Beschlussvorlage - 0430/2022
Grunddaten
- Betreff:
-
Projekt "Guter Lebensabend NRW" - Ergebnisse der Umfrage
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Martina Gleiß
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Seniorenbeirat
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Vorberatung
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19.05.2022
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Erledigt
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Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie
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Entscheidung
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21.06.2022
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Erledigt
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Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration
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Vorberatung
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24.08.2022
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Sachverhalt
Kurzfassung
entfällt
Begründung
Das Modellprojekt „Guter Lebensabend NRW – Kultursensible Altenhilfe und Altenpflege für Seniorinnen und Senioren mit Einwanderungsgeschichte“ wird vom Land NRW gefördert und in Hagen gemeinsam mit dem Caritasverband als Kooperationspartner durchgeführt. Um konkrete Bedarfe zu ermitteln wurde eine Bedarfsanalyse in Form einer Befragung durchgeführt. Befragt wurden mit Hilfe eines Fragebogens Menschen mit Migrationsgeschichte, ambulante Pflegedienste, vollstationäre und teilstationäre Pflegeeinrichtungen. Darüber hinaus wurden Experteninterviews durchgeführt.
Beispielhaft seien hier Ergebnisse und darauf folgende weitere Schritte genannt:
Vielfach wurden Informationsdefizite bei der Zielgruppe festgestellt, sie wünschen sich insbesondere Informationen in ihrer jeweiligen Muttersprache. Informationen über die Pflege- und Wohnberatung wurden daher bereits in verschiedene Sprachen übersetzt, gedruckt und ins Internet gestellt. Weitere Informationen verschiedener Institutionen sollen per Link auf der Homepage der Stadt Hagen zur Verfügung gestellt werden.
Es wurde von der Zielgruppe oftmals der Wunsch geäußert, dass in Pflegeeinrichtungen eine muttersprachliche Betreuung erfolgen sollte. Dabei gaben die Pflegeeinrichtungen an, dass dort mehrsprachiges Personal vorhanden sei. Auch wünschen sich die Menschen mit Migrationshintergrund, dass ihre religiösen und kulturellen Bedürfnisse in den Einrichtungen und bei der ambulanten Pflege berücksichtigt werden. Die Pflegedienste und Einrichtungen gaben zu diesen Punkten an, dass sie sich sehr wohl um die Belange auch ihrer Gäste und Bewohner mit Migrationsgeschichte kümmern und auf deren Bedürfnisse Rücksicht nehmen würden. Einige äußerten aber auch den Wunsch nach Fortbildungen zum Thema kultursensible Pflege.
Konkret sind weitere Schritte geplant, wie zum Beispiel das Installieren von Multiplikatoren, Informationen und Hilfen für pflegende Angehörige bekannter machen oder installieren, Schulungen und Qualifizierungen für das Personal in der Altenpflege durchführen.
Wünschenswert sind darüber hinaus mehrsprachige Sprechstunden in der Pflege- und Wohnberatung und eine Vernetzung aller relevanten Akteure in der Altenpflege.
Weitere Einzelheiten sind in dem beigefügten Bericht zu finden. Er führt die Ergebnisse der Befragung auf, zieht ein Fazit aus der Befragung und zeigt die nächste Schritte innerhalb des Projektes auf.
Inklusion von Menschen mit Behinderung
Belange von Menschen mit Behinderung (Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)
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X | sind betroffen (hierzu ist eine kurze Erläuterung abzugeben) |
Kurzerläuterung:
Menschen, die von einer Pflegebedürftigkeit betroffen sind, haben oftmals auch eine Behinderung.
Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung
(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)
X | keine Auswirkungen (o) |
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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709,9 kB
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