Berichtsvorlage - 0268/2022

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Bericht zur Einrichtung eines Angebotes der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in den Räumlichkeiten der Volme Galerie in Hagen wird zur Kenntnis genommen.

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Sachverhalt

Kurzfassung

 

 

 

Begründung

 

 

Die Einrichtung eines neuen Angebotes der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) in der Hagener Innenstadt wird als ein wichtiges Ziel der Kinder- und Jugendförderung in Hagen beschrieben, welches beschlossen wurde durch den Jugendhilfeausschuss und den Rat der Stadt Hagen im Rahmen des Kinder- und Jugendförderplanes der Stadt Hagen für die Jahre 2021-25. Hier heißt es auf Seite 63:

Eine zusätzliche neue Einrichtung im Bereich der Hagener Innenstadt entsteht, um dem deutlich gestiegenen Bedarf nach Angeboten für Kinder- und Jugendliche im Sozialraum Zentrum/Remberg gerecht zu werden. Die Konzeption einer solchen Einrichtung geschieht unter Federführung des Fachgebietes Jugendförderung der Stadt Hagen in enger Kooperation mit den freien Trägern der bestehenden Einrichtungen der OKJA im Bezirk Mitte. Aktuelle Forschungsergebnisse werden bei der Konzeption berücksichtigt und innovative Ansätze verfolgt. Die Verwaltung erarbeitet ein Finanzkonzept und legt dies dem JHA vor. Das Einwerben von Drittmitteln wird angestrebt.“

 

Seit einiger Zeit wird an den Plänen für eine neue Einrichtung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in der Innenstadt gearbeitet. Die Suche nach einem attraktiven, zentral gelegenen Ladenlokal, welches gut zugänglich ist, um möglichst viele junge Menschen zu erreichen verlief erfolgreich: in der Volme Galerie werden im Zuge der Umbaumaßnahmen für das Bürgeramt Räumlichkeiten entstehen, in denen zukünftig das neue Jugendzentrum untergebracht sein wird. Bei der Gestaltung soll sich an den Ergebnissen verschiedener Jugendbeteiligungs-Formate orientiert und auch die Wünsche junger Menschen für die Hagener Innenstadt (attraktiver Treffpunk ohne Konsumzwang, Aufenthaltsmöglichkeiten, WLAN, …) sollen aufgegriffen werden. Zudem sollen vor allem die zukünftigen Besucher*innen Partizipation und Mitbestimmung im Hinblick auf Gestaltung der Einrichtung und der Angebote erfahren.

Um den Aspekten Partizipation und Mitbestimmung von jungen Menschen in Hagen noch mehr Raum zu geben, ist es zudem geplant die „Servicestelle Jugendbeteiligung“ in den Räumlichkeiten anzusiedeln. Über den Kinder- und Jugendförderplan des Landes wurde das Projekt Beteiligung zuverlässig ermöglichen“ mit einer Personalstelle für die Fachkraft der „Servicestelle Jugendbeteiligung“, welche die Koordination des Projektes übernehmen soll, beantragt (vgl. Vorlage 0700/2021). Diese Fachkraft soll in den neuen Räumlichkeiten in der Volmegalerie persönlich anzutreffen sein und verschiedene Sprechzeiten anbieten. Ebenfalls sollen Treffen der Beteiligungsbotschafter*innen sowie weitere Beteiligungsformate (z.B. Vorbereitungstreffen der Jugendforen, Treffen der Sprecher*innen des Jugendrates) in den Räumlichkeiten der OKJA Volme Galerie stattfinden.

Darüber hinaus wird die Einrichtung eine wesentliche Lotsenfunktion übernehmen und als niederschwellige Schnittstelle zu weiteren Einrichtungen und Angeboten der Jugendförderung in Hagen (z.B. Jugendsozialarbeit, Beratungsstellen) wahrgenommen werden.

 

Durch zusätzliche Landesmittel für die OKJA aus dem Förderprogramm „Aufholen nach Corona“ konnten Ende 2021 zwei Vollzeitstellen für die Einrichtung geschaffen werden. Seit Januar 2022 sind die Stellen besetzt (zwei Teilzeitkräfte, eine Vollzeitkraft).

Die Eröffnung der Einrichtung ist nach dem Sommerferien 2022 geplant. Zur Überbrückung der Zeit bis zur Eröffnung, gestalten die Mitarbeiter*innen gemeinsam mit Honorarkräften seit Februar diesen Jahres aufsuchende Angebote der offenen Jugendarbeit in der Innenstadt und weiteren zentralen Orten im Bezirk Mitte: an verschiedenen Wochentagen werden an verschiedenen Plätzen freizeitpädagogische Angebote und Sportangebote durchgeführt. In den Monaten Februar und März konnten insgesamt 602 junge Menschen durch das Angebot erreicht werden.

Die Ausgestaltung der Angebote und Aktionen findet unter Berücksichtigung der Wünsche und Bedürfnisse der jungen Menschen statt. Durch die aufsuchende Arbeit wird niederschwellig mit den jungen Menschen in Kontakt getreten, es wird möglich eine Beziehung aufzubauen und eine Vertrauensbasis zu schaffen. Auf dieser Basis sollen die jungen Menschen zukünftig den Weg in das neue Jugendzentrum finden.

 

Auf organisatorische Ebene wird parallel dazu das Konzept für die neue Einrichtung weiterentwickelt. Grundsätzlich soll die Einrichtung als ein Ort der Begegnung, des Miteinanders verstanden werden. Der Konzeptbaustein der Vernetzung und Kooperation wird von den Mitarbeiter*innen bereits mit Leben gefüllt: so findet Vernetzung durch die Teilnahme an den Sozialraumteams Zentrum/Remberg, Altenhagen und Wehringhausen statt. Auch werden erste Kooperationen mit verschiedenen Akteuren eingegangen. Zudem beteiligen sich die Mitarbeiter*innen an den Planungen für Veranstaltungen in der Innenstadt, wie z.B. dem Vielfalt tut Gut Festival, dem Jugendkulturtag kul:tour und dem Weltkindertag.

 

Die derzeitige Förderung der Personal- und Sachkosten über das Förderprogramm „Aufholen nach Corona“ endet am 31.12.2022. Für eine Verstetigung des mit dem Kinder- und Jugendförderplan beschlossenen zusätzlichen Angebotes der OKJA in der Innenstadt wird eine Planungssicherheit für die Personalstellen (zwei Vollzeitstellen ab dem 01.01.2023, eine weitere ab dem 01.05.2023) sowie Sachkosten und anteilige Mietkosten benötigt.

 

Ob das Bundesprogramm „Aufholen nach Corona“ über Ende 2022 hinaus verlängert wird, ist zur Zeit noch ungewiss. Alternativ wäre eine Förderung aus dem Kinder- und Jugendförderplan des Landes NRW möglich. Hierzu wird der Fachbereich Jugend und Soziales in den nächsten Monaten ins Gespräch mit dem Landesjugendamt gehen, um konkrete Fördermöglichkeiten zu erörtern.

 

 

 

Inklusion von Menschen mit Behinderung

 

Belange von Menschen mit Behinderung

(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)

 

x

sind betroffen (hierzu ist eine kurze Erläuterung abzugeben)

 

Kurzerläuterung:

 

Inklusion ist Querschnittsaufgabe der Kinder- und Jugendarbeit.

 

 

 

Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung

(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)

 

X

keine

 

 

 

Kurzerläuterung und ggf. Optimierungsmöglichkeiten:
(Optimierungsmöglichkeiten nur bei negativen Auswirkungen)

 

 

 

 

 

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)

X

Es entstehen weder finanzielle noch personelle Auswirkungen.

 

 

  1.                Rechtscharakter

X

Pflichtaufgabe der Selbstverwaltung

 

 

 

gez.

gez.

(Margarita Kaufmann, Beigeordnete r Jugend und Soziales, Bildung und Kultur )

 

 

gez.

Bei finanziellen Auswirkungen:

 

 

 

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Beschlüsse

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04.05.2022 - Jugendhilfeausschuss - geändert beschlossen

Beschluss:

 

Der Bericht zur Einrichtung eines Angebotes der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in den Räumlichkeiten der Volme Galerie in Hagen wird zustimmend zur Kenntnis genommen.

 

 

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

CDU

2

 

 

SPD

1

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

 

 

 

AfD

1

 

 

Vertreter*innen der Jugendhilfe

 

4

 

 

 

 

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

8

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

 

Erweitern

08.06.2022 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte - zur Kenntnis genommen