Beschlussvorlage - 0514-1/2023
Grunddaten
- Betreff:
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Auswahl der Haltestellen für den barrierefreien Ausbau 2023 - ergänzender Beschluss Haltestelle Emsterfeld
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB60 - Verkehr, Immobilien, Bauverwaltung und Wohnen
- Bearbeitung:
- Ann-Kathrin Rehm
- Beteiligt:
- HVG GmbH
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Seniorenbeirat
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12.09.2023
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Erledigt
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Umweltausschuss
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Entscheidung
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13.09.2023
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Erledigt
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Beirat für Menschen mit Behinderungen
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14.11.2023
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Sachverhalt
Begründung
Nachdem die Auswahl der Haltestellen für den barrierefreien Ausbau 2023 am 06.06.2023 im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität vorgestellt wurde (DS.-Nr.: 0514/2023), hat sich eine Änderung bezüglich des Haltesteigs Emsterfeld (stadteinwärts) ergeben.
Der Haltesteig Emsterfeld (stadteinwärts) ist aktuell als Busbucht ausgebaut. Grundsätzlich sollen die Haltestellen, wie im Ausschuss für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität am 21.02.2018 beschlossen (DS.-Nr. 0182/2018), als Fahrbahnrand-/ oder Kaphaltestellen ausgebaut werden. Aus diesem Grund war der erwähnte Haltesteig ursprünglich für den Ausbau zur Fahrbahnrandhaltestelle vorgesehen.
Jedoch hat die Hagener Straßenbahn AG dies erneut intern geprüft und ist dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass der Haltesteig Emsterfeld (stadteinwärts) als Busbucht verbleiben sollte. Dafür liegen die nachfolgenden Gründe vor.
Die Haltestelle Emsterfeld wird von den Linien 518, 519, 527 und 535 angefahren. Die Linien 519 und 535 enden an der Haltestelle Emsterfeld. Daher halten die beiden Linien an dem Haltesteig in der Schleife in der Karl-Ernst-Osthaus-Straße, um die Fahrgäste aussteigen zu lassen und dort zu pausieren. Im Falle der Verspätung einer der beiden Linien kann es dazu kommen, dass ein Bus die Schleife vorzeitig räumen muss, obwohl dieser noch Pause hat. In diesem Fall muss die restliche Pausenzeit in der Busbucht des Haltesteigs (stadteinwärts) verbracht werden.
Außerdem fahren die Busse auch regulär von der Schleife aus über die Gerhart-Hauptmann-Straße zu dem Haltesteig stadteinwärts in der Karl-Ernst-Osthaus-Straße, um die Fahrgäste einsteigen zu lassen. Um einen barrierefreien Einstieg in den Bus gewährleisten zu können, ist es notwendig, dass der Bus den Haltesteig gerade anfahren kann (auch mit Gelenkbussen). Mit der Beibehaltung der Busbucht wird eine bessere Anfahrbarkeit des Haltesteigs erreicht (im Gegensatz zum Ausbau zu einer Fahrbahnrandhaltestelle). Dies wurde durch eine Schleppkurvenuntersuchung bestätigt.
Aus diesen beiden Gründen (Pausenzeit + Anfahrbarkeit) besteht eine Notwendigkeit zur Beibehaltung der Busbucht an dem Haltesteig Emsterfeld (stadteinwärts). Der Haltesteig soll dennoch barrierefrei ausgebaut werden (Installation eines Hochbords sowie eines taktilen Leitsystems).
Inklusion von Menschen mit Behinderung
Belange von Menschen mit Behinderung
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X | sind betroffen |
Kurzerläuterung:
Der barrierefreie Ausbau der Haltestellen betrifft grundsätzlich die Belange von Menschen mit Behinderung. Die Ausbauplanung berücksichtigt diese Belange.
Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung
X | positive Auswirkungen (+) |
Kurzerläuterung und ggf. Optimierungsmöglichkeiten:
Die Stärkung des ÖPNV (und somit des Umweltverbunds) wirkt sich grundsätzlich positiv auf den Klimaschutz aus.
