Beschlussvorlage - 0309/2022

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

 

Der Rat der Stadt Hagen nimmt die Schenkung von sieben Gemälden des Künstlers Henning Kürschner dankend an und überträgt diese dem Osthaus Museum Hagen.

 

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Sachverhalt

Kurzfassung

 

entfällt

 

 

Begründung

 

Das Osthaus Museum erhält von dem renommierten Berliner Maler Henning Kürschner sieben mittel- und großformatige Gemälde als Schenkung. Die Werke sind bereits im Museumsdepot. In 2023 werden diese Arbeiten im Christian-Rohlfs-Raum präsentiert.

 

Henning Kürschner wurde 1941 in Wernigerode geboren, studierte Kunstgeschichte und Germanistik in Mainz und Tübingen und anschließend an der Hochschule für Bildende Künste Berlin bei Fred Thieler Malerei. Von 1967 bis 1968 war er Mitglied der Gruppe „Großgörschen 35“, Berlin, die zeitweise die offizielle Kunst der Stadt bestimmte. 1971 erhielt Henning Kürschner den Rompreis der Villa Massimo, 1972 den Premio Città di Garda und 1975 den Preis der Neuen Darmstädter Sezession. 1976 wurde er an die Fachhochschule Hildesheim berufen. 1979 hatte er eine Professur an der Fachhochschule Münster inne. Von 1981 bis 2007 lehrte Henning Kürschner als Professor an der Hochschule der Bildenden Künste, Berlin. 1996 wurde er mit dem Will-Grohmann-Preis der Akademie der Künste Berlin ausge­zeichnet. Henning Kürschner lebt und arbeitet in Berlin und Potsdam.

 

Henning Kürschner hat in seiner Malerei einen eigenen Stil entwickelt. Dieser zeichnet sich durch eine kontrollierte Expressivität, durch kraftvolle Pinselstriche und durch starke Farben aus. Abstraktion und Figürlichkeit finden sich in seinem Werk, nicht als starre Prinzipien, sondern als Möglichkeiten, die der Maler frei nutzt. Mal sind gegenständliche Dinge in seinen Bildern sichtbar, mal sind die Werke frei davon. Bisweilen hat man den Eindruck, dass Henri Matisse bei diesen Werken Pate gestanden hat, was biographisch zwar nicht möglich ist, aber das Interesse an einer ästhetischen Ausrichtung der Werke Kürschners dokumentiert.

 

Die sieben Werke von Henning Kürschner sind eine wertvolle Ergänzung der Sammlung von Gemälden, die in der Zeit nach 1945 entstanden sind. Henning Kürschner ist ein wichtiger Vertreter einer Malerei, die sowohl abstrakt ist, wie auch partiell figurativ. Da sich bisher kein Werk von Kürschner in der Sammlung des Osthaus Museums befindet, ist diese Schenkung eine willkommene Ergänzung des Bestandes.

 

 

Inklusion von Menschen mit Behinderung

Belange von Menschen mit Behinderung

X

sind nicht betroffen

 

Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung

X

keine Auswirkungen (o)

 

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

X

Es entstehen folgende Auswirkungen:

 

  1.                Auswirkungen auf die Bilanz

 

Aktiva:

Die Schenkungen von Kunstwerken führen zu einer Aktivierung in der Anlagenbuchhaltung. Die aktivierungsfähigen Anschaffungs- und Herstellungskosten betragen gesamt 81.000 €. Abschreibungsaufwand entsteht nicht, da Kunstgegenstände keiner Abschreibung unterliegen.

 

Passiva:

Parallel zu den aktivierungsfähigen Anschaffungs- und Herstellungskosten sind auf der Passivseite Sonderposten in gleicher Höhe (81.000 €) zu bilden. Diese stellen die Finanzierung des Vermögensgegenstandes dar.

Analog zur Aktivseite erfolgt keine ertragswirksame Auflösung des Sonderpostens.

Insgesamt handelt es sich bei der Sachschenkung um eine Bilanzverlängerung.

 

  1. Steuerliche Auswirkungen

 

X

Es entstehen keine steuerlichen Auswirkungen.

 

  1.                Rechtscharakter

X

Freiwillige Selbstverwaltungsaufgabe

 

 

 

gez. Erik O. Schulz

 

Oberbürgermeister

 

 

Bei finanziellen Auswirkungen:

gez. Christoph Gerbersmann

 

Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer

 

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Beschlüsse

Erweitern

04.04.2022 - Kultur- und Weiterbildungsausschuss - ungeändert beschlossen

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28.04.2022 - Haupt- und Finanzausschuss - ungeändert beschlossen

Erweitern

12.05.2022 - Rat der Stadt Hagen - ungeändert beschlossen