Anfrage - 0185/2022
Grunddaten
- Betreff:
-
Anfrage des Einzelmitglieds der AfD: Maßnahmen im Nachgang zur Flutkatastrophe am 14. Juli in der Hohenlimburger Innenstadt – Vorsorge für künftige Starkregenereignisse und damit steigende Pegel vor dem künstlichen Hindernis Kanustrecke
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Anfrage
- Federführend:
- BV - Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Bearbeitung:
- Sonja Oschmann
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Geplant
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Bezirksvertretung Hohenlimburg
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24.02.2022
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07.04.2022
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Beschlussvorschlag
-Welche Maßnahmen will die Stadt ergreifen, um das Lennebett in Höhe der Hohenlimburger Innenstadt so zu gestalten, dass sich das Wasser nicht mehr vor der Kanustrecke staut und somit in letzter Konsequenz zu einem Ansteigen des Grundwassers in Höhe der Hohenlimburger Innenstadt und schlimmstenfalls zu einem Überlaufen der Lenne in diesem Bereich führt?
- Wird die Stadt Hagen die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie (WFD 2000/60/EG), deren Ziel die Beseitigung von Hindernissen und die Wiederherstellung von Überschwemmungsgebieten und Feuchtgebieten es ist, an der Lenne auch im Bereich der Innenstadt Hohenlimburgs und nicht nur an der Lenneschiene umsetzen, um auch hier die Wiederherstellung der natürlichen Funktion des Lenne-Flusses zu unterstützen?
- Wie will die Stadt künftig Anwohner in der Hohenlimburger Innenstadt vor steigendem Grundwasser bzw. Überschwemmungen der Lenne schützen?
- Wie will die Stadt die Anwohner der Innenstadt vor einer drohenden Flutwelle warnen? Gibt es Überlegungen, die Pegelstände und deren Verläufe auf einer Website oder mittels App für die Anwohner der Innenstadt abrufbar zu machen?
- Welche Maßnahmen wird die Stadt ergreifen, um die Lärmschutzwand entlang der Bahnlinie in ihrem gesamten Bereich, vor allem aber gerade dort, wo ein erheblicher Wasserzulauf (Wesselbach, Holthauser Bach) zu erwarten ist, "wasserdurchlässiger" zu gestalten, damit die Lärmschutzwand nicht die Funktion einer künstlichen Staumauer für das Wasser bekommt mit allen negativen Folgen, wie sie bei der Flut am 14./15.7. vergangenen Jahres zu beobachten waren?
- Welche Maßnahmen will die Stadt ergreifen, um die öffentlichen und privaten Flächen in der Hohenlimburger Innenstadt wieder zu entsiegeln, ein Versickern des Regenwassers in den Boden also wieder zu ermöglichen? Welchen Zeitplan zur Umsetzung dieser Maßnahmen sieht die Stadt hier vor?
- Welche Möglichkeiten der Entsiegelung öffentlicher und privater Flächen sieht die Stadt? Wird dies mittels Sickerpflaster zum Beispiel auf öffentlichen Parkplätzen umgesetzt? Hat die Stadt Überlegungen, Rasenflächen oder Wasserflächen (auch im Zusammenhang mit neuen oder vorhandenen Spielplätzen) in der Hohenlimburger Innenstadt anzulegen, die mit Regenrückhaltebecken gekoppelt sind oder aber andere zusätzliche Sickerflächen darstellen?
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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223,8 kB
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