Vorschlag zur Tagesordnung - 0360/2022

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

 

Die Verwaltung wird gebeten angesichts der bereits dramatisch gestiegenen Zahl der Flüchtlinge aus der Ukraine und der Notwendigkeit der Beschulung der schulpflichtigen Flüchtlinge alle Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass eine angemessene Unterbringung der Menschen und eine Beschulung der geflüchteten Kinder sichergestellt wird.

 

Dazu gehört auch, dass alle städtischen Gebäude / Schulen darauf überprüft werden, ob und in welchem Umfang sie für die Aufnahme bzw. Beschulung der Flüchtlinge in Frage kommen.

 

Angesichts der großen Zahl der schulpflichtigen Kinder muss es das Ziel sein, dass alle vorhandenen städtischen Schulräume unbeschränkt auf absehbare Zeit genutzt werden können.

 

Das bedeutet zum Beispiel,

 

-           dass die Baumaßnahmen zur Wiederinbetriebnahme von Schulgebäuden (August-Herrmann-Franke-Schule, Grundschule Kückelhausen, Hauptschule Oege) mit Vorrang zu realisieren sind.

 

-           dass Umbaumaßnahmen von Schulgebäuden zur Realisierung von schulpolitischen Maßnahmen zunächst unterbleichen, da diese Maßnahmen ansonsten zur Verknappung von Schulräumen führen würden.

 

-          dass städtische Schulräume zur Eigennutzung erforderlich sind. Verkäufe oder Umwandlungen, wie sie beispielsweise in Vorhalle und Hohenlimburg geplant sind, sollten überdacht und zunächst zurückgestellt werden.

 

 

Die Verwaltung wird aufgefordert, nach der Sommerpause die aktuelle Situation dem Rat darzustellen und zu bewerten, ob und in welchem Umfang ursprünglich geplante Maßnahmen angesichts der aktualisierten Situation umgesetzt werden können.

 

 

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Sachverhalt

Kurzfassung

entfällt

 

 

Begründung

siehe Anlage

 

 

Inklusion von Menschen mit Behinderung

Belange von Menschen mit Behinderung

X

sind nicht betroffen

 

 

Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung

X

keine Auswirkungen (o)

 

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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31.03.2022 - Rat der Stadt Hagen - geändert beschlossen

Beschluss:

 

1. Der Rat der Stadt Hagen begrüßt die im Haupt- und Finanzausschuss am 17.03.2022 sowie im Schulausschuss am 24.03.2022 umfassend von der Verwaltung dargestellten Maßnahmen, um die nach Hagen kommenden Flüchtlinge aus der Ukraine schnellstmöglich angemessen unterzubringen und deren schulpflichtige Kinder möglichst kurzfristig zu beschulen.

 

2. Der Rat der Stadt Hagen begrüßt die im Haupt- und Finanzausschuss am 17.03.2022 sowie im Schulausschuss am 24.03.2022 umfassend von der Verwaltung dargestellten Maßnahmen, nach der seit Be-ginn des Angriffs auf die Ukraine alle städtischen Gebäude / Schulen darauf überprüft werden, ob und in welchem Umfang sie für die Aufnahme bzw. Beschulung der Flüchtlinge in Frage kommen.

 

3. Der Rat der Stadt Hagen begrüßt das Bestreben der Verwaltung im Rahmen des Schulentwicklungsplanes, dass alle vorhandenen städtischen Schulräume unbeschränkt auf absehbare Zeit genutzt werden können, ohne damit wesentlich beschlossene Schulentwicklungsmaßnahmen in Frage zu stellen.

 

4. Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob es

 

a) in der Nähe von Schulen weitere Gebäude gibt, die kurz-, mittel oder langfristig für die Beschulung hergerichtet werden können.

 

b) weitere Gebäude im Stadtgebiet gibt, die sich nach baulichen Modifikationen für eine Schulnutzung eignen würden.

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

OB

1

 

 

CDU

13

 

 

SPD

 

4

6

Bündnis 90/ Die Grünen

6

 

 

AfD

3

 

 

Hagen Aktiv

4

 

 

Bürger für Hohenlimburg / Die PARTEI

3

 

 

FDP

2

 

 

Die Linke

--

--

--

HAK

2

 

 

 

 

X

 Mit Mehrheit beschlossen

 

Dafür:

34

Dagegen:

4

Enthaltungen:

6