Beschlussvorlage - 0012/2004

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Die Broschüre zur Skulpturenallee wird zur Kenntnis genommen.

 

Die Verwaltung wird beauftragt, auf der Grundlage des vorgestellten städtebaulichen Konzeptes die Planungen weiter zu entwickeln.

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Sachverhalt

 

1. Bericht über Ergebnisse der Arbeit des “Fachgremiums Skulpturenallee”

 

Das “Fachgremium Skulpturenallee” hat gemäß der Beschlüsse der BV Mitte, des KWA und des STEA im März und April 2002 seine Tätigkeiten in der beschlossenen Zusammensetzung entsprechend der in der Vorlage 100010/02 (23.01.2002) “Skulpturenallee Bahnhofstraße, hier: Zuständigkeiten für die Weiterentwicklung und Umsetzung des Projektes”  beschriebenen Aufgaben und Kompetenzen im Juli 2002 aufgenommen.

 

In der Vorlage 600055/03 (15.04.2003) “Skulpturenallee – Bericht über den Sachstand und weitere Arbeiten” werden die Tätigkeiten des Fachgremiums Skulpturenallee beschrieben, die wesentlichen Resultate sind folgende:

 

Ø      Grundlagen für die Gestaltung der Skulpturenallee sind

·        die Geschichte und Bedeutung der Bahnhofstraße

·        die besonderen Anforderungen des jeweiligen, besonderen Aufstellungsortes mit seinen stadträumlichen Bindungen (Straße, Platz, Bebauung, Pflanzen)

·        die Beziehung der Skulpturen untereinander.

Auf die denkbare Formulierung eines abstrakten Mottos wurde verzichtet.

 

Ø      Es sollen möglichst alle zwei Jahre zwei Skulpturen errichtet werden. Die Gestaltung und Aufstellung bzw. Einrichtung der Kunstwerke soll möglichst vor Ort erlebbar sein und die neugierige Öffentlichkeit mit dem Künstler ins Gespräch bringen.

 

Ø      Auf Basis eines Exposés soll Kontakt zu möglichen Sponsoren aufgenommen werden.

 

Im Dezember 2003 nimmt das Fachgremium unter der Leitung von VB 5 den Diskussions- und Arbeitsprozess wieder auf.

 

Folgende Ergebnisse wurden inzwischen erzielt:

 

Ø      Das Planungsamt hat auftragsgemäß ein Exposé “Boulevard Bahnhofstraße – Skulpturenallee” erstellt, das die Grundzüge für die weitere Entwicklung der Bahnhofstraße, insbesondere der Skulpturenallee beschreibt und Grundlage für alle weiterführenden Gespräche mit Sponsoren, Künstlern und Planern sein soll.

In erster Linie sollen in der Bahnhofstraße neu entworfene und erstellte Skulpturen errichtet werden, es wird aber auch darüber nachgedacht, ggf. vorhandene Kunstwerke aufzustellen, sofern diese dem vereinbarten Anspruch an die Kunst genügen.

 

Ø      Das Projekt “Skulpturenallee” soll durch temporäre Aktionen bekannt gemacht werden.

In einem ersten Schritt werden Werbetürme als Platzhalter an den vereinbarten  Standorten auf die geplanten Skulpturen hinweisen. Die Plakatständer werden drei Monate lang im Straßenraum verbleiben, die DSM Deutsche Städte-Medien stellt diese dankenswerter Weise für diese Aktion zur Verfügung. 

 

Ø      Am 06.02.2004 hat  ein Pressegespräch mit Vertretern der lokalen Presse stattgefunden, im Zuge dessen soll das Projekt einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird. Zeitgleich sollen die genannten Werbetürme platziert werden.

 

Ø      Im Anschluss an das Pressegespräch wird möglichen Sponsoren die Idee der Skulpturenallee vorgestellt und ans Herz gelegt, mit dem Ziel, den einen oder anderen dafür zu begeistern und für die Umsetzung des Projektes zu gewinnen.

 

 

 

2. Ausführungen zum städtebaulichen Konzept Bahnhofsstraße

 

Das “Fachgremium Skulpturenallee Bahnhofstraße” hat einen ausführlichen Diskussionsprozess über Auswahlverfahren von Künstlern sowie über das Procedere beim Einwerben von Sponsoren und Errichtung der Skulpturen im Straßenraum geführt. Grundlage dafür waren Eckpunkte der Geschichte und Bedeutung der Bahnhofsstraße sowie die besonderen Anforderungen der Aufstellungsorte mit ihren spezifischen stadträumlichen Bindungen.

Die entsprechende Beschreibung und das nötige Bildmaterial wurden im einem ersten Teil eines Exposès vom Planungsamt bearbeitet und mit Beschluss der BV Mitte vom 20.05.2003 zustimmend zur Kenntnis genommen.

 

Im Februar 2003 fand eine Bürgerinformationsveranstaltung zu städtebaulichen Planungen im Bahnhofsviertel statt. Von den Bürgern wurde ein städtebauliches Konzept für das Bahnhofsquartier gewünscht, um zumindest sukzessive verschiedene Ansatzpunkte wie z.B. Fassaden, Beleuchtung, Einzelhandelsbesatz, Gastronomie bearbeiten und vorantreiben zu können.

 

Der Planungsprozess  Bahnhofsstraße wird weiterhin vom Arbeitskreis “Bahnhofsquartier” begleitet. Teilnehmer dieses Kreises sind Mitglieder der Politik, SIHK, Stadtmarketing, Verwaltung sowie Anlieger der Bahnhofstraße.

 

Unter Einbeziehung aller diskutierten Planungsinhalte im Skulpturenbeirat, im Arbeitskreis und in der Bürgeranhörung hat die Verwaltung verschiedene Handlungsfelder zur städtebaulichen Aufwertung der Bahnhofstraße weiterentwickelt und konkretisiert. Die beiliegende Broschüre vervollständigt das für Investoren erstellte Exposè um die städtebaulichen Zielsetzungen und Gestaltungsgrundsätze.

 

Das vorliegende städtebauliche Konzept bietet viele Ansatzmöglichkeiten zur Verbesserung der Situation in der Bahnhofstraße. Auch wenn zeitnah eine umfassende Neuordnung des Bereiches aufgrund fehlender finanzieller Möglichkeiten nicht erreichbar ist, werden in diesem Konzept viele Bausteine benannt, die aufgegriffen werden können und die für Engagement und Interesse der Anlieger von großer Bedeutung sind. Dabei sollen auf der Basis von PPP-

Modellen mit interessierten Anliegern neue Formen des privaten Engagements vorbereitet

werden (Pflanz- und Baumpatenschaften).

 

 

 

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Beschlüsse

Erweitern

17.02.2004 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte - ungeändert beschlossen

Erweitern

09.03.2004 - Stadtentwicklungsausschuss - ungeändert beschlossen