Beschlussvorlage - 0246/2024

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

 

Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

 

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Sachverhalt

Kurzfassung

 

entfällt

 

Begründung

 

Bisheriger Vorlauf

 

Mit der Vorlage 0747/2023 hat die Verwaltung allgemein den zukünftigen Bedarf für den Bereich der Sekundarstufe I dargelegt, der sich bis beginnend ab 2023/2024 zunehmend bis 2029/2030 auf neunge erhöhen wird.

 

Die bereits beschlossenen Maßnahmen der 4. städtischen Gesamtschule (+ vierge, abzüglich zweige Hauptschule), die Nutzung von Schulraum im ehemaligen Hauptschulgebäude Hohenlimburg (+1,5 Züge) decken nur einen Teil des zukünftigen Bedarfs ab. Mit der zukünftigen Nutzung des Marienhospitals würde der darüber hinaus bestehende Bedarf weitgehend erfüllt.

 

Auf der Grundlage der Verwaltungsvorlage 0747/2023 hat der Schulausschuss am 14.09.2023 die Verwaltung beauftragt, mit der Krollmann-Gruppe in Verhandlungen zur Nutzung des Gebäudes des ehemaligen Marienhospitals,r ein Angebot in der Sekundarstufe I, einzutreten. Mit den Vorlagen 1016/2023, sowie 0111/2024 wurde jeweils über die Entwicklung berichtet. In der Zwischenzeit gab es mehrere weitere Gesprächstermine mit der Krollmann-Gruppe, bei denen die Nutzungsmöglichkeiten und das Angebot grundlegend vertiefend betrachtet werden konnten.

 

Raumressourcen

 

Wie bereits berichtet, ist das Raumpotential für eine vierzügige Schule der Sekundarstufe I vorhanden. Grundlage für die Planungen sind aktuelle Raumprogramme, die auf vorhandene und durch bauliche Anpassungsmaßnahmen zu erreichende Voraussetzungen übertragen werden. Neben Vertreter*innen des Fachbereichs Schule und den beauftragten Architekten der Krollmann-Gruppe haben an dem Raumkonzept zwei Hagener Schulleitungen aus ihrem Praxisbezug heraus dabei maßgeblich mitgewirkt.

 

Die "Einpassung" in die vorhandene grundlegende Gebäude- und Raumstruktur bedeutet auch, dass sich Abweichungen vom Raumprogramm ergeben. Während die Anzahl und Größe der Unterrichtsräume im Großen und Ganzen den Empfehlungen des Raumprograms entspricht, übersteigt das vorhandene Angebot kleinerer Räume die Raumempfehlung. Vergleicht man diese Planungen im Bestand mit der Neubauplanung eines Schulbaus, bei dem das Raumprogramm Ausgangspunkt der Planungen von schulischen Verkehrsflächen ist, kann festgehalten werden, dass bei einer Neuplanung eine deutlich effizientere Nutzung von Flächen möglich ist und die Größe von Verkehrsflächen und sonstigen Flächen kleiner ausfallen würde. Eine Schule in den Räumen des Marienhospitals könnte also in einem großgigen Raumzuschnitt arbeiten, was zusätzliche pädagogische Möglichkeiten schafft.

 

Bauliche Ertüchtigung der Liegenschaft durch die Krollmann-Gruppe

Als Anlage ist eine Baubeschreibung des Architekten beigefügt, welche Einzelheiten zum Gebäude als solches und Informationen zu den geplanten Umbaumaßnahmen enthält.

 

Kindertagesstätte

 

Auf der gegenüberliegenden Seite des Hauptportals an der Bergstraße befindet sich aktuell eine 2-gruppige Kita in Trägerschaft der katholischen Kirche. Im Rahmen des Gesamtkonzepts übernimmt die Krollmann-Gruppe dieses Grundstück mit dem aufstehenden Kita-Gebäude. Nach Abriss des vorhandenen Gebäudes wird auf dem Areal die Turnhalle gebaut.

 

Die Kita wird stattdessen räumlich im Erdgeschoss des Marienhospitals untergebracht, konkret von der Bergstraße aus gesehen im rechten Gebäudeflügel einschließlich der Mariengasse, wo auch die Außenfläche der Kita vorgesehen ist. Gleichzeitig wird das Kita-Angebot von aktuell zwei Gruppen auf vier Gruppen erhöht. Der Vorstand der katholischen Kirche hat sich mit diesem Weg einverstanden erklärt.

 

Schulhoffläche

 

Grundlage für die Schulhoffläche ist nach geltenden Empfehlungen die Schülerzahl (4 m²/Schüler*in). Ausgehend von einer 4-zügigen Schule mit 24 Klassen und maximal 30 Schüler*innen/Klasse (insgesamt 720 Schüler*innen) ergibt sich somit insgesamt eine Fläche von 2.880 qm.

 

Bedingt durch die frühere Nutzung als Krankenhaus sind die zur Verfügung stehenden Außenflächen begrenzt. Eine zusammenhängende Fläche in dieser Größe ist nicht vorhanden. Vielmehr ist die Schulhoffläche auf mehrere Bereiche aufgeteilt, die aber in der Summe eine Gesamtfläche von 3.042 qm ergeben. Nach fachlicher Beratung der hinzugezogenen Schulleitungen wird hierin kein Nachteil gesehen. So können z. B. die unterschiedlichen Bereiche für jeweils zwei Jahrgangsstufen genutzt werden.

 

Turnhalle

 

Ausgehend von der 4-Zügigkeit wird eine Kapazität von zwei Hallenfeldern benötigt. Im Regelfall werden die beiden Hallenfelder nebeneinander angeordnet.

 

Wie bereits zur Kita ausgeführt, soll auf dem jetzigen Areal der Kita sowie dem angrenzendem Grundstücksbereich die Sporthalle realisiert werden. Die zur Verfügung stehende Grundfläche ist dafür jedoch zu knapp bemessen. Um den Bedarf von zwei Hallenfeldern dennoch zu realisieren, besteht die Planungsabsicht, die beiden Hallenfelder übereinander anzuordnen. Das aktuelle Ergebnis der Sportentwicklungsplanung hat einen Bedarf an weiteren Sporthallenkapazitäten im Bereich Mitte auch für den Bereich des Schulsports aufgezeigt. Daher ist es wichtig, die Sporthalle in der Größe umfassend zu realisieren.

 

Umsetzungszeitraum

 

Nach abschließender Entscheidung durch den Rat und Vertragsabschluss mit der Krollmann-Gruppe wird nach überschlägiger Einschätzung des Architekten mit einer Umsetzungsdauer und anschließenden Übergabe der Schulräume an die Stadt von knapp zwei Jahren gerechnet. Nach dem derzeitigen Stand stünde die Schule damit im Frühsommer 2026 zur Verfügung.

 

Dieses Ziel ist grundsätzlich auch für den Neubau der Turnhalle erreichbar, jedoch unter der Voraussetzung, dass bis zum Herbst 2024 eine Übergangslösung für die Kita gefunden wird.

 

Ausstattung

Ausgehend von der Nutzungsmöglichkeit im Frühjahr 2026 ist auch die rechtzeitige Beschaffung der Ausstattung zu bedenken. Angesichts des Umfangs der Komplettausstattung einer neuen Schule einschließlich der unterschiedlichen Fachräume mit teilweise langen Lieferzeiten besteht die Notwendigkeit, den überwiegenden Teil der Ausstattung bereits in der 2. Jahreshälfte 2025 zu bestellen. Der Fachbereich Schule hat dazu in Abstimmung mit der Kämmerei noch kurzfristig entsprechend Haushaltsmittel berücksichtigt.

 

Gespräch mit der Bezirksregierung

 

Wie bereits erwähnt, ist das Raumpotenzial für eine vierzügige Schule der Sekundarstufe I vorhanden. Im Hinblick auf eine am Hagener Bedarf orientierte konkrete Nutzung beabsichtigt die Verwaltung zeitnah Gespräche mit der Bezirksregierung über die Schulform zu führen. Auf Grundlage der Vorlage 0111/2024 hat der Rat der Stadt am 15.02.2024 die Verwaltung entsprechend beauftragt.

 

Die Verwaltung wird nach den erfolgten Gesprächen dazu berichten und einen auch aus schulfachlicher Sicht bereits abgestimmten Vorschlag zur Erörterung und Entscheidung vorlegen.

 

Vertrag und Finanzierung

Die vertraglichen Aspekte sowie die Finanzierung werden in einer gesonderten nichtöffentlichen Vorlage dargestellt.

 

Anlagen

  • Baubeschreibung
  • Grundrisse

 

 

Inklusion von Menschen mit Behinderung

Belange von Menschen mit Behinderung

X

sind nicht betroffen

 

 

Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung

 X

keine Auswirkungen (o)

 

Finanzielle Auswirkungen

X

Die finanziellen Auswirkungen sind in einer gesonderten nichtöffentlichen Vorlage dargestellt.

 

 

  1.                Rechtscharakter

X

Pflichtaufgabe der Selbstverwaltung

 

 

 

gez. Erik O. Schulz

gez. Martina Soddemann

Oberbürgermeister

Beigeordnete

 

 

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Auswirkungen

 

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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12.03.2024 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte - zur Kenntnis genommen

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14.03.2024 - Schulausschuss - geändert beschlossen

Beschluss:

 

Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen und ausdrücklich der Standort in zentraler Stadtlage begrüßt.

 

 

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

CDU

4

 

 

SPD

4

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

3

 

 

AfD

1

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Bürger für Hohenlimburg / Die PARTEI

1

 

 

FDP

1

 

 

Die Linke

1

 

 

HAK

1

 

 

 

 

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

17

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

 

 

 

Erweitern

21.03.2024 - Haupt- und Finanzausschuss - zur Kenntnis genommen

Erweitern

11.04.2024 - Rat der Stadt Hagen - zur Kenntnis genommen