Berichtsvorlage - 1109/2022
Grunddaten
- Betreff:
-
Schulentwicklungsplanung 2020 ff·Abgleich der Prognosezahlen für das Schuljahr 2022/2023 mit den Statistikzahlen
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB48 - Bildung und Kultur
- Bearbeitung:
- Horst Hermann
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Geplant
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Schulausschuss
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Entscheidung
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08.12.2022
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Sachverhalt
Kurzfassung
entfällt
Begründung
Im März 2020 wurde durch den externen Gutachter Biregio das Gutachten zur Schulentwicklungsplanung vorgelegt. Neben längerfristigen allgemeinen Entwicklungslinien beinhaltet das Gutachten für den mittelfristigen Zeitraum der Schuljahre 2020/2021 bis 2024/2025 je Schule eine konkrete Schülerzahlenprognose. Mit der Schulstatistik zum 15.10.2022 ist nunmehr für drei Prognosejahre ein Abgleich möglich. Ergänzend werden die Statistikzahlen zum 15.10.2019 aufgeführt.
Der Vergleich bezieht sich auf alle städtischen Schulen, die Privatschulen sind dabei nicht berücksichtigt. Ergänzend zu den textlichen Ausführungen können weitere Angaben den beigefügten Tabellen (siehe Anlage) entnommen werden.
- Grundschulen
Nach der Gesamtbetrachtung der städtischen Grundschulen für das Schuljahr 2022/2023 liegen die tatsächlichen Zahlen mit 111 Schüler*innen oberhalb der Prognose. Gegenüber dem Schuljahr 2021/2022, wo die tatsächliche Schülerzahl mit 90 oberhalb der Prognose lag, ein weiterer, wenn auch leichter Anstieg. Bezogen auf die einzelnen Jahrgänge ist zu bemerken, dass der aktuelle 1. Jahrgang mit 160 Schüler*innen oberhalb der Prognose liegt. Da insbesondere die unteren Jahrgänge als Grundlage der zukünftigen Entwicklung von Bedeutung sind, ist die Entwicklung aufmerksam weiter zu verfolgen, um ggf. rechtzeitig nachzusteuern.
Bei einer gesamtstädtischen Einschätzung der bisherigen Entwicklung ist auch die starke Fluchtbewegung aus der Ukraine zu berücksichtigen, wodurch bis Juli rund 130 Grundschüler*innen ergänzend hinzugekommen sind. Von der weiteren, derzeit noch nicht eindeutig absehbaren Entwicklung wird abhängig sein, ob über die Erkenntnisse der Prognose hinaus, weiterer Schulraum benötigt wird. Ausgenommen von dieser grundsätzlichen Einschätzung ist der Stadtbezirk Mitte.
Bezogen auf die einzelnen Stadtbezirke ergibt sich ein unterschiedliches Bild.
Der Anstieg manifestiert sich im Stadtbezirk Mitte, wo die tatsächliche Zahl nunmehr mit 164 Schüler*innen oberhalb der Prognosezahl liegt. Die Schülerzahlen in Mitte wären eigentlich noch höher, da Schüler*innen mangels freier Plätze Grundschulen anderer Stadtbezirke besuchen. Angesichts der gefestigten Statistikzahlen scheint sich neben den bereits beschlossenen Maßnahmen der Bedarf einer weiteren Investitionsmaßnahme zwecks Schulraumerweiterung anzudeuten.
Im Stadtbezirk Nord liegt im Schuljahr 2022/2023 die tatsächliche Zahl mit 85 Schüler*innen unterhalb der Prognose. Es scheint sich eine Entwicklungslinie unterhalb der Prognose zu ergeben.
Im Stadtbezirk Eilpe/Dahl liegt im Schuljahr 2022/2023 die tatsächliche Zahl mit 38 Schüler*innen oberhalb der Prognose. Es ist jedoch zu bedenken, dass zum Schuljahr 2022/23 der Standort der ehemaligen Förderschule August Hermann Francke durch die Grundschule Astrid Lindgren genutzt wird, um hier überwiegend Schüler*innen aus dem Bezirk Mitte zu beschulen.
Im Stadtbezirk Haspe liegt im Schuljahr 2022/2023 die tatsächliche Zahl mit 23 Schüler*innen oberhalb der Prognose.
Im Stadtbezirk Hohenlimburg liegt im Schuljahr 2022/2023 die tatsächliche Zahl nunmehr mit 29 Schüler*innen unterhalb der Prognose.
- Allgemeinbildende Schulen der Sekundarstufe I und II
Bei Gesamtbetrachtung der städtischen Schulen im Bereich der Sekundarstufe I und II mit einer Gesamtzahl von rund 11.500 Schüler*innen ergibt sich eine geringe Abweichung von 53 Schüler*innen oberhalb der Prognose. Hier wird in Zukunft nicht nur die Gesamtentwicklung, sondern auch die Entwicklung in den jeweiligen Stufen zu beobachten und zu analysieren sein.
- Förderschulen
Bei Gesamtbetrachtung der städtischen Förderschulen übersteigen die Ist-Zahlen mit 875 Schüler*innen leicht die Prognose von 861 Schüler*innen. Die Betrachtung der einzelnen Förderschwerpunkte ergibt ein differenziertes Bild.
So liegt bei dem Förderschwerpunkt Lernen (Fritz-Reuter und Friedrich-von-Bodelschwingh) die tatsächliche Zahl um 23 Schüler*innen oberhalb der Prognose, wobei der überwiegende Teil auf die Förderschule Friedrich-von-Bodelschwingh entfällt.
Die Förderschule Gustav-Heinemann (Geistige Entwicklung) hat mit 265 Schüler*innen eine erneute Höchstzahl erreicht. Sie liegt mit 28 Schüler*innen oberhalb der Prognose. Mit dem zusätzlichen Standort in Hagen-Dahl konnte eine räumliche Entlastung geschaffen werden.
Die Förderschule Wilhelm-Busch (Soziale und emotionale Entwicklung) bleibt mit 88 Schüler*innen unter der Prognose von 103 Schüler*innen.
Die Förderschule Erich-Kästner (Sprache) bleibt mit 79 Schüler*innen unter der Prognose von 101 Schüler*innen.
Inklusion von Menschen mit Behinderung
Belange von Menschen mit Behinderung | |
X | sind nicht betroffen |
Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung)
X | keine Auswirkungen (o) |
Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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90,2 kB
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