Vorschlag zur Tagesordnung - 0061/2023

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Die Arbeitsagentur und die SIHK werden in der ersten Sitzung des Jahres gebeten, einen Rück- und Ausblick auf die Entwicklung der Beschäftigung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Hagen und der Entwicklung der Arbeitslosenzahlen zu geben. Dabei sollte insbesondere die große Diskrepanz der Arbeitslosigkeit zwischen dem Oberzentrum Hagen und den umliegenden Kreisen (EN, MK, Kreis Unna) beleuchtet werden.

Darüber hinaus sollte auch erläutert werden, mit welchen Maßnahmen Arbeitsagentur und SIHK gegen den Rückgang der Ausbildungsverträge vorgehen.  

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Sachverhalt

Kurzfassung

entfällt

 

Begründung

 

Die Arbeitslosenzahlen in Hagen sind seit Jahren mit rund 11 Prozent konstant hoch (s. Anlage). Damit liegt Hagen im Trend mit typischen Ruhrgebietsstädten wie Herne oder Duisburg. Da Hagen aber nicht originär dem Ruhrgebiet zuzuordnen ist, sondern als Oberzentrum für den hiesigen Raum gilt, fallen die eklatanten Unterschiede zu den umliegenden Kreisen auf. So liegt die Arbeitslosenquote im Märkischen Kreis bei 6,4 Prozent, in Ennepe-Ruhr-Kreis bei 6,6 Prozent und im Kreis Unna bei 7,1 Prozent. Diese Quoten entsprechen in etwa der durchschnittlichen Arbeitslosigkeit in NRW.

 

Hier stellt sich für die SPD-Ratsfraktion die Frage, welche Ursachen für diese gravierenden Unterschiede in einem sehr überschaubaren und auch eng verwobenen Wirtschaftsraum vorliegen. Wer die kreisfreie Stadt Hagen, egal in welche Himmelsrichtung verlässt, gelangt beim Übertritt der Ortsgrenzen (ausgenommen zu Dortmund) direkt in Gebiete mit einer wesentlich geringeren Arbeitslosenquote. Hier müssen für Hagen in Zukunft auf allen Ebenen intensiver Rückschlüsse gezogen und Gegenmaßnahmen gefunden werden. Das gilt in diesem Zusammenhang auch beim Blick auf den Ausbildungsmarkt und den Rückgang der Ausbildungsverträge. Die vorsitzende Geschäftsführerin der Arbeitsagentur, Katja Heck, hat erst kürzlich öffentlich alle Partner am Ausbildungsmarkt zu einer verstärkten Initiative aufgefordert.

 

 

 

 

Inklusion von Menschen mit Behinderung

 

Belange von Menschen mit Behinderung

(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)

 

X

sind nicht betroffen

 

Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung

(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)

 

X

keine Auswirkungen (o)

 

 

 

 

 

       

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Anlagen

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Beschlüsse

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02.02.2023 - Stadtentwicklungsausschuss - vertagt

Erweitern

04.05.2023 - Stadtentwicklungsausschuss - ungeändert beschlossen