Berichtsvorlage - 0935/2023
Grunddaten
- Betreff:
-
Erläuterungsbericht Machbarkeitsstudie Ruhrtalbahn
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB60 - Verkehr, Immobilien, Bauverwaltung und Wohnen
- Bearbeitung:
- Ralf Lellek
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Umweltausschuss
|
|
|
|
|
06.12.2023
|
Beschlussvorschlag
Der Ausschuss für Umwelt-, Klimaschutz und Mobilität nimmt den Erläuterungsbericht zur Machbarkeitsstudie zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung das weitere Vorgehen zur Reaktivierung der Ruhrtalbahn gemeinsam mit dem Ennepe-Ruhr Kreis, sowie den übrigen Anrainerkommunen und dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr zu unterstützen.
Sachverhalt
Kurzfassung
- Entfällt -
Begründung
Die Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der mittleren Ruhrtalbahn wurde auf Initiative des Ennepe-Ruhr-Kreises vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr an die im Erläuterungsbericht aufgeführten Ingenieurbüros vergeben.
Unter dem Begriff „Ruhrtalbahn“ soll in der Studie der Streckenabschnitt von Essen Hbf. über Bochum-Dahlhausen, Hattingen (Ruhr), Witten-Haus Kemnade – Witten-Bommern, Wetter-Volmarstein, Hagen-Vorhalle bis Hagen Hbf. verstanden werden. Der Abschnitt von Essen Hbf. bis Hattingen (Ruhr) ist heute Teil des S-Bahnnetzes Rhein-Ruhr und wird von der S3 im 30-Minuten-Takt befahren. Der Abschnitt Hattingen (Ruhr) bis Wengern Ost ist im Eigentum der TouristikEisenbahnRuhrgebiet GmbH (TER), einem Tochterunternehmen des Regionalverbands Ruhrgebiet (RVR). Hier verkehren heute Museumszüge des Eisenbahnmuseums Bochum-Dahlhausen und Güterzüge lokaler Anschließer. Dieser Streckenabschnitt ist eingleisig und nicht elektrifiziert. Der dritte Abschnitt muss im Zusammenhang mit der Verbindung über das Ruhrviadukt von Witten Hbf nach Witten-Bommern und dann weiter über Wetter-Wengern Ost, Hagen-Vorhalle Rangierbahnhof bis nach Hagen Hbf. gesehen werden. Dieser Abschnitt dient heute dem Güterverkehr und gelegentlich als Umleiter bei Störungen auf dem Streckenabschnitt Hagen – Witten, sowohl für den Nah, als auch für den Fernverkehr. Dieser Streckenabschnitt ist elektrifiziert.
Mit der Reaktivierung der Ruhrtalbahn könnten zum einen die Siedlungsbereiche südlich der Ruhr besser miteinander verbunden werden und dieser Bereich über Hattingen und Hagen besser an das regionale Schienennetz angebunden werden. Zudem wird mit dieser zusätzlichen Gleistrasse der heute an seiner Kapazitätsgrenze befindliche Schienenverkehr auf der nördlichen Ruhrseite entlastet.
Die vorliegende Machbarkeitsstudie Reaktivierung der Ruhrtalbahn umfasst die Untersuchung der betrieblichen und technischen Machbarkeit, ihre verkehrliche Wirkung, der Abschätzung der Investitionskosten, sowie eine Nutzen-Kosten-Betrachtung.
Inklusion von Menschen mit Behinderung
Belange von Menschen mit Behinderung (Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)
| |
| sind nicht betroffen |
x | sind betroffen (hierzu ist eine kurze Erläuterung abzugeben) |
Kurzerläuterung:
Die Belange von Menschen mit Behinderung sind bei der weiteren Planung und Umsetzung des Vorhabens gem. Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen zu beachten.
Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung
(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)
x | positive Auswirkungen (+) |
| keine Auswirkungen (o) |
| negative Auswirkungen (-) |
Kurzerläuterung und ggf. Optimierungsmöglichkeiten:
(Optimierungsmöglichkeiten nur bei negativen Auswirkungen)
Durch die Reaktivierung der mittleren Ruhrtalbahn für den Personenverkehr ergeben sich weitere Möglichkeiten zum Ausbau des Schienenpersonennahverkehrs in unserer Region Die Maßnahme würde den Umstieg auf klimaschonende öffentliche Verkehrsmittel erleichtern.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
12,8 MB
|
