Vorschlag zur Tagesordnung - 0465/2022
Grunddaten
- Betreff:
-
Vorschlag der Fraktion BfHo: Zwischenbericht Sofortprogramm Innenstadt
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- BV - Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Bearbeitung:
- Sonja Oschmann
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
|
|
Bezirksvertretung Hohenlimburg
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Entscheidung
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19.05.2022
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Beschlussvorschlag
Die Verwaltung wird gebeten, einen Zwischenbericht zum Thema Sofortprogramm Innenstadt zu geben und dabei folgende Fragen zu beantworten:
1. Wie viele Ladenlokale standen zum Start des "Sofortprogramms Innenstadt" in Hohenlimburg für eine kostengünstige Anmietung zur Verfügung?
2. Für wie viele dieser leer stehenden Ladenlokale gab es bislang Interessenten?
3. Wie viele Existenzgründer oder junge Unternehmer haben sich bisher auf die leer stehenden Ladenlokale beworben?
4. Mit wie vielen Interessenten konnte bislang ein Vertrag zur Anmietung eines Ladenlokals im Rahmen des "Sofortprogramms Innenstadt" abgeschlossen werden?
5. Um welche Branchen handelt es sich dabei?
6. Werden aktuell Gespräche/Verhandlungen mit weiteren Interessenten geführt?
7. Welche Maßnahmen wurden und werden ergriffen, um das Sofortprogramm bei Start-ups, Popup-Stores, Dienstleistern oder Gastronomen bekannt zu machen?
8. Wird im Rahmen des Programms mit der Werbegemeinschaft Hohenlimburg sowie dem Quartiersmanagement zusammengearbeitet, und wenn ja, wie gestaltet sich diese Zusammenarbeit?
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
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82,6 kB
|

19.05.2022 - Bezirksvertretung Hohenlimburg - geändert beschlossen
Beschluss:
Die Verwaltung wird gebeten, einen Zwischenbericht zum Thema Sofortprogramm Innenstadt zu geben und dabei folgende Fragen zu beantworten:
1. Wie viele Ladenlokale standen zum Start des "Sofortprogramms Innenstadt" in Hohenlimburg für eine kostengünstige Anmietung zur Verfügung?
2. Für wie viele dieser leer stehenden Ladenlokale gab es bislang Interessenten?
3. Wie viele Existenzgründer oder junge Unternehmer haben sich bisher auf die leer stehenden Ladenlokale beworben?
4. Mit wie vielen Interessenten konnte bislang ein Vertrag zur Anmietung eines Ladenlokals im Rahmen des "Sofortprogramms Innenstadt" abgeschlossen werden?
5. Um welche Branchen handelt es sich dabei?
6. Werden aktuell Gespräche/Verhandlungen mit weiteren Interessenten geführt?
7. Welche Maßnahmen wurden und werden ergriffen, um das Sofortprogramm bei Start-ups, Popup-Stores, Dienstleistern oder Gastronomen bekannt zu machen?
8. Wird im Rahmen des Programms mit der Werbegemeinschaft Hohenlimburg sowie dem Quartiersmanagement zusammengearbeitet, und wenn ja, wie gestaltet sich diese Zusammenarbeit?
Abstimmungsergebnis:
X | Ohne Beschlussfassung |
Ergänzungsbeschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, die Öffentlichkeitsarbeit für das „Sofortprogramm Innenstadt“ umgehend zu intensivieren und die in der folgenden Begründung aufgeführten Maßnahmen schnellstmöglich umzusetzen.
Begründung: Mit den Landesmitteln aus dem „Sofortprogramm Innenstadt“ in Höhe von rund 100.000 Euro besteht die große Chance, dem Leerstand in der Hohenlimburger Innenstadt effektiv entgegenzuwirken und neue Mieter für leerstehende Ladenlokale zu finden.
Obwohl das Projekt im Januar 2022 an den Start ging, gibt es nach Aussage der Verwaltung bislang jedoch noch keine Neuvermietungen im Rahmen des Förderprogramms. Dieses negative Ergebnis dürfte ursächlich auch damit zusammenhängen, dass die Verwaltung bisher kaum effektive Maßnahmen traf, um auf das Förderprogramm hinzuweisen.
So hat eine Verteilung von Flyern, mit denen für das Förderprogramm geworben werden sollte, entgegen der Aussage der Stadtverwaltung bislang offenbar nicht stattgefunden. Auch die laut Verwaltung „großzügige und transparente Öffentlichkeitsarbeit“ in den sozialen Medien sowie auf der Homepage der Stadt Hagen ist bis heute, vier Monate nach Start des Förderprogramms, nicht angelaufen.
Ohnehin dürfte die erwünschte Klientel aus Jungunternehmern, Start-up- oder Popup-Store-Gründern mit klassischen Maßnahmen wie Plakaten oder Flyern nur schwer zu erreichen sein. Um solche Interessenten wirkungsvoll auf die Möglichkeiten in der Hohenlimburger Innenstadt hinzuweisen, ist es deshalb unabdingbar, die angekündigte Werbekampagne in den sozialen Medien, insbesondere auf Internetplattformen für Gründer und Jungunternehmer (z.B. „Selbstständige und kleine Unternehmen“), und auf der städtischen Homepage umgehend ins Leben zu rufen.
Zudem sollte die Stadtverwaltung schnellstmöglich Kontakt zu Experten aus dem Bereich Existenzgründung, wie dem Einzelhandelsverband Südwestfalen e.V. oder dem „START-UP Innovationslabor Südwestfalen“ der Uni Siegen und der FH Südwestfalen, aufnehmen, um auch über diese Multiplikatoren für das Programm in der Hohenlimburger Innenstadt zu werben.
Weiterhin wird die Verwaltung gebeten, kurzfristig darüber zu informieren, welche sieben leerstehenden Ladenlokale im Rahmen des Programms zur Anmietung zur Verfügung stehen.
Für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Hohenlimburg wird von der Verwaltung ein erneuter Bericht über die bis dahin ergriffenen Maßnahmen sowie den Fortgang des Sofortprogramms erbeten.
Abstimmungsergebnis:
| Ja | Nein | Enthalten |
CDU | 4 |
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SPD | 3 |
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Bürger für Hohenlimburg | 3 |
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Bündnis 90 / Die Grünen | 1 |
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HAGEN AKTIV |
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AfD | 1 |
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X | Einstimmig beschlossen | ||
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Dafür: | 12 | ||
Dagegen: | 0 | ||
Enthaltungen: | 0 | ||