Berichtsvorlage - 0914/2022
Grunddaten
- Betreff:
-
Information aktueller Stand SEP
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- SZS - Servicezentrum Sport
- Bearbeitung:
- Frank Henkes
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Sport- und Freizeitausschuss
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Entscheidung
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09.11.2022
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Sachverhalt
Kurzfassung
entfällt
Begründung
Wie in der Sitzung des Sport- und Freizeitausschusses am 26.04.2022 festgelegt, hat das SZS vor den Workshops zunächst mit Vertretern der Verbände und Vereine sowie Schulen und Kindertageseinrichtungen gesprochen, um u.a. die Bilanzen aus dem Zwischenbericht zu erörtern.
Das SZS hat dann eine Auswahl der in Hagen am meisten bzw. erfolgreichsten betriebenen Sportarten vorgenommen, weil mit allen Vertretern der ca. 110 Sportarten, die in Hagen betrieben werden, aus zeitlichen wie organisatorischen Gründen keine Gespräche gesondert geführt werden konnten.
Am 20.09.22 fand zunächst ein Gespräch mit den Vertretern der städt. Schulen und Kindertageseinrichtungen statt. Für die KiTas konnte festgestellt werden, dass es keinen Bedarf an Einheiten in Turn- und Sporthallen gibt. Die Einrichtungen sind grds. zufrieden mit ihren Bewegungsräumen, welche auch im Rahmen der Vorgaben jeweils eingerichtet wurden. Wenn darüber hinaus ein Bedarf entstehen sollte, wäre dieser aber durch bestehende Verordnungen auch nicht gedeckt.
Für die Schulen lässt sich feststellen, dass insgesamt der Bedarf gut abgedeckt werden kann. Dies liegt aber u.a. aber auch daran, dass insbesondere aufgrund des Lehrermangels aktuell nur 2 anstatt 3 Schulstunden Sport pro Klasse wöchentlich angeboten werden können. Sollte hier in der Zukunft eine Verbesserung eintreten und gemäß dem Lehrplan tatsächlich 3 Sportstunden angeboten werden können, dann besteht sicherlich ein weiterer Bedarf an Halleneinheiten.
Insgesamt sind die Hagener Schulen allerdings überwiegend sehr zufrieden mit der Qualität der Sportstätten. Verbesserungs-Potential gibt es sicherlich bei den Bewegungsflächen außerhalb der Schulgebäude, Schulhöfe könnten hier deutlich attraktiviert werden für Bewegungsangebote (die dann auch außerhalb der Schulzeiten von der Bevölkerung genutzt werden könnten).
Dass sich der im Zwischenbericht von der IKPS festgestellte Bedarf von 8 weiteren Hallen für den Schulsport in Hagen nicht bemerkbar macht, liegt wohl in erster Linie daran, dass die Gutachter bei ihrer Bedarfsberechnung einen Puffer von 10 % eingerechnet haben. Der Bedarf an Hallen für den Schulsport ist derzeit zu 100 % gedeckt, einen Puffer gibt es allerdings hier nicht mehr, so erklärt sich der zusätzliche Bedarf an 8 Hallen.
Am 27.09.22 waren dann Vertreter der Outdoor-Sportarten und vom Schwimmsport eingeladen. Leider musste der Vertreter des Fußballkreises krankheitsbedingt sehr kurzfristig absagen, hier liegt jetzt allerdings eine schriftliche Stellungnahme zu den Fragestellungen vor. Danach gibt es hinsichtlich der Qualität einzelner Funktionsgebäude kleinere Beschwerden, ansonsten ist man mit Qualität und Quantität der Sportplätze grundsätzlich zufrieden. Wünschenswert wären noch 2-3 weitere Kunstrasenplätze. Außerdem schlägt der Fußballkreis vor, einige Anlagen in die „Schlüsselgewalt“ der Vereine zu geben (Beispiele hier: BW Haspe auf dem Freiheitsplatz oder SC Berchum/Garenfeld auf dem Sportplatz Garenfeld).
Triathlon/Radsport regt eine beleuchtete Laufstrecke sowie eine separierte Radstrecke mit einer 800m-Bahn für Trainingszwecke an.
Die Leichtathleten sind grundsätzlich auch sehr zufrieden mit dem Angebot an Sportstätten, allerdings könnten an einzelnen Anlagen (z.B. Stabhochsprung) auch mal Ersatzbeschaffungen getätigt werden.
Auch die Vertreter aus dem Schwimmsport und Hagenbad sind grundsätzlich zufrieden mit dem Angebot. Ggf. könnte oder sollte man die techn. Anlagen in den Lehrschwimmbecken verbessern, weil hier aufgrund technischer Begrenzungen hinsichtlich der Wasserqualität eine Ausweitung des Schwimmangebots derzeit nicht möglich ist.
Am 28.09.22 sind dann Vertreter der Hallen-Sportarten unserer Einladung gefolgt, vertreten waren mit Handball, Basketball, Volleyball, Badminton, Federfußball, Tischtennis und Fechten die Sportarten, bei denen sicherlich die meisten Hagener Sportler in die Hallen gehen. Die eingeladene Vertreterin vom Turnen musste hier auch leider kurzfristig absagen. Einhellig wurde die Meinung vertreten, dass die Hallen im Vergleich zu umliegenden Städten einen immer noch sehr guten Standard haben.
Es wurden von den einzelnen Sportarten Bedarfe angesprochen, so gibt es z.B. nicht in jeder Halle eingezeichnete Badminton-Felder, obwohl dies auch für den Schulsport eine wichtige Sportart ist. Für den Basketballkreis wurde festgestellt, dass es einen großen Zuwachs bei den U12-Sportlern gibt und daher die Installation von weiteren höhenverstellbaren Körben sehr wichtig sei.
Daneben gab es auch noch einzelne „kleine Baustellen“, die vom SZS aufgenommen wurden, die aber für die Sportstättenentwicklung keine Rolle spielen. Grundsätzlich sind jedoch alle Vertreter zufrieden mit den Sportstätten und auch mit den Belegungszeiten, es wird berichtet, dass es keine großen weiteren Bedarfe für Trainingseinheiten gibt.
Inklusion von Menschen mit Behinderung
Belange von Menschen mit Behinderung
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X | sind nicht betroffen |
Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung
X | keine Auswirkungen (o) |
