90/ Die Grünen | 3 |
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AfD | 1 |
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Hagen Aktiv | 1 |
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Bürger für Hohenlimburg / Die PARTEI | 1 |
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FDP | 1 |
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Die Linke | 1 |
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HAK | 1 |
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X | Einstimmig beschlossen | ||
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Dafür: | 17 | ||
Dagegen: | 0 | ||
Enthaltungen: | 0 | ||