Berichtsvorlage - 1117/2021

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

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Sachverhalt

Kurzfassung

 

Entfällt.

 

 

Begründung

 

Die in der BV Haspe am 26.05.2021 dargestellte Situation einer defizitären Nahversorgung in den Ortsteilen betrifft viele Bereiche des Stadtgebietes und ist nicht nur ein Hagener Phänomen. Bereiche mit Unterversorgung wurden auch im Rahmen der Erarbeitung des ISEK aus 2020 erfasst und z.B. mobile Lebensmittelanbieter als notwendige Maßnahme definiert.

 

Die Entwicklung des Einzelhandels zu immer größeren Verkaufsflächen und damit einhergehend immer weniger Standorten führte allgemein zu einer schlechteren Versorgung insbesondere der älteren und immobilen Bevölkerungsgruppen. Strukturveränderungen auf der Angebots- und der Nachfrageseite, aber auch Standortentscheidungen der Vergangenheit sind hierbei als Ursache zu nennen. Darüber hinaus wird die im Einzelhandelskonzept der Stadt Hagen geforderte flächendeckende, fußufig erreichbare Nahversorgung nur schwer von den Betreibern mitgetragen, da diese grundsätzlich andere Standortanforderungen stellen.

 

Die im Beschluss vom 26.05.2021 gewünschte Erhebung (Punkte 2 + 3) zu infrage kommenden Unternehmen, die Lieferdienste oder „rollende“ Lebensmittelversorgung anbieten, wurden ausgiebig von der Wirtschaftsförderung recherchiert und zusammengetragen, s. Anhang.

 

Zu 2: Sicherstellung von Lieferdiensten nach Bestellung

In der Abfrage sind die Anbieter aufgeführt, die grundsätzlich einen Lieferdienst anbieten. Dies erfolgt i.d.R.  durch eine Online-Bestellung. Das Versorgungsgebiet bezieht sich auf die Gesamtstadt, bzw. Haspe.

 

Zu 3: Rollende Lebensmittelversorgung in den Vierteln

Bezüglich der rollenden Lebensmittelanbieter ist festzustellen, dass diese nur schwer zu kontaktieren sind. Die Reduzierung dieses Angebotes ist wahrscheinlich auch auf das sich ausweitende Angebot an Online-Lieferdiensten zurück zu führen.

 

Als vielversprechende Ergänzung der Recherche ist die Kontaktaufnahme mit dem erfolgreichen Unternehmen „Picnic“ zu nennen. Dieser „moderne Milchmann“ verfügt bereits über Standorte in 45 Städten in NRW und kooperiert mit EDEKA. Picnic liefert alle Lebensmittel (10.000 Artikel) zu Supermarktpreisen mit kleinen Elektro-Vans nach Hause, die Bestellung erfolgt ebenfalls online. Für ein Verteilzentrum in Hagen wurde in den letzten Wochen verstärkt eine Standortsuche betrieben und ein mögliches Grundstück ausgemacht. Die Verhandlungen werden derzeit vorbereitet. Sollte dies gelingen, wäre ein erfolgreiches Konzept zur mobilen Nahversorgung für die Stadt Hagen gewonnen und somit auch das mit dem ISEK definierte Modellprojekt „Alternatives Versorgungskonzept“ erreicht.

Erfahrungen mit Lieferbedingungen und Kundenzufriedenheit sind abzuwarten, um zu beurteilen, ob das derzeitige Angebot, in Ergänzung des o.g. Lieferdienstes ausreicht.

Darüber hinaus bleibt das Thema Nahversorgung auch ein wichtiger Bestandteil in der aktuellen Erarbeitung des neuen Einzelhandelskonzeptes für Hagen. Ein Beschluss des neuen Konzeptes ist für Ende 2022 vorgesehen.

 

 

 

 

 

Inklusion von Menschen mit Behinderung

 

Belange von Menschen mit Behinderung

(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)

 

x

sind nicht betroffen

 

sind betroffen (hierzu ist eine kurze Erläuterung abzugeben)

 

 

Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung

(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)

 

 

positive Auswirkungen (+)

x

keine Auswirkungen (o)

 

negative Auswirkungen (-)

 

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)

x

Es entstehen weder finanzielle noch personelle Auswirkungen.

 

Es entstehen folgende Auswirkungen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

gez.

 

Henning Keune

Technischer Beigeordneter

 

 

 

 

 

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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27.01.2022 - Bezirksvertretung Haspe - geändert beschlossen

Beschluss:

Die Bezirksvertretung Haspe nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis. Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob ein Bestell- bzw. Bringdienst über Wohlfahrtsverbände, Institutionen oder Ehrenamtliche für ältere Menschen angeboten werden kann, die über keinen eigenen Internetzugang verfügen und die Ware nicht selbst abholen können. Über ein Ergebnis der Prüfungen soll bis zur Sommerpause berichtet werden.

 

 

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

4

-

-

CDU

3

-

-

Bündnis 90/ Die Grünen

2

-

-

Hagen Aktiv

2

-

-

AfD

-

-

-

 

X

  Einstimmig beschlossen

 

 

Dafür:

11

Dagegen:

-

Enthaltungen:

-