Berichtsvorlage - 0248/2024

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Sachstandsbericht wird zur Kenntnis genommen.

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Sachverhalt

 

Kurzfassung

entfällt

 

Begründung

 

An den 28 Hagener Grundschulen werden aktuell (Stichtag: 15.10.2023) 7.703 Schülerinnen und Schüler beschult. Für diese stehen derzeit ca. 3.550 OGS-Plätze zur Verfügung. Dies entspricht einer Quote von 46,4 %. Die Details können den beigefügten Anlagen entnommen werden. Nach wie vor wird langfristig von einer Betreuungsquote von 80% ausgegangen. Dies würde auf das aktuelle Schuljahr bezogen bedeuten, dass ca. 2.600 OGS Plätze fehlen würden.

 

Nach der ursprünglichen Planung sollte der offene Ganztag jährlich um 300-350 Plätze ausgebaut werden. Die Planung für das Schuljahr 2024/2025 ist allerdings mit großer Unsicherheit behaftet, da aktuell Verhandlungen mit den Trägern über eine Fortsetzung der Betreuungstätigkeit stattfinden. Die Träger fordern eine deutlich bessere finanzielle Ausstattung und bewerten die aktuell vereinbarten Verrechnungssätze als nicht existenzsichernd. Je nach Ausgang der Gespräche muss mit der Möglichkeit gerechnet werden, im kommenden Schuljahr keinen nennenswerten Ausbau im Bereich OGS umsetzten zu können. Auch um perspektivisch zukünftig flexibler agieren zu können, wird an der neu erbauten Grundschule Wehringhausen die OGS-Betreuung erstmals in kommunaler Trägerschaft stattfinden.

 

Der rechtsverbindliche Individualanspruch auf eine Ganztagsbetreuung gilt ab dem Jahr 2026. Allerdings gilt der Rechtsanspruch zunächst nur für die Schülerinnen und Schüler der ersten Jahrgangsstufe und weitet sich in den folgenden Jahren auf die nachrückenden Jahrgänge aus. In Nordrhein-Westfalen fehlt weiterhin trotz vor bereits vor mehr als einem Jahr abgeschlossener Bund-Länder-Vereinbarung ein entsprechendes Ausführungsgesetz, sodass eine belastbare Planungsgrundlage fehlt. Die weiterhin nicht ausreichenden Landesmittel erschweren in immer stärkerer Ausprägung die OGS Betreuung und gefährden zudem die rechtzeitige Umsetzung des Rechtsanspruchs auch in Hagen.

 

Bereits vor einem Jahr wurde erwähnt, dass Engagement und Motivation der Schulen und Träger enorm sind. Dies sei umso bemerkenswerter, da die Arbeitsbedingungen oftmals sehr herausfordernd seien. Das Engagement der teilnehmenden Akteure ist weiterhin nicht hoch genug zu würdigen. Die Arbeitsbedingungen wurden nicht zuletzt durch die weiter stark steigenden Schülerzahlen nochmals erschwert. Der Fachbereich Schule erwartet auch mittelfristig keine nennenswerte Verbesserung der Rahmenbedingungen.

 

Trotz der fehlenden Klarheit über die künftigen rechtlichen Rahmenbedingungen wird auch in den nächsten Jahren der OGS-Ausbau weiter vorangetrieben. Es wird weiterhin priorisiert der Ausbau des rhythmisierten offenen Ganztags angestrebt. Bei diesem Modell werden Unterricht und Betreuung stärker miteinander verzahnt. Daher können die Klassenräume nicht nur für den Unterricht, sondern ebenso für die OGS-

 

Betreuung genutzt werden. Die Erfahrungen der Schulen mit dem rhythmisierten offenen Ganztag werden aus pädagogischer Sicht positiv bewertet, daher steigt die Bereitschaft in den Schulen, diese Art des Ausbaus weiter zu betreiben. Dadurch werden Räume umfassender genutzt und somit das Platzproblem bei einem gleichzeitig pädagogischen Mehrwert abgemildert. Die Personalakquise seitens der OGS-Träger bleibt jedoch für diese eine ständige Herausforderung, wobei davon auszugehen ist, dass der Fachkräftemangel noch zunehmen wird und zu einem erheblichen begrenzenden Faktor werden kann. Sowohl durch die Angebotsverknappung als auch durch die steigende Anzahl an benötigten Fachkräften ist von einer deutlichen Personalkostensteigerung in den nächsten Jahren auszugehen.

 

Das Engagement der Schulen, auch ohne größere bauliche Veränderungen zusätzliche OGS-Plätze anzubieten, ist nach wie vor sehr groß. Hierbei wird jedoch zunehmend deutlich, dass die Küchen- und Esssituation bzw. die Lagerung und Aufbereitung des Mittagessens einen zentralen Engpassfaktor darstellen. An den meisten OGS-Standorten sind daher Umbaumaßnahmen im Bereich der Küchen zwingend erforderlich, um die mögliche Anzahl der zuzubereitenden Essen und damit der OGS-Plätze erhöhen zu können.

 

Bei aktuellen Baumaßnahmen wird die OGS-Thematik immer berücksichtigt. Konkret gilt dies z.B. r den Anbau an der Grundschule Henry-van-de-Velde sowie beim Neubau der Grundschule Wehringhausen wo im Vorfeld alle beteiligten Akteure in den Planungsprozess einbezogen sind. Dies gilt auch für den geplanten Neubau an der Södingstraße.

 

 

 

Inklusion von Menschen mit Behinderung

 

Belange von Menschen mit Behinderung

 

x

sind nicht betroffen

 

 

Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung

 

x

keine Auswirkungen

 

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

 

x

Es entstehen weder finanzielle noch personelle Auswirkungen.

 

 

 

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Anlagen

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Beschlüsse

Erweitern

14.03.2024 - Schulausschuss - zur Kenntnis genommen