Anfrage - 0575/2022
Grunddaten
- Betreff:
-
Anfrage der Fraktion Hagen AktivHier: Flutprävention
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Anfrage
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Stefan Schirmer
- Beteiligt:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Geplant
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Umweltausschuss
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Entscheidung
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14.06.2022
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14.09.2022
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Beschlussvorschlag
- Würde unter den jetzigen Gegebenheiten und Vorkehrungen bei einer über die Ufer tretenden Volme, das Rathaus I, die Volmegalerie und das Rathaus an der Volme vor dem Eindringen von Wasser in die Keller und die Erdgeschosse geschützt werden können? Welche Vorkehrungen und Maßnahmen wurden bzw. würden im Einzelnen ergriffen, um das zu verhindern? (Beispiele: wasserdichtes Verschließen von Kellerschächten, vorrätige Wasserbarrieren; Pumpen etc.)
- Bis zu welcher Wasserhöhe (über Oberkante Straße) könnte bei einem Über-die-Ufer-Treten ein Eintreten in Keller- und Erdgeschosse mit den zurzeit vorhandenen Schutzvorrichtungen und -maßnahmen ggfs. sicher verhindert werden? Welche weiteren Maßnahmen sind nach derzeitiger Planung jetzt von der Stadt noch ergänzend vorgesehen und bis zu welcher Wasserhöhe ist ein Überflutungsschutz ggfs. geplant?
- Welche Maßnahmen wurden im Einzelnen in den Gebäuden der Hagener Stadtverwaltung ergriffen, um die Schäden bei einem nicht zu verhindernden Wassereintritt geringer zu halten? (z.B. Verlagerung von Elektro-, Daten-, Heiz- und Klimatechnik in höhere Räume, wasserdichte Türen für derartige Räume, Pumpen, Notstromaggregate etc.)
- Werden in der Rathaus-Galerie (als ein Beispiel der Kategorie „systemrelevanter Gebäude“ in Hagen) ähnliche Präventionsmaßnahmen getroffen? Wurde in der Einfahrt zur Tiefgarage der Einbau eines Flutschutztores vorgenommen bzw. ist dieser vorgesehen, um ggfs. einen nochmaligen Wassereintritt in die Tiefgarage zu verhindern? (Google-Suche z.B. mit Wort „Flutschutztor“)
- Sind Unternehmen oder HausbesitzerInnen nach der Flut auf die Stadt Hagen zugekommen und haben diesbezüglich um Rat gefragt oder haben Interesse an gemeinschaftlichen Präventionslösungen bekundet?
- Hält es die Stadt für sinnvoll, auf Ihrer Internetseite eine (einmalig zu erstellende) Beratungsseite für BürgerInnen und Unternehmen einzurichten, auf der stadtbezogene Anregungen für die Prävention und den Selbstschutz in überflutungsgefährdeten Gebieten gegeben werden, damit einerseits für einen Wiederholungsfall einer solchen Flut sich die BürgerInnen und Unternehmen besser vorbereiten können und andererseits auch durch die Flut traumatisierte Bürger dadurch wieder ein besseres Sicherheitsgefühl erlangen können?
- Hält es die Stadt in dem Zusammenhang für sinnvoll, dass über eine solche Internetseite auch zur Anschaffung bestimmter – einheitlicher und koppelbarer – mobiler Wasserschutzbarrieren geraten wird, die man mittels einer Sammelbestellung über die Stadt zum einen günstiger erwerben könnte und womit und zum anderen aber dafür gesorgt wird, dass einheitliche Barrieren erworben werden, die man mit denen benachbarter Immobilien koppeln kann. (Google-Suche z.B. mit dem Wort „Hochwasserschutzsysteme“)
- Wurden in Hagen nach der Flutkatastrophe bereits Bebauungspläne geändert oder neue Bebauungspläne erlassen, um in gefährdeten Gebieten eine überflutungssichere bzw. -beständige Bauweise vorzuschreiben oder sind solche Bebauungspläne zukünftig vorgesehen? (z.B. in bestimmten Gebieten Bau ohne Keller oder Bau auf Stelzen). (Google-Suche mit den Worten „Bebauungsplan Hochwasserrisikogebiete“; Google Bildersuche mit Suchworten „Bau auf Stelzen“)
- Würde ein Bau auf Stelzen (auch Industriebauten) nebenbei auch das Bauen auf kontaminiertem Gelände ermöglichen, so dass ggfs. mit einer solchen Bauweise auch Altlastenproblematiken von Brachflächen (z.B. Varta-Brache, Obernahmer) gelöst werden könnten? (vgl. Google-Suche mit den Worten: „Altlasten Bau Stelzen“)
Sachverhalt
Kurzfassung
Entfällt
Begründung
Siehe Anlage
Inklusion von Menschen mit Behinderung
Belange von Menschen mit Behinderung (Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)
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x | sind nicht betroffen |
Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung
(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)
x | positive Auswirkungen (+) |
Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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107,4 kB
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2
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(wie Dokument)
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63 kB
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