Berichtsvorlage - 0905/2023
Grunddaten
- Betreff:
-
Schulentwicklungsplanung 2020 ff- Abgleich der Prognosezahlen für das Schuljahr 2023/2024 mit den Statistikzahlen
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB40 - Schule
- Bearbeitung:
- Horst Hermann
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
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Schulausschuss
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Entscheidung
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07.12.2023
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Sachverhalt
Kurzfassung
Entfällt.
Begründung
Im März 2020 wurde durch den externen Gutachter Biregio das Gutachten zur Schulentwicklungsplanung vorgelegt. Neben längerfristigen allgemeinen Entwicklungslinien beinhaltet das Gutachten für den mittelfristigen Zeitraum der Schuljahre 2020/2021 bis 2024/2025 je Schule eine konkrete Schülerzahlenprognose. Mit der Schulstatistik zum 15.10.2023 ist nunmehr für drei Prognosejahre ein Abgleich möglich. Der Vergleich bezieht sich auf alle städtischen Schulen, die Privatschulen sind dabei nicht berücksichtigt.
Ergänzend zu den textlichen Ausführungen können weitere Angaben den beigefügten Tabellen (siehe Anlage) entnommen werden.
- Grundschulen
Nach der Gesamtbetrachtung der städtischen Grundschulen für das Schuljahr 2023/2024 liegen die tatsächlichen Zahlen mit 247 Schüler*innen oberhalb der Prognose. Gegenüber dem Schuljahr 2022/2023, wo die tatsächliche Schülerzahl mit 111 oberhalb der Prognose lag, ein weiterer, deutlicher Anstieg. Bezogen auf die einzelnen Jahrgänge ist zu bemerken, dass der aktuelle 1. Jahrgang mit 199 Schüler*innen oberhalb der Prognose liegt. Da insbesondere die unteren Jahrgänge als Grundlage der zukünftigen Entwicklung von Bedeutung sind, ist dies aufmerksam weiter zu verfolgen, um ggf. rechtzeitig nachzusteuern.
Bei einer gesamtstädtischen Einschätzung der bisherigen Entwicklung ist auch die starke Fluchtbewegung aus der Ukraine zu berücksichtigen, wodurch bis Juli rund 130 Grundschüler*innen ergänzend hinzugekommen sind. Von der weiteren, derzeit noch nicht eindeutig absehbaren Entwicklung wird abhängig sein, ob über die Erkenntnisse der Prognose hinaus weiterer Schulraum benötigt wird. Ausgenommen von dieser grundsätzlichen Einschätzung ist der Stadtbezirk Mitte, bei dem bereits jetzt ein starker Zuwachs an Schüler*innen zu beobachten ist.
Bezogen auf die einzelnen Stadtbezirke ergibt sich ein unterschiedliches Bild:
- Der Anstieg manifestiert sich vor allem im Stadtbezirk Mitte, wo die tatsächliche Zahl nunmehr mit 217 Schüler*innen oberhalb der Prognosezahl liegt. Die Schülerzahlen in Mitte wären eigentlich noch höher, da Schüler*innen mangels freier Plätze Grundschulen anderer Stadtbezirke besuchen. Angesichts der gefestigten Statistikzahlen ist neben den bereits beschlossenen Maßnahmen der Bedarf einer weiteren Investitionsmaßnahme zwecks Schulraumerweiterung gegeben. Angesichts der absehbaren Entwicklung hat der Schulausschuss auf Vorschlag der Verwaltung (Vorlage 0747/2023) Prüfaufträge für eine weitere zweizügige Grundschule in der Södingstraße sowie einer dreizügigen Grundschule auf dem Areal Humpertstraße (ehemals Reiterverein) beschlossen.
- Im Stadtbezirk Nord liegt im Schuljahr 2023/2024 die tatsächliche Zahl mit 55 Schüler*innen unterhalb der Prognose. Die in den Vorjahren angedeutete Entwicklungslinie unterhalb der Prognose setzt sich fort.
- Im Stadtbezirk Eilpe/Dahl liegt im Schuljahr 2023/2024 die tatsächliche Zahl mit 84 Schüler*innen oberhalb der Prognose. Es ist jedoch zu bedenken, dass seit dem Schuljahr 2022/2023 der Standort der ehemaligen Förderschule August Hermann Francke durch die Grundschule Astrid Lindgren (59 Schüler*innen) genutzt wird, um hier überwiegend Schüler*innen aus dem Bezirk Mitte zu beschulen.
- Im Stadtbezirk Haspe liegt im Schuljahr 2023/2024 die tatsächliche Zahl mit 21 Schüler*innen oberhalb der Prognose.
- Der Stadtbezirk Hohenlimburg liegt im Schuljahr 2023/2024 nunmehr mit 20 Schüler*innen unterhalb der Prognose.
- Allgemeinbildende Schulen der Sekundarstufe I und II
Bei Gesamtbetrachtung der städtischen Schulen im Bereich der Sekundarstufe I und II mit einer Gesamtzahl von rund 11.500 Schüler*innen ergibt sich eine geringe Abweichung von 22 Schüler*innen oberhalb der Prognose. Tatsächlich ist die Abweichung durch wartende Schüler*innen, die noch nicht in der Schulstatistik berücksichtigt worden sind, deutlich höher. Derzeit besteht aufgrund des begrenzten Raumangebots in der Sekundarstufe I die grundlegende Schwierigkeit weitere Schulplätze zur Verfügung zu stellen. Um dem entgegenzuwirken, wurde die Verwaltung beauftragt (Vorlage 0747/2023), die Nutzung des ehemaligen Marienhospitals als Schule der Sekundarstufe I zu prüfen.
Generell wird in Zukunft nicht nur die Gesamtentwicklung, sondern auch die Entwicklung in den jeweiligen Stufen zu beobachten und zu analysieren sein.
- Förderschulen
Bei Gesamtbetrachtung der städtischen Förderschulen übersteigen die Ist-Zahlen mit 900 Schüler*innen die Prognose von 864 Schüler*innen. Die Betrachtung der einzelnen Förderschwerpunkte ergibt ein differenziertes Bild.
- So liegt bei dem Förderschwerpunkt Lernen (Fritz-Reuter und Friedrich-von-Bodelschwingh) die tatsächliche Zahl um 31 Schüler*innen oberhalb der Prognose, wobei der überwiegende Teil auf die Förderschule Friedrich-von-Bodelschwingh entfällt.
- Die Förderschule Gustav-Heinemann (Geistige Entwicklung) hat mit 273 Schüler*innen eine erneute Höchstzahl erreicht. Sie liegt mit 34 Schüler*innen oberhalb der Prognose. Mit dem zusätzlichen Standort in Hagen-Dahl konnte eine räumliche Entlastung geschaffen werden.
- Die Förderschule Wilhelm-Busch (Soziale und emotionale Entwicklung) bleibt mit 95 Schüler*innen unter der Prognose von 106 Schüler*innen.
- Die Förderschule Erich-Kästner (Sprache) bleibt mit 86 Schüler*innen unter der Prognose von 104 Schüler*innen.
Der Vergleich bezieht sich auf alle städtischen Schulen, die Privatschulen sind dabei nicht berücksichtigt. Ergänzend zu den textlichen Ausführungen können weitere Angaben den beigefügten Tabellen (siehe Anlage) entnommen werden.
Der Abgleich der Prognosezahlen mit der tatsächlichen Schülerzahlenentwicklung zeigt zunehmend Abweichungen auf. Insgesamt verlaufen die tatsächlichen Schülerzahlen oberhalb der Prognosezahlen. Daher erfolgt der Abgleich auf Grundlage der alten Prognosezahlen aus März 2020 mit dieser Vorlage letztmalig. Im Hinblick auf das Schuljahr 2024/2025 wird der Fachbereich Schule eine neue Schülerzahlenprognose als Grundlage zukünftiger schulorganisatorischer Überlegungen erarbeiten und dem Schulausschuss vorlegen.
Inklusion von Menschen mit Behinderung
Belange von Menschen mit Behinderung | |
X | sind nicht betroffen |
Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung
X | keine Auswirkungen (o) |
Anlagen
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(wie Dokument)
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