Beschlussvorlage - 0216/2006
Grunddaten
- Betreff:
-
Illuminierung Ischeland
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Britta Wimpelberg
- Beteiligt:
- OB/A Amt des Oberbürgermeisters; VB3 Vorstandsbereich für Jugend und Soziales, Integration, Bildung und Kultur; VB5 Vorstandsbereich für Stadtentwicklung, Bauen und Sport
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
|
|
Bezirksvertretung Hagen-Mitte
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Entscheidung
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21.03.2006
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Beschlussvorschlag
Die Bezirksvertretung Mitte beschließt folgende
Beleuchtungsvorschläge:
1.
Zusätzliche
technische Beleuchtung der Wegeverbindungen “Am Sportpark” und in
der Ischelandparkanlage
2.
Illuminierung
der Ischelandbrücke und Anstrahlung der
Phoenix Skulptur aus Smolensk
Weiterhin nimmt die Bezirksvertretung Mitte
folgende Vorschläge zur Kenntnis:
3.
Erweiterte
Ausleuchtung des Kinderspielplatzes am Rastebaum
4.
Beleuchtung
der Rasenfläche Rastebaum durch Baumanstrahlung
Sachverhalt
Der Bezirksvertretung Mitte werden alternative Beleuchtungsvorschläge am
Ischelandpark und Rastebaum vorgestellt, die aus Mitteln des EU-Projektes
“Cities Regain Identity and Image” in Höhe von 30.000,00 €
finanziert werden.
Der Verwaltung
liegen Beleuchtungsvorschläge vor, welche die Beleuchtungssituation auf den
Wegeverbindungen im Ischelandpark und Am Sportpark erheblich verbessern.
Weiterhin werden Ausleuchtungsmaßnahmen vorgeschlagen, welche die Bereiche des
Kinderspielplatzes und der Rasenfläche am Rastebaum aufwerten.
Im Zuge der Stadtteilplanung Altenhagen initiierte das Bürgerbüro
Altenhagen eine Stadtteilanalyse. Diese Untersuchung ergab eine mangelnde
Identifikation mit dem Stadtteil und
eine erhebliche Angstraumsituation auf den (Schul-) Wegeverbindungen
“Am Sportpark” und im Ischelandpark. Die Analyse ergab weiterhin
einen Missstand hinsichtlich der Aufenthaltsqualität im Stadtteil in den
Bereichen rund um den Ischelandteich und des Kinderspielplatzes am Rastebaum.
Um eine Aufhebung der Angstraumsituation und eine Aufwertung der
Aufenthaltsqualität zu erreichen, hat das EU-Projekt “Cities Regain
Identity and Image” (kurz: CRII) Mittel in Höhe von 30.000,- € zur
Verfügung gestellt.
Die effektivste und einfachste Methode, den negativen
Untersuchungsergebnissen der Stadtteilanalyse entgegen zu wirken, ist, die oben
genannten Bereiche zusätzlich zu beleuchten.
Der Stadt Hagen und den CRII- Koordinatoren wurde durch die Straßenbeleuchtung Hagen GmbH (SBH) / Rhein- Ruhr- Stadtlicht GmbH, Vorschläge unterbreitet wie man energetisch und kostengünstig das oben beschriebene Ziel, im Einklang mit dem LichtMasterplan, erreicht. Dafür wurde das gesamte Areal um den Ischelandteich in vier verschiedene Abschnitte unterteilt und mit unterschiedlichen Maßnahmen belegt.
1. Zusätzliche technische Beleuchtung der Wegeverbindungen “Am Sportpark” und in der Ischelandparkanlage
2. Illuminierung der Ischelandbrücke und Anstrahlung der Phoenix Skulptur aus Smolensk
3.
Erweiterte
Ausleuchtung des Kinderspielplatzes am Rastebaum
4.
Beleuchtung
der Rasenfläche Rastebaum durch Baumanstrahlung
Zu 1.
Die SBH unterhält z.zt. 13 Leuchten im Bereich der Ischelandparkanlage
und sichert somit nur einen Teil der Fußgängerwegeverbindungen. Um eine
ausreichende, den Angstraum aufhebende und der Verkehrssicherungspflicht
entsprechende Ausleuchtung der Wegeverbindungen zu gewährleisten, sollen
weitere sieben Leuchten errichtet werden. Diese zusätzlichen Leuchten sichern
somit auch Wege (hinter dem Verkehrskindergarten und auf der nördlichen
Uferseite) die bis heute völlig im dunkel liegen. Die bereits vorhandenen 13
Lichtpunkte werden aus Unterhaltungsmitteln der SBH erneuert. Dafür werden die
Masten entrostet und neu gestrichen. Die alten Kugelleuchten werden gegen
moderne, funktionelle Leuchten (Neuer Standard: Kegelleuchte Lighttronics PLL)
ausgetauscht.
Die Kosten für diese Maßnahme liegen bei ca. 19.000,00 €.
Zu 2.
Um eine nachhaltige Imageförderung im Stadtteil
Altenhagen zu erreichen, wird eine gestalterische Illuminierung der
Ischelandbrücke vorgeschlagen. Hierfür werden die Brückenbögen akzentuiert
beleuchtet, so dass die Brücke samt Spiegelbild der Konstruktion im Wasser als
Hauptbestandteil des Parks auch nachts herausgearbeitet wird. Um eine weitere
Identifikation mit dem Stadtteil zu schaffen, soll die Phoenix Skulptur aus der
Partnerstadt Smolensk mit einem Spotlight angestrahlt werden.
Für diese Maßnahmen entstehen Installationskosten
in Höhe von 10.000,00 €.
Zu 3.
Als weiterer Bestandteil dieses
Beleuchtungskonzeptes “Ischelandpark” zur Schaffung eines
beleuchteten Identifikationsraumes wird vorgeschlagen, den Kinderspielplatz
Rastebaum und die dort bestehenden Bäume mit höheren Lichtpunkten ggf. auch
farbig auszuleuchten. Diese Beleuchtung soll zeitlich begrenzt (drei Stunden
pro Tag) zur Nutzung des Kinderspielplatzes geschaltet werden.
Die Beleuchtung des Kinderspielplatzes kostet ca.
18.500,00 €.
Zu 4.
Eine zusätzliche Möglichkeit den Parkraum
zwischen dem Kinderspielplatz und des Verkehrskindergarten nachts mit Licht zu
gestalten besteht darin, die Baumgruppen und Einzelbäume mit Bodenstrahlern
anzustrahlen. Diese Bodenstrahler sollen in Erdhügeln eingebaut werden, so dass
ganzjährig kein zusätzlicher Unterhaltungsaufwand zur Beseitigung der
herabfallenden und verdeckenden Blätter entsteht.
Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf
12.000,00 €.
Fazit:
Die Verwaltung schlägt vor, die Punkte 1 und 2
(Kostenvolumen 29.000,00 €) aus Investitionsmitteln des EU- Projektes
“Cities Regain Identity and Image” zu realisieren. Der Betrieb und
die Unterhaltung wird von der Straßenbeleuchtung Hagen GmbH übernommen. Derzeit
hat die Stadt Hagen am Ischelandpark einen Stromverbrauch von 2.771,7 KW/a.
Durch die vorgeschlagenen Maßnahmen entsteht in der Energiebilanz ein
Mehrverbrauch von 1.754,5 KW/a.
Die beiden verbleibenden Punkte 3 und 4 können zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt werden, wenn dafür Investitionskosten zur Verfügung gestellt (z.b. aus Eigenmittel der BV) oder private Sponsormittel eingeworben werden. Durch diese Maßnahmen ergäbe sich in der Energiebilanz ein zusätzlicher Mehrverbrauch von 4.721,2 KW/a.
