Mitteilung - 0687-1/2023

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Kurzfassung

Entfällt.

 

Begründung

Gemeinsame Stellungnahme der Mark-E AG und der Verwaltung

Ihre Anfrage gemäß § 6 (1) der GeschO des Rates vom 21.08.2023

Die Verwaltung berichtet zum Sachstand des Beschlusses zur Vorlage 0804/2022. Die Verwaltung stellt dazu mindestens dar, an welchen Standorten im Stadtbezirk Mitte zukünftig öffentliche Ladesäulen für Elektrofahrzeuge eingerichtet werden sollen und wann mit der Umsetzung durch die Mark-E und ggf. andere Anbieter zu rechnen ist. Dabei soll die Anzahl und die Leistung der Ladesäulen angegeben werden.“

Die Mark-E AG und die Verwaltung nehmen dazu wie folgt Stellung und geben darüber hinaus einen kurzen Bericht zum Ausbaustand der öffentlichen Ladeinfrastruktur in Hagen.

  1. Zubau öffentlicher Ladesäulen im Stadtbezirk Mitte

 

Aktuell prüfen die Mark-E AG und die Verwaltung, ob im Stadtbezirk Hagen Mitte an folgenden Standorten weitere öffentliche Ladesäulen errichtet werden können:

 

  • Ladesäule Grabenstraße 28, 58095 Hagen
  • Ladesäule Haldener Straße 39, 58095 Hagen
  • Ladesäule Neumarktstraße 24, 58095 Hagen
  • Ladesäule Hochstraße 97, 58095 Hagen

 

Diese möglichen Standorte sollen von der Mark-E AG möglichst im Jahr 2023 realisiert werden.

Weitere Marktteilnehmer/ Anbieter, die beabsichtigen öffentliche Ladesäulen im Stadtbezirk Hagen-Mitte zu errichten, sind der Verwaltung aktuell nicht bekannt.

 

  1. Einrichtung von Ladesäulen hinter der Ampelanlage Graf-von-Galen-Ring 19/21

 

Dieser von der Politik vorgeschlagene Standort muss auf die technische Machbarkeit und grundsätzliche Eignung für den Betrieb einer Ladesäule noch überprüft werden.

Die Mark-E verweist auf die 400 m entfernte öffentliche Ladesäule an der Adresse "Am Bahnhof 16" deren Auslastung in den letzten 12 Monaten mit rund 1.100 Ladevorgängen bei rund 26% liegt. Im Schnitt stehen die Fahrzeuge hier rund 2 h für einen Ladevorgang von im durchschnittlich 10 kWh.

Grundsätzliche Anmerkungen zum Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur in Hagen:

In Zusammenarbeit mit dem Energieversorger Mark-E AG/ der ENERVIE-Gruppe baut die Stadt Hagen die Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge Schritt für Schritt flächendeckend und bedarfsorientiert aus. Für den Zubau von Lademöglichkeiten hat die ENERVIE-Gruppe ein regionales Standortkonzept erstellt. Daraus ergeben sich für das gesamte Stadtgebiet mit Stand Ende Mai 2023 aktuell 89 aktive Ladepunkte im öffentlichen Raum.

Zudem können Elektro-Mobilisten ihre E-Fahrzeuge an 114 Ladepunkten im halböffentlichen Raum in Hagen laden, die ebenfalls von der Mark-E AG betrieben werden (hier ist der Zugang auf bestimmte Kunden beschränkt: z.B. Post, Banken, Hotel, Parkhäuser, etc.). Insgesamt waren Ende Mai 2023 rund 32 öffentliche Ladepunkte und 10 Ladepunkte im halböffentlichen Raum beim kommunalen EVU Mark-E in Planung.

Die Strategie der Mark-E AG ist nachfragegesteuert und passt sich den Umständen und den jeweiligen Marktbedingungen und den dazugehörigen Investoren an. Investoren können für den Bau öffentlicher Ladesäulen eine Förderung beantragen. Die Mark-E AG selbst kann (in der Regel) keine Förderanträge für den Bau von Ladesäulen stellen, muss Investitionen in die Ladeinfrastruktur daher selbst tragen und ist deshalb auch auf Investoren angewiesen.

Über das Energieversorgungsunternehmen Mark-E AG hinaus betreiben weitere Mitbewerber öffentlich zugängliche Ladesäulen in Hagen. Das bedeutet, dass es im Mai 2023 viel mehr öffentliche Ladepunkte im Hagener Stadtgebiet gab, als die, die von der Mark-E zu diesem Zeitpunkt betrieben werden.

Welcher Anbieter, aktuell welche Ladesäulen und mit welcher Leistungsklasse in Hagen betreibt, ist der Verwaltung nicht bekannt. Die Verwaltung kann dazu auch keine belastbaren Zahlen liefern. Eine gute Übersicht dazu liefert aber die Internetseite der Bundesnetzagentur mit den dort gemeldeten öffentlichen Ladepunkten.

Lade-Karten / Lade-Pläne im Internet verfügbar:

Die Stadt Hagen hat für Menschen, die sich für die Elektromobilität interessieren, auf der Internetseite des Umweltamtes zwei Verlinkungen gesetzt, die zu Übersichtskarten führen:

Lade-Karte der Mark-E AG:

Die Internetseite der Mark-E AG informiert über Lademöglichkeiten im Versorgungsgebiet der ENERVIE Gruppe in Südwestfalen. Die auf der Lade-Karte abgebildeten Ladestationen sind öffentlich zugänglich. Klickt der Nutzer auf eine der bereits vorhandenen Ladesäulen, erhält er nähere Informationen zu Adresse, Anzahl der Ladepunkte und Anschlussleistung. Zukünftig sollen über die Webseite der Mark-E, zusammen mit den Kommunen auch gemeinsam geplante Ladepunkte angezeigt, und durch die Bürger:innnen bewertet werden. Später sollen Bürger auf diesem Weg auch selbst neue Vorschläge einreichen können.

Im Internet ist diese Seite unter dem folgenden Link zu finden:

https://lademap.ladenetz.de/

Lade-Karte der Bundesnetzagentur:

Interessierte erhalten auf der Internetseite der Bundesnetzagentur bundesweite Auswertungen zur Ladeinfrastruktur und den dort gemeldeten öffentlichen Ladesäulen. Hier können sich Interessierte in einer Excel-Tabelle, die Anzahl der Ladeeinrichtungen und Ladepunkte, der entsprechenden Leistungsklassen sowie auch die Betreiber der Ladepunkte in der kreisfreien Stadt Hagen anzeigen lassen.

Im Internet ist diese Seite unter dem folgenden Link zu finden:

https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/E-Mobilitaet/start.html

Inklusion von Menschen mit Behinderung

 

Belange von Menschen mit Behinderung

 

 

X

sind nicht betroffen

 

 

Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung

 

X

positive Auswirkungen (+)

 

 

 

 

gez. Dr. André Erpenbach

gez. Henning Keune

Beigeordneter

Technischer Beigeordneter

 

 

 

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