Vorschlag zur Tagesordnung - 1115/2022
Grunddaten
- Betreff:
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Vorschlag der Fraktionen und Gruppe von CDU, Bündnis 90 / Die Grünen, Hagen Aktiv und FDPHier: Maßnahmen zum Fahrplanwchsel im Januar 2024
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Stefan Schirmer
- Beteiligt:
- FB60 - Verkehr, Immobilien, Bauverwaltung und Wohnen; HVG GmbH
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Umweltausschuss
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Entscheidung
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07.12.2022
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Beschlussvorschlag
I. Anbindung Bahn- und Busverkehr am Hagener Hauptbahnhof
- Die Verwaltung wird beauftragt in Abstimmung mit der Hagener Straßenbahn zu prüfen, wie durch eine Veränderung der Abfahrzeiten am Hauptbahnhof möglichst viele Anschlüsse in die Stadtteilzentren Boele, Eilpe, Haspe, Hohenlimburg und Vorhalle zu realisierbar wären. Dabei soll vom RE4 aus Düsseldorf/Wuppertal eine maximale Umsteigezeit von 15 Minuten gelten.
- Mit Priorität 1 soll der Anschluss aus Richtung Düsseldorf/Wuppertal (RE4) in die Stadtteile berücksichtigt werden.
- Mit Priorität 2 soll der Anschluss aus den Richtungen Essen/Bochum (RB40) und Dortmund (RE4 und S5) in die Stadtteile berücksichtigt werden.
- Mit Priorität 3 sollen Umsteigebeziehungen aus den genannten Hagener Stadtteilzentren zu den Zügen in Richtung Bochum, Essen, Dortmund, Wuppertal, Düsseldorf, Siegen und Iserlohn sowie Hamm berücksichtigt werden.
Dabei sind zwei Modelle alternativ zu prüfen:
Modell A: Zeitgleiche zentrale Abfahrt aller NE-Linien am Hagener Hauptbahnhof.
Modell B: Geteilte zeitgleiche Abfahrten von der Haltestellen Hagen Hauptbahnhof in Richtung Süden und Osten und von der Haltestelle Hagen „Stadtmitte“ in Richtung Nord und West (über Hauptbahnhof).
Damit Fahrgäste einen möglichen sicheren Anschluss erhalten, werden in beiden Modellen die bisherigen Standards der Hagener Straßenbahn zu Grunde gelegt:
- Die Umsteigezeit zwischen Zug und Bus am Hagener Hauptbahnhof beträgt mindestens sechs Minuten.
- Die Umsteigezeit zwischen Bussen an den zentralen innerstädtischen Abfahrstellen beträgt mindestens drei Minuten.
II. Verbesserung des Busverkehrs in Hohenlimburg
Die Verwaltung wird beauftragt in Abstimmung mit der Hagener Straßenbahn zu prüfen, …
- … durch welche Führung der von und nach Hohenlimburg verkehrenden Busse als Ring von/nach Hohenlimburg eine Mindestumsteigezeit von drei Minuten an den zentralen Umsteigestellen in Hagen Mitte gewährleistet werden kann.
- … ob die von der Hagener Straßenbahn dargestellte lange Standzeit einer Pendellinie zwischen Hohenlimburg Bahnhof und Obernahmer erstmalig für eine Erschließung von Elsey Ost/Steltenberg im Spätverkehr genutzt werden kann. Dies wäre beispielsweise in Form einer Schleifenfahrt vom Hohenlimburger Bahnhof über den Elseyer Osten zurück zum Hohenlimburg Bahnhof denkbar.
- … wie gewährleistet werden kann, dass im Bereich Emst stadtaus- und -einwärts zirka halbstündlich versetzte Fahrten erfolgen. Dies kann beispielsweise erreicht werden, indem die halbstündlichen Fahrten über den Remberg nach Bissingheim und Herbeck mit den Fahrten der Ringlinien abgestimmt werden.
III. Halbstündliche Anbindung der Stadtteilzentren an die Hagener Innenstadt
- Die Verwaltung wird beauftragt in Abstimmung mit der Hagener Straßenbahn zu prüfen, wie auf den Strecken zwischen der/den zentralen Umsteigehaltestelle(n) und den Stadtteilzentren ein möglichst gleichmäßiger Takt stadtaus- und -einwärts realisiert werden kann. Dabei sollen Linienbusse auf in gleicher Richtung verkehrende(n) Parallellinie(n) zeitlich versetzt verkehren, um in beiden Fahrtrichtungen ein dichtes Taktangebot zwischen Innenstadt und den aufgezählten Stadtteilzentren zu gewährleisten.
IV. Einrichtung Haltestelle im Bereich Boeler Straße/Fraunhoferstraße
- Die Verwaltung wird beauftragt in Abstimmung mit der Hagener Straßenbahn zu prüfen, wie im Bereich Boeler Straße/Fraunhoferstraße eine Haltestelle für den Spätverkehr eingerichtet werden kann. Die neue Haltestelle soll von allen NE-Bussen Richtung Loxbaum angefahren werden, um ein einheitliches Angebot zu gewährleisten.
Die Verwaltung berichtet unaufgefordert kontinuierlich zu jeder Sitzung des UKM über den Sachstand der Prüfungen.
Die Verwaltung wird beauftragt in Abstimmung mit der Hagener Straßenbahn die voraussichtlichen Kosten aller Maßnahmenvorschläge zu ermitteln.
Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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332,9 kB
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