Mitteilung - 0562/2024

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Kurzfassung

 

In den Herbstferien 2023 in der Zeit vom 02. bis 14. Oktober 2023 wurde einerger­befragung zur Umgestaltung des Ischelandparks durchgeführt. Die Befragung fand an unter­schiedlichen Tagen zu unterschiedlichen Tageszeiten statt (morgens, mittags, abends, an Werktagen und am Wochenende), um eine möglichst große Bandbreite an Nutzerinnen und Nutzern zu erreichen. Die Gestaltungswünsche und Anregungen sollen in die Vorplanung zur Umgestaltung des Ischelandparks einfließen.

 

Die Bürgerinnen und Bürger wurden in einem Fragebogen über die Erreichbarkeit, die Nutzung und die Zufriedenheit der unterschiedlichen Bereiche innerhalb des Parks befragt. Des Weiteren wurde auch die Meinung zu den Umgestaltungsideen der Verwaltung eingeholt Insgesamt konnten 110 Personen befragt werden. (Anlage 1: Befragungsbogen).

 

Aktuell wurden die Daten zur Zufriedenheit der bestehenden Bereiche, das Meinungsbild zu den Ideen der Umgestaltung zum Nutzungsverhalten sowie Personendaten ausgewertet. Im Rahmen der Befragung haben die Besucherinnen und Besucher des Ischelandparks auch viele Kommentare und Wünschen zu den Bereichen in der offenen Kommentarspalte oder im Gespräch geäert. Die abschließende Auswertung dieser Kommentare und die Kombi­nation von Fragestellungen erfolgen im weiteren Verlauf. Deutlich zeigen sich jedoch die Wünsche nach mehr Sauberkeit und der konsistenter llbeseitigung.

 

 

Begründung

 

Meinungsbild über die Maßnahmen in den Nutzungsräumen

 

In der Sitzung der BV Mitte vom 23.11.2023 wurde festgehalten, dass erforderliche Maß­nahmen für eine erste Projektskizze ermittelt wurden. Dafür wurde der Park in vier Nutzungs­ume aufgegliedert, für die jeweils eine eigene Betrachtung zur Zielumsetzung erforderlich ist. Die Nutzungsräume sind als Kinderspielplatz, Grünanlage, Jugendverkehrsschule und Ischelandteich aufgeteilt und benannt worden. Die Projektskizze soll anhand von Ergeb­nissen aus weiteren Untersuchungen und der Bürgerbeteiligung ergänzt und respektive an­gepasst werden.

 

Kinderspielplatz:

 

r den Nutzungsraum Kinderspielplatz wird in der ersten Projektskizze vorgesehen, dass weitere Spielgeräte aufgestellt werden, um zusätzliche Spielanreize zu schaffen, mit denen das inklusive und gemeinschaftliche Spielen gefördert wird. Die Hälfte der befragten Personen hatte eine neutrale Auffassung gegenüber dem Spielplatz (Anlage 2: Abbildung 1). Vergleichsweise hatte der Spielplatz eine höhere schlechte Bewertung erhalten. Dies wird in der späteren Auswertung genauer betrachtet werden, um Aussage und Bedarf neu zu be­werten (Anlage 2: Abbildung 9). In den Kommentaren der befragten Personen wurde deutlich, dass die große Gerätevielfalt und auch die Größe des Spielplatzes geschätzt wird. Sie wünschten sich jedoch mehr Sauberkeit, mehr Kontrolle durch die Polizei und dem Ord­nungsamt und weitere Spielangebote auf dem Spielplatz. Die befragten Personen standen der Idee des Spielangebotes entlang der Wege aufgeschlossen gegenüber (Anlage 2: Ab­bildung 2).

 

Grünanlagen:

 

r den Nutzungsraum Grünanlage sieht die Planung eine barrierefreie Erschließung der Picknick-Mobiliare durch eine Wegeverbindung vor. Die Errichtung einer multifunktionalen Retentionsfläche auf der Grünanlage wird in Betracht gezogen. Diese soll verhindern, dass sich oberflächig abfließende Regenwasserfluten bei Starkregenereignissen im Bereich des Spielplatzes und der unterliegenden Gebäude sammeln bzw. Kellerräume fluten. Des Weiteren soll eine Bachoffenlegung zur Förderung der Biodiversität und zur besseren Erleb­barkeit der Bevölkerung beitragen. Überwiegend waren die befragten Personen zufrieden mit der Grünanlage (Anlage 2: Abbildung 1). Die Grünanlage wurde von einem Drittel der be­fragten Personen aufgesucht (Anlage 2: Abbildung 9). In den Kommentaren der befragten Personen zeigte sich, dass die Menschen die Größe der Wiese und die Naturnähe schätzen. Auch hiernschten sich mehr Sauberkeit und vor allem mehr Mülleimer. Die Umge­staltungsidee der Bachoffenlegung wurde überwiegend positiv eingeschätzt. Die Meinung über die Retentionsfläche zeigt ein ähnliches Bild (Anlage 2: Abbildung 2).

 

Jugendverkehrsschule:

 

r den Nutzungsraum Jugendverkehrsschule wird eine Zusammenarbeit mit dem Betreiber der Einrichtung, der Verkehrswacht Hagen, angestrebt. Die befragten Personen sind über­wiegend mit der Jugendverkehrsschule zufrieden (Anlage 2: Abbildung 1). In den Kommen­taren der befragten Personen wurde vermehrt der Wunsch nach einer Öffnung des Geländes und mehr Veranstaltungen von der Verkehrswacht Hagen geäert.

 

Ischelandteich:

 

r den Ischelandteich gibt es mehrere Optionen in der Projektskizze. Diese sind zu einem die Entschlammung mit Erhalt des aktuellen Zustandes, die kontrollierte Sedimentierung oder die Verkleinerung des Teiches. Die Hälfte der befragten Personen hat eine neutrale Auf­fassung über den Ischelandteich. Ein Drittel dagegen eine positive Auffassung. Der Ufer­bereich des Teiches wird von mehr als der Hälfte der befragten Personen als gut angesehen (Anlage 2: Abbildung 1). In den Kommentaren der befragten Personen zeigte sich, dass die Menschen die Tiere, die Natur und die Aussicht schätzen. Die Menschen wünschten sich vorwiegend mehr Sauberkeit und eine Geruchsbeseitigung

 

Weitere Nutzungsaspekte:

 

Zugänge:

Die Hälfte der befragten Personen stand den Wegen neutral gegenüber. Ungefähr ein Viertel hat einen positiven Eindruck von den Wegen (Anlage 2: Abbildung 1). In den Kommentaren wurde häufiger der Wunsch nach einem Beleuchtungskonzept, mehr Sauberkeit und nach einer neuen Pflasterung oder Asphaltierung für eine ebenmäßigere Fläche für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen geäert.

 

Grünes Klassenzimmer:

Die Einrichtung eines Grünen Klassenzimmers und eines Veranstaltungsortes wurde über­wiegend als eine gute Umgestaltungsidee bewertet. Wobei die Einrichtung eines Veranstal­tungsbereiches auch den höchsten Anteil an schlechten Bewertungen auswies. Laut den Kommentaren befürchteten die befragten Personen, dass der Veranstaltungsbereich generell mehr rmbelästigungen und ggf. verstärkt lautstarken Aufenthalt bestimmter Personen­gruppen mit sich bringt (Anlage 2: Abbildung 2).

 

Sportangebote:

Die Diskrepanz zwischen Nutzung und Wahrnehmung war bei den Sportangebot am größten. Nur wenige befragte Personen gaben an, den Park zum Sport treiben zu nutzen (Anlage 2: Abbildung 8). Jedoch befürwortete ein weit überwiegender Teil der befragten Personen die Einrichtung von Sport- und Bewegungsangeboten (Anlage 2: Abbildung 2)

 

Generelle Informationen der Nutzung und persönliche Informationen:

 

Der Park liegt bei den meisten befragten Personen in der Nähe der eigenen Wohnung (Anlage 2: Abbildung 3). Ungefähr die Hälfte der Personen benötigt unter fünf Minuten zum Park (Anlage 2: Abbildung 4). Die meisten befragten Personen kommen zu Fuß zum Park (Anlage 2: Abbildung 5). Meistens gehen die befragten Personen in Begleitung in den Park (Anlage 2: Abbildung 6). Die häufigste Begleitung sind Kinder und gleichalte Personen (Anlage 2: Abbildung 7).

 

Überwiegend nutzen die befragten Personen den Park zum Spazieren gehen (Anlage 2: Ab­bildung 8). Orte die Sie besuchten waren meist der Steg am Teich oder die Wiese (Anlage 2: Abbildung 9). Die Hälfte der befragten Personen besucht den Park täglich oder mehrmals die Woche (Anlage 2: Abbildung 10). Die Anwesenheiten unter der Woche und am Wochenende sind gleich. Die Hälfte der befragten Personen nutzt den Park meist vormittags (Anlage 2: Abbildung 11).

 

Mehr als die Hälfte der befragten Personen waren weiblich. Das Alter der befragten Personen lagen größtenteils in der Altersspanne von 27-40 Jahren (Anlage 2: Abbildung 12). Ein Drittel der befragten Personen war berufstätig (Anlage 2: Abbildung 13).

 

Sachstand Sanierung Ischlandteich:

 

Derzeit steht die Verwaltung zusammen mit dem WBH in Kontakt mit verschieden Unter­nehmen, um verschiedene Methoden und Kosten zur Teichsanierung abzufragen und ent­sprechende Angebote einzuholen.

 

 

 

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Auswirkungen

 

 

 

Inklusion von Menschen mit Behinderung

 

Belange von Menschen mit Behinderung

 

x

sind nicht betroffen

 

 

 

Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung

 

x

positive Auswirkungen (+)

 

 

 

 

Finanzielle Auswirkungen

 

x

Es entstehen weder finanzielle noch personelle Auswirkungen.

 

 

 

 

gez.

Henning Keune, Technischer Beigeordneter

 

 

 

 

 

 


 

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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11.06.2024 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte