Vorschlag zur Tagesordnung - 0596/2024

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Ausschuss für Stadt-, Beschäftigungs- und Wirtschaftsentwicklung nimmt die Ausführungen der HAGEN.WIRTSCHAFTSENTWICKLUNG zur Kenntnis.

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Sachverhalt

Kurzfassung

 

Die HAGEN WIRTSCHAFTSENTWICKLUNG gibt in der Sitzung des SBW am 20. Juni 2024 eine fundierte Einschätzung über die zukünftige Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Hagen ab. Dabei wird Geschäftsführer Dr. Christopher Schmitt gebeten, insbesondere auf das kürzlich veröffentlichte Regionalranking des Instituts der Deutschen Wirtschaft und auf seine Einlassungen dazu in WP/WR am 4. Juni (s. Anlage) einzugehen.

 

 

Begründung

 

 

Das schlechte Abschneiden der Stadt Hagen bei Wirtschaftsrankings hält nicht nur an, sondern tendiert immer weiter nach unten. Das zeigt das neueste Regionalranking des Instituts der Deutschen Wirtschaft mit aller Deutlichkeit. In der Studie heißt es zu dem Hagener Rang 394 von 400 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten: „Zum einen werden die letzten zehn Ränge ausschließlich von kreisfreien Städten belegt. Acht der zehn kreisfreien Städte waren bereits im Vorgängervergleich in der Gruppe der letzten zehn. Die Städte Hagen (Rang 394) und Worms (Rang 391) verlieren und rutschen in die Gruppe der letzten zehn Regionen.“

Berichte über Abwanderungen von Gewerbe- und Industrie, rekordverdächtige Arbeitslosenzahlen und kritische Stimmen zur mangelnden Lebensqualität in der Stadt bestimmen das Bild Hagens in der Öffentlichkeit. Ein Relativieren von Rankings ist aus Sicht der SPD-Ratsfraktion nicht zielführend, zumal das kürzlich von der SIHK veröffentlichte Konjunkturbarometer der Hagener Unternehmen in die gleiche Richtung zeigt. Auch die aktuellen Statements des Thalia- Geschäftsführers zum Wirtschaftsstandort Hagen und zur Innenstadtentwicklung geben deutliche Hinweise auf den Ernst der Lage.

Natürlich ist es auch die Aufgabe des Oberbürgermeisters und des Wirtschaftsförderers, die positiven Aspekte des Wirtschaftsstandort darzustellen. Um allerdings gegenüber der Öffentlichkeit glaubwürdig zu bleiben und weder in den Ruch der Verharmlosung oder - noch schlimmer - der Resignation zu geraten, erwartet die SPD-Ratsfraktion eine durchaus kritische Auseinandersetzung mit den negativen Aspekten des Rankings, verbunden im besten Fall auch mit dem Aufzeigen von konkreten und zukunftsgerichteten Lösungsstrategien.

Die SPD-Ratsfraktion erkennt dabei an, dass die mehr als angespannte Haushaltslage die Ausgangssituation für einen dringend erforderlichen Transformationsprozess durchaus erschwert. Dennoch müssen endlich in großem Rahmen die Ziele formuliert und konsequent an Umsetzungsstrategien gearbeitet werden.

 

 

 

 

Inklusion von Menschen mit Behinderung

 

Belange von Menschen mit Behinderung

(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)

 

X

sind nicht betroffen

 

Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung

(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)

 

x

keine Auswirkungen (o)

 

     

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Anlagen

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Beschlüsse

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20.06.2024 - Stadtentwicklungsausschuss - zur Kenntnis genommen